Sanseiras Tagebuch

  18. Mai Es gibt ein Verkehrsschild zur Warnung vor einer aktuellen Gefahr welches schnell aufgestellt, aber danach erst nach Wochen wieder entfernt wird. Ich meine "Vorsicht Ölspur". Anscheinend dauert die Bearbeitung des Antrags zur Entfernung nicht mehr benötigter Warnschilder bei uns doch seine Zeit. Oder es gibt eine Gebühr für die Gemeinde während der Standzeit des Schildes.

 Ein weiteres Beispiel ist der Hinweis "Neueröffnung" an Geschäften und Gaststätten. Manchmal wird hier mehrere Monate oder sogar jahrelang ohne Pause neu eröffnet.

 
       
  Archiv 2004    
2. April
Ergänzt am:
14. Mai 05
Kurz vor der Abfahrt mit dem Auto suche ich noch meinen Führerschein. Natürlich verdächtige ich sofort meine Frau das gute Stück verlegt zu haben. Ich rufe sie im Geschäft an, sie gibt mir noch ein paar gute Tipps wo ich noch suchen könnte, dann bin ich halt doch ohne losgefahren. Wie oft war ich schon ohne Papiere unterwegs und wurde nie kontrolliert. Kaum unterwegs, sehe ich schon die netten Beamten mit Kelle vor mir, ich hoffe noch durch gewunken zu werden, aber - Pech, ich darf anhalten. Diese Ordnungswidrigkeit kostet 10 Euro - da werde ich in Zukunft den Lappen doch lieber mitnehmen. Meiner Frau habe ich die ganze Sache nicht erzählt und ich hoffe sie wird dieses Tagebuch nicht lesen ;-) Daheim hab ich dann den Führerschein in meiner Arbeitstasche gefunden.

Hier meldet sich die Frau, die das nicht lesen sollte 14. Mai 2005:
Tatsächlich hatte ich diesen Tagebucheintrag anfänglich nicht gelesen, bis ich durch Dritte darauf aufmerksam gemacht wurde. Mein Mann unterschätzte mich, denn ich bin der Polizei sehr dankbar! Schließlich kümmert sich mein Mann nach einem Jahr immer noch selbstständig um die Mitnahme seiner Autopapiere, was früher nie der Fall war. Diese Ordnungswidrigkeit wären mir sogar 50 Euro wert gewesen.

 
20. Januar Prima, das Taschenmesser mit Höhenmesser habe ich nun in Ebay versteigert, jetzt fehlt nur noch eine neue Batterie um den Käufer wirklich glücklich zu machen. In meinem Stadtviertel habe ich einen sehr guten Uhrmacher der hat sicher diese Batterie vorrätig. Ein Schild an der Tür verspricht nichts Gutes. Ausgerechnet jetzt macht der Urlaub! Also versuche ich es im beim TV-Fachhändler, im Baumarkt, Promarkt, Mediamarkt und Kaufhof - überall Fehlanzeige. Da fällt mir noch ein kleines Elektronikgeschäft in einem anderen Stadtteil ein, doch der hat am Samstag leider zu. Im Schaufenster prangt ein Plakat: "Wir führen alle Batterien und Akkus". Gott sei Dank, denke ich, am Montag gehe ich sofort hin und werde dort die Batterie noch rechtzeitig bekommen. Am Montag rufe ich dann doch vorher an - leider auch Fehlanzeige. Eine CR-1220 wäre da und ich soll doch einfach mal vorbei kommen, vielleicht passt die auch. In meiner Verzweiflung fahre ich in die Stadt zum Händler wo ich das Taschenmesser vor einigen Jahren gekauft habe. Auch dort gibt es viele Batterien - aber keine CR-1225. Ich bekomme jedoch viele Tipps wo ich es noch versuchen kann. Am Moritzplatz, in der Fußgängerzone, im Foto-Fachgeschäft, überall finde ich nette, hilfsbereite Menschen die mir gerne helfen würden, aber leider alles außer einer CR-1225 im Angebot haben. Langsam macht sich Resignation bereit. Ich wage noch einen letzten Versuch bei Marschall-Elektronik in der Innenstadt. Juhu - er hat noch eine! Ich wäre dem Verkäufer am liebsten um den Hals gefallen, aber das hätte er dann doch etwas übertrieben gefunden. Jedenfalls werde ich beim nächsten Mal gleich dorthin gehen! 
 
Archiv 2003
22. Juli Mit dem Euro kam der Teuro - den Spruch kennt wohl jeder oder hat das schon am eigenen Leib verspürt. Was ich jedoch nicht verstehen kann ist die Preisdifferenz eines Weizenbiers im Gasthaus im Vergleich zum Getränkemarkt - der oft gleich daneben liegt. Im Markt kostet die Kiste etwa 10 Euro - wie früher. Im Gasthaus kann man dann 2 bis 4 Euro pro Halbe hinlegen. Diese Gewinnspanne von sagenhaften 300 bis 700 Prozent kann ich nicht nachvollziehen und da überlege ich mir schon, ob ich mir ein zweites bestelle. Vielleicht kann mir ja mal einer erklären warum das so ist? Jedenfalls sehe ich oft leere Biergärten und Gaststätten - warum wohl? Da finde ich doch die "Bottle-Shops" in Australien eine tolle Einrichtung. Günstig die Flasche Wein gekauft und daneben im Restaurant getrunken. Die Entkorkungsgebühr kann man da gut verschmerzen.
11. Juli Oft bin ich auf Radwegen unterwegs, welche durch einen Mittelstrich eingeteilt sind. Links die Radfahrer und rechts die Fußgänger. Auf meinen Routen sind sehr selten Fußgänger unterwegs und ich erlebe immer die gleiche Situation: Die Radler fahren natürlich links auf ihrer Spur, der rechte Streifen bleibt ungenutzt. Will man nun einen Radfahrer überholen, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Falls der Radler auf das Klingelzeichen reagiert und nach rechts ausweicht, kann man wie gewohnt links überholen. Oft wird das aber nicht zur Kenntnis genommen und dann überholt man auch schon mal rechts auf der Fußgängerspur. Besonders kritisch wird es dann, wenn auf der linken Spur ein Rechtsfahrer entgegenkommt. Man könnte viele dieser Radwege optimieren indem man einfach den Mittelstrich weglässt und als gemeinsamen Weg für Radfahrer und Fußgänger kennzeichnet. Dann würde auch die Abnutzung des Belages gleichmäßig erfolgen ;-)
2. Juli Vor zwei Monaten hatte ich das Buch "Erfolgreich durch Spezialisierung" gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat. Im Nachwort schrieb die Autorin unter PS: "Über jede Form von Feedback, Fragen und Anregungen freue ich mich - am besten per E-Mail." Das fand ich doch sehr nett. Also habe ich ein E-Mail verfasst und losgeschickt. Keine Antwort. Heute dachte ich: vielleicht klappt es beim zweiten Versuch und prompt bekam ich eine Rückmeldung. Meine Frage wurde zwar nicht beantwortet aber Frau Doktor bat um Zusatzinformationen. Also habe ich nochmals ein E-Mail verfasst und mehr Hintergrundinfos rein geschrieben. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: "Sorry, Ihre erste E-Mail habe ich nicht bekommen. Beratung per E-Mail ist sehr anstrengend! Rufen Sie doch einfach mal an - (am besten zwischen 9 und 11). Oder besuchen Sie mein Seminar am 10./11.9. :=) Herzliche Grüße." Da war ich nun doch etwas enttäuscht. Hoffentlich wird dieses Angebot bei der nächsten Auflage herausgenommen.
18. April Treffen Sie unterwegs auch vermehrt auf Leute, die glauben sie sind alleine auf der Welt? Ich stelle das vermehrt auf meinen Mountain-Bike Touren fest. Der Radweg im Wald, als reiner Radweg gekennzeichnet, verläuft parallel zur Fußweg. Jogger nehmen aber - vielleicht weil der Waldboden so schön federt - gerne den Radweg. Das wäre überhaupt kein Problem wenn hier nicht die maximale Raumausnutzung in der Breite angesagt wäre. Man läuft in Gruppen nebeneinander immer unter maximaler Ausnutzung der Wegbreite und bespricht sich lautstark. Mein Klingeln geht dann entweder unter oder führt zu Überreaktion. Ist die Gruppe klein, dann werden gerne Haustiere zur Unterstützung mitgenommen. Diese sind dann so trainiert, grundsätzlich mit ihrer Leine die Fahrspur quer zu sperren damit man eine Pause einlegen darf. Aber am besten fand ich einmal meinen Versuch bei Nacht mit meinem neuen Halogen-Fahrradscheinwerfer eine Runde im Siebentischwald zu drehen. Es war im Sommer und sehr gefährlich. Unzählige Jogger in modernen, dunklen Jogging-Anzügen trabten ohne Leuchtstreifen oder Licht durch den dunklen Wald auf dem Radweg und ich hatte manchmal Probleme diese Leute rechtzeitig zu bemerken. Vielleicht kennen die den Weg ja auswendig oder sie lassen sich den Weg von den Radlern ausleuchten.
8. März Verkaufsgespräch im Supermarkt am Tag der Frau: "Letzte Woche habe ich bei Ihnen einen Käse gekauft, der schmeckte uns sehr gut. Leider habe ich den Namen vergessen!. Wie hat er denn ausgesehen? Daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber er war sehr geschmackvoll. Ich schneide ihnen gerne ein Stückchen von diesem ab - vielleicht war es dieser. Nein, da bin ich mir ganz sicher. Dann probieren Sie doch diesen. Nein, er schmeckte ganz anders. Sie können gerne auch diesen hier probieren - usw. Langsam wurde ich ungeduldig - aber ich dachte am Tag der Frau kann man ja ein Auge zudrücken und ich kam ja bald dran. Ich stehe nun am Wurst-Stand - was sagte die nächste Kundin am Käsestand neben mir? Ich habe hier vor kurzem einen wunderbaren Käse gekauft, aber mir fällt beim besten Willen nicht mehr ein welcher es war...
20. Januar Pünktlich war ich am Büro, klopfte an der Tür und ging hinein. Mein Gesprächspartner war am Telefon und gab mir Zeichen noch etwas vor dem Büro zu warten. OK - nach ein paar Minuten holte er mich dann rein. Ich war fast mit meinem ersten Satz fertig, da klingelte sein Telefon. "Entschuldigung" sagte er und bediente den Kunden am Telefon. Nach ein paar Minuten konnte ich wieder anfangen. Dann kam eine Kollegin mit der Morgenpost. Danach "Wo waren wir doch stehen geblieben?". Kurze Zeit später wieder ein Prio-Kunde am Telefon. Langsam wurde ich sauer und ich habe mir vorgenommen ihn doch beim nächsten Mal einfach anzurufen. Das hat dann wenigstens Priorität und man wird schnell bedient ;-)
Archiv 2002
25. Dezember Heute war ich auf der Autobahn bei Nebel unterwegs. Es war keine dicke Suppe und die Sichtweite war immer über 100m - was man anhand der Leitpfosten ganz gut abschätzen konnte. Doch fast jeder dritte Autofahrer war mit eingeschaltetem Nebellicht unterwegs. Die ganz dicken Fahrzeuge haben schon zwei dieser roten Blendleuchten hinten integriert. Und dann rasen diese mit 180km/h an einem vorbei. Vielleicht weiß das ja auch keiner mehr das man diese Blendleuchten erst bei einer Sichtweite unter 50m einschalten darf und dann die Höchstgeschwindigkeit nur 80km/h sein darf. Vielleicht wollten die damit aber auch nur für eine zusätzliche Weihnachtsstimmung sorgen!
11. November Gestern habe ich meinen neuen Fahrrad-Computer HAC4 ausprobiert, der kann sogar bis zu 64 Stunden lang wichtige Angaben aufzeichnen zur späteren Auswertung am PC. Also kurz die Anleitung überflogen, den Sender an die Gabel, den Magneten ans Rad montiert. Dann auf zur Probefahrt. Mist, der Tacho zeigte immer 0 km/h an, nach drei Kilometern hatte ich die Ursache: Die Federgabel senkte sich durch mein Gewicht während der Fahrt, dadurch verschob sich die Lage des Magneten relativ zum Sender. Durch Nachjustierung des Magneten war die Anzeige endlich da. Mit voller Begeisterung fuhr ich über 30 km bergauf und bergab damit genügend Daten für das Auswerteprogramm abgespeichert werden. Nach dem Einlesen am PC war die Enttäuschung groß: Von meiner Tour keine Spur. Nur die von meinem Vorbesitzer wurden aufgelistet. Nun musste endlich die Anleitung her und dort fand ich dann die Ursache: Man muss die Aufzeichnung per Tastendruck starten und beenden. Also dann bis zum nächsten Versuch. Typisch, Männer probieren erst aus und wenn es nicht funktioniert dann suchen sie die Bedienungsanleitung. Das wäre meiner Frau nicht passiert ;-)
29. September Bei strahlendem Wetter fuhren wir nach Oberammergau zur Laberbergbahn. Vor dem Schalter war schon eine Menschenschlange versammelt, wir stellten uns hinten an. Sofort wurden wir angesprochen ob wir uns nicht der Wandergruppe anschließen wollten da wir dann 20 Personen wären und damit eine Gruppenkarte günstiger wäre. Spontan sagten wir zu. Bei der anschließenden Abrechnung waren wir dann doch etwas erstaunt, es kostete uns genau einen Euro mehr als sonst. Aus Versehen hatte die Gruppe unsere Tochter Ingrid (14) als Erwachsene bezahlt. Tja, ein schlechtes Geschäft. Nach Reklamation bekamen wir den Euro wieder zurück. Beim Einsteigen in die Bahn stellte der Schaffner fest, dass für zwei Hunde keine Fahrkarten gekauft wurden. Nach kurzer Diskussion verließen die Hundebesitzer die Bahn kurz vor der Abfahrt unter Protest. Die 5 Euro wollten sie nicht nachzahlen. Obwohl die Fahrt mit der Gruppenkarte schon bezahlt war, lief die Familie dann doch lieber zu Fuß hinauf. Manche Menschen können sich für ein paar Euro einen wunderschönen Tag toll vermiesen - uns passiert das nicht (mehr)!
16. September Taxis im Ausland - das ist für mich immer ein Erlebnis der besonderen Art. Der Wagen ist innen voll gepflastert mit interessanten Aufklebern die auf die Rechte des Kunden und Pflichten des Fahrers hinweisen. Die Fahrt beginnt meistens mit offenen Fenstern und lauter Musik aus dem Radio. In kurzer Zeit ist durch die Zugluft meine Frisur total durcheinander. Im dichtesten Verkehr nutzt der Fahrer dann die Gelegenheit sich im Stadtatlas erstmals über die Route nebenher zu informieren. Man fühlt sich irgendwie ausgeliefert und traut sich nicht die Situation zu ändern. Wer weiß wie der reagiert, er hat schließlich das Steuer in der Hand! Besonders im Ausland, wenn man sich in der Stadt gut auskennt, habe ich das Gefühl dass der Fahrer gerne einen für dumm verkauft und eine besonders lange Strecke auswählt. Besonders nachts werden dann auch noch die Geschwindigkeitsbeschränkungen total ignoriert. Wenigstens hat man es dann schnell hinter sich gebracht ;-)
13. August Meine neues Mountain-Bike macht richtig Spaß und langsam steigert sich auch meine Kondition. Der Umstieg vom Trekking-Bike auf ein Fully war doch nicht so einfach wie gedacht. Da bin ich nun mit 30 Sachen auf Schotter unterwegs, in den Ohren pfeift der Wind nachdem ich nun auch endlich einen Helm trage. Plötzlich höre ich das Kies hinter mir knistern. Da wird doch nicht einer mich überholen wollen? Also beschleunige ich auf 35 Sachen um zu sehen ob der Verfolger mitkommt. Das Geräusch wird lauter, da denke ich - lass ihn halt vorbei bevor ich mich übernehme. Ich fahre langsamer und werde endlich überholt. Was schleicht vorbei? Ein Geländewagen mit Anhänger - Gott sei Dank! Der Konditionstest wurde bestanden. Irgendwie ist jeder Mann doch noch ein Jäger - entweder auf der Autobahn oder auf dem Fahrrad.
21. Juli Nach einer schönen Wanderung mit viel Sonne kommt endlich ein Ristorante in Sicht. Auf der Terrasse ist auch noch Platz, ich setze mich hin und warte. Ober und Bedienungen huschen vorbei, ich versuche Aufmerksamkeit zu erregen. Endlich schaut mich einer an und sagt, "für Ihren Tisch ist meine Kollegin zuständig". Also ist weiter meine Geduld gefragt und die Zunge beginnt zu kleben. Dann kommt die Bedienung und will wissen ob man auch eine Speisekarte haben will. Ich bejahe und schon ist sie wieder weg - die Karte holen. Nach 15 Minuten ist meine Bestellung unterwegs, nach 25 Minuten habe ich endlich mein Getränk. Der Griff am Glas lässt Böses ahnen - ein warmes Weizenbier! Wieder geht das gleiche Spiel los, hoffentlich werde ich bemerkt - geschafft. "Eigentlich habe ich ein kaltes Weizenbier erwartet, ich kann das leider nicht genießen!" Sie verschwindet mit dem Glas, kommt nach einiger Zeit wieder und meint: "Ich habe für Sie das kälteste im Kühlschrank herausgesucht, zum Wohl." Es war kein Temperaturunterschied festzustellen. Ich gebe auf und das Jammern im Gastronomiegewerbe über rückgängigen Umsatz geht weiter...
7. Juni Das Online-Ticket der Bahn ist wirklich prima. Nur was ich nicht verstehe ist die Kontrolle der Kontrolle während der Fahrt. Der erste Zug-Begleiter sagte "Sie sind aber ein ganz raffinierter" bevor er sich an die Überprüfung des Tickets machte. "Es werden immer mehr, heute waren schon vier Fahrgäste mit Online-Ticket im ICE" - Der Fortschritt lässt sich halt doch nicht aufhalten. Zwei weitere Zugbegleiter mussten dann unbedingt nochmals die aufwendige Überprüfungsprozedur durchziehen. Anscheinend ist bei der Bahn Kontrolle doch beliebter als Vertrauen - auch wenn das Zeit kostet. Vielleicht haben die aber auch nur geübt ;-)
6. Mai Heute habe ich unseren Wagen zum Kundendienst gebracht. Auf die Frage: "Ist Ihnen noch irgend etwas aufgefallen was wir reparieren sollten?" antwortete ich: "Wenn ich den Wagen schaukele, dann macht er hinten links komische Geräusche." Da brach beim Autohändler volles Gelächter aus und ich bekam den Ratschlag einfach den Wagen nicht mehr zu schaukeln. Außerdem wäre ich der erste Kunde der seinen Wagen schaukelt. Ich werde jedenfalls nachprüfen ob das repariert wurde - wenn keiner zuschaut!
10. April In der U-Bahn in München saß ich heute einem echten Indianer gegenüber! Der ältere Mann mit dunklen Haaren und markanten Gesichtzügen war perfekt ausgestattet. Seine Bekleidung (Schnürschuhe, Hose, Jacke, Handtasche...) war aus Wildleder handgefertigt und reichlich geschmückt. Er war sogar bewaffnet mit mindestens zwei Messern, eins am linken Schuh und das andere auf der Handtasche. Sein etwas trauriger Gesichtsausdruck machte die Runde und lenkte den Blick der anderen Fahrgäste von sich. Gerne hätte ich ihn angesprochen und gefragt von welchem Stamm er ist und was er in München macht. Leider ist er am Ostbahnhof ausgestiegen, die kleinen Glocken an den Schuhen haben leise geklingelt - Schade!

Ich habe mir vorgenommen ihn beim nächsten Mal doch anzusprechen.

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