Sabines völlig subjektiven Buchtipps

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Autor

Titel

Genre

Meine
Bewertung

Katharina Bachman Nix wie weg: Von Fernweh und Wehen in der Ferne. Ausgewandert nach Asien Auswandererfahrungen
Hademar Bankhofer 50 einfache Dinge, die Sie für Ihre Gesundheit wissen sollten Ratgeber
Noel Barber Tanamera Roman
Barbara Barkhausen Geliebtes Australien Auswandererzählung
Nigel Barley Traumatische Tropen (Notizen aus meiner Lehmhütte) Reiseerlebnisse
Rüdiger Barth Endlich weg - Über eine Weltreise zu zweit Reiseerlebnisse
Halima Bashir Halima - Mein Weg aus der Hölle von Darfur Erlebnisbericht
Joachim Bauer Das Gedächtnis des Körpers Sachbuch
Joachim Bauer Prinzip Menschlichkeit Sachbuch
Vicki Baum Liebe und Tod auf Bali Roman
Ishmael Beah Rückkehr ins Leben - Ich war Kindersoldat Erzählung
Henning Beck Hirnrissig - Die 20,5 größten Neuromythen
und wie unser Gehirn wirklich tickt
Sachbuch
Martha Beck Enjoy your life Ratgeber
Simon Beckett Chemie des Todes Thriller
Simon Beckett Kalte Asche Thriller
Simon Beckett Leichenblässe Thriller
Veronika Beer Ein Jahr in Stockholm Erlebnisbericht
Irene Berres und Julia Merlot Mythos oder Medizin Sachbuch
Helga und Jürgen
Bertram
Nächste Ausfahrt Buschhotel Reiseerlebnisse
Barbara Bickmore Im Jahr des Elefanten Roman
Barbara Bickmore Wem die Macht gegeben Roman
Barbara Biggs Chat Room Jugendroman
Maeve Binchy Irische Freundschaften Roman
Dietmar Bittrich 1000 Orte, die man knicken kann Erlebnisberichte
Julia Blackburn Daisy Bates in der Wüste Biografie
Heike Blümer
Jackie Thomae
Let's Face It - Das Buch für alle die älter werden ?
Giles Blunt Gefrorene Seelen (Hörbuch) Thriller
Michael Böckler Tod oder Reben - Ein Wein Krimi aus Südtirol (1. Teil) Krimi 5 Sterne
Michael Böckler Mord in bester Lage - Ein Wein Krimi aus Südtirol (2. Teil) Krimi 5 Sterne
Michael Böckler Mörderischer Jahrgang - Ein Wein Krimi aus Südtirol (3. Teil) Krimi 5 Sterne
Katja Böhmler
Mathias Neubauer
Mit dem Fahrrad um die Welt -
USA, Australien und Südostasie
Reiseerlebnis 5 Sterne
Heike Böttger Der geduldige Tod Thriller 5 Sterne
Christoph Borchelt Überall ist Lönneberga Länderinformationen
Roger Boyes My dear Krauts Erzählungen
Roger Boyes How to be a Kraut Erzählungen
Evelyne Brader-Frank Viermal Einfach - Eine Familie auf Weltreise Reiseerlebnis
Katja Brandis Koalaträume
Jugendroman
Katja Brandis Gepardensommer
Jugendroman
Marion Brasch Ab jetzt ist Ruhe Biografie
Luigi Brogna Spätzle al dente Geschichten
Linda Bruckheimer Kalifornien, wir kommen Roman
Wolfgang Brugger Erlebnis südliches Afrika Reiseberichte
Bill Bryson Frühstück mit Kängurus (19 Minuten Ausschnitt als Hörbuch) Reiseerlebnisse
Bill Bryson Frühstück mit Kängurus Reiseerlebnisse
Bill Bryson Streiflichter aus Amerika Geschichten
Bill Bryson Picknick mit Bären Reiseerlebnisse
Bill Bryson Streifzüge durch das Abendland Reiseerlebnisse
Katja Büllmann Mit einer Reise fing alles an Geschichten
Tom Buhrow, Sabine Stamer Mein Amerika - Dein Amerika Geschichten
Christin Busch Noras großer Traum Roman
Nina Buschmann Wo bitte geht's hier um die Welt? Erlebnisbericht

Nix wie weg: Von Fernweh und Wehen in der Ferne. Ausgewandert nach Asien

Katharina Bachman

Gelesen als eBook im März 2016
Copyright Katharina Bachman 2009.

Als Katharina Bachmans Mann in Kuala Lumpur arbeitete und kaum noch zuhause bei seiner Familie war, entschlossen sich die beiden ihre sieben Sachen zu packen und für ein paar Jahre nach Kuala Lumpur zu ziehen. Um es kurz und knapp zu sagen, in diesem Buch berichtet die Autorin von ihrem Umzug von Berlin nach Kuala Lumpur und von ihrem Leben dort.

Das Buch ist in viele einzelne Geschichten aufgeteilt, in denen die Autorin über heitere, staunenswerte, traurige Anekdoten aus dieser Stadt erzählt. So manche Geschichte ist wirklich zum Lachen komisch und auch unterhaltsam, andere Geschichten hinwiderum finde ich ausgesprochen langweilig. Man erfährt im Großen und Ganzen gesehen wenig von Land und Leuten, dafür eher einiges über das Leben in der Großstadt Kuala Lumpur als Ausländerin unter anderen Ausländern. Das Ende des Buchs finde ich übrigens unmöglich. Ich dachte zuerst, das Buch wurde nicht vollständig auf meinen Reader übertragen, dann kam mir der Verdacht, das Ende sollte Kauflust auf ein Nachfolgebuch wecken, welches aber wohl auch nach sieben Jahren noch nicht erschienen ist, denn dieser Zeitraum liegt zwischen Herausgabe des Buchs und meinem Lesedatum. Bücher dieser Autorin werde ich wohl nicht mehr lesen, ihre Art liegt mir leider nicht. Aber alles ist natürlich Geschmacksache. Ich habe trotzdem 3 Punkte vergeben, da Preis/Leistungsverhältnis passen, denn 1,49 Euro (Freitagsangebot in Amazon) ist es nach meinem Geschmack auch wert.

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50 einfache Dinge, die Sie über Ihre Gesundheit wissen sollten

Hademar Bankhofer

Gelesen im Oktober 2006:
Westend Verlag 2006 (Originalausgabe)

Wie der Titel schon sagt, werden im Buch 50 Tipps zur Gesundheit gegeben. Die großen Kapitel dazu lauten:
Tipps für gesundes Essen und Trinken,
Was Sie für Ihre Schönheit und Haut tun können,
Wie Sie gesund bleiben,
Wie Sie wieder gesund werden,
Bleiben Sie in Bewegung,
Führen Sie einen gesunden Lebensstil,
Das Zusammenleben mit anderen
Schaffen Sie Voraussetzungen für ein langes, gesundes Leben.

Diese Schlagzeilen sind genauso nichts sagend, wie es das Buch auch ist in meinen Augen. Es werden Standardtipps gegeben, die man entweder sowieso schon weiß, oder es sind irgendwelche Anwendungen, wo man wahrscheinlich 24 Stunden am Tag damit beschäftigt wäre Kräuter zu sammeln, diese zuzubereiten, irgendwo hinzuklatschen oder einzunehmen oder sonst wie anzuwenden. Es fehlen die Hintergrundinformationen, warum ein Mittel auf den Körper was und wie bewirkt. Nach dem Durchlesen des Buchs habe ich mich gefragt, was ich an nützlichen Informationen aus dem Buch gewonnen habe. Meine Antwort ist auch nach langen Überlegungen: NICHTS. Nächste Woche werde ich das Buch vergessen haben.

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Geliebtes Australien

Geliebtes Australien

Barbara Barkhausen

Gelesen als eBook im Juli 2016.
MANA-Verlag; 1. Auflage Oktober 2014.

Die Autorin und ihr Mann nehmen Abschied von ihrer Heimat in Deutschland, denn ihr Mann darf für ein Jahr in Australien arbeiten. Sie berichtet von den anfänglichen Schwierigkeiten, was so eine Auswanderung mit sich bringt, berichtet von den unterschiedlichen Lebensweisen in Australien und Deutschland, von den kulinarischen Besonderheiten, den Tieren, den einsamen Stränden…. Schließlich werden aus dem einen Jahr viele Jahre. Da sie auch für irgendein deutsches Fernsehen tätig ist, geht sie mit einem Fotografen auf Reise, um zu bestimmten Themen zu berichten.

Die erste Hälfte des Buchs habe ich verschlungen, ich fand die Beschreibung der Auswanderung sehr interessant. Hingegen haben mich die Interviews und Reportagen, die sie für ein deutsches TV erstellte, zum Teil mehr als gelangweilt. Zum Beispiel interessiert es mich nicht die Bohne, was ein Herr xy beim ersten Anblick von Eisbergen gefühlt hat oder wie markerschütternd eine Frau schrie, als sie von den Tentakeln einer Würfelqualle erwischt wurde (Bildzeitungniveau). Auch das Interview mit einer Frau, die auf einem Campground Koalas pflegt oder der Bericht über einen selbsternannten König in Sydney finde ich einfach für meinen Geschmack langweilig. Mit anderen Worten, die letzte Hälfte des 192 Seiten dünnen Buchs habe ich nur noch gähnend überflogen. Aber wie gesagt, alles ist Geschmacksache.

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Tanamera

Noel Barber

Gelesen im Juli 1999
1995: 14.Auflage, (Originalausgabe: 1981)

Das Schicksal zweier großer Handelsfamilien in Singapur zwischen den Jahren 1921 und 1959. Es ist zugleich Liebesgeschichte und Thriller.

Spannend, von Anfang bis Ende. Man erfährt eine ganze Menge über die Singapurs Geschichte und wie sich die Japaner im zweiten Weltkrieg verhielten.

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Traumatische Tropen
(Notizen aus meiner Lehmhütte)

Nigel Barley

Gelesen im Dezember 2002
Deutscher Taschenbuch Verlag 2001 (die Originalausgabe erschien 1986 unter dem Titel: "The Innocent Anthropologist")

Dies ist der Bericht eines jungen Ethnologen über seine Feldforschungen in Kamerun bei den Dowayos. Nachdem sich der Autor zu Feldforschungen entschlossen hatte, musste er sich erst zwei Jahre lang durch Gremien, Ämter und Behörden schlagen, bis er schließlich die Genehmigung erhielt. Es geht in seinem Buch also nicht nur um die Forschungsarbeit, sondern auch um das lästige Drumherum.

Das Buch ist sehr amüsant und ehrlich geschrieben, mit einfachen Worten: mit dem Humor eines Engländers. Ich glaube, man erfährt in diesem Buch mehr über die tatsächliche Arbeit eines Ethnologen, als in einem trockenen Forschungsbericht. (Nach den Angaben des Autors beschäftigt sich ein Ethnologe etwa 1% seiner Zeit mit der Feldforschung)

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Endlich weg -
Über eine Weltreise zu zweit

Rüdiger Barth

Gelesen im Juni 2011:
3. Auflage August 2010 Piper Verlag GmbH, München. Die erste Auflage erschien 2008.

Der Stern-Journalist Rüdiger Barth erfüllte sich zusammen mit seiner Frau einen Traum, in vier Monaten um die Welt zu reisen. Die Auswahl der Länder musste angepasst werden an mögliche und bezahlbare Flugrouten, Sicherheit des Landes... Zuletzt entschieden sich die beiden zu einer Route durch 11 Länder. Sie starteten in den USA, besuchten die Karibik, Südamerika, Tahiti, Neuseeland, Sydney, wo die beiden eine 4-wöchige Auszeit vom Reisen nahmen, Vietnam und Hongkong.

Zugegeben, ich begann das Buch vor einem halben Jahr und legte es nach nicht mal 50 Seiten zur Seite. Es langweilte mich fürchterlich. Kürzlich nahm ich es wieder zur Hand, nahm mir vor es durchzulesen, was ich tat. Man muss die langweilige Hürde USA nehmen, dann wechselt es zwischen sehr interessant und schrecklich langweilig. Interessant finde ich seine allgemeinen und speziellen Beschreibungen und Beobachtungen der Länder und deren Bevölkerung. Zum Gähnen langweilig finde ich z.B. wenn er sich seitenweise über irgendwelche uninteressanten Sportler auslässt (habe ich überblättert) oder seine Gedanken, was er fühlt, wenn er auf einer Welle liegt... Lächerlich finde ich sein Getue um sein Alter. Wenn man sich mit Mitte 30 schon alt fühlt, na dann gute Nacht, dann fühlt man sich sein ganzes Leben lang alt. Einige seiner Ideen hinwiederum finde ich ganz treffend und witzig. Zum Beispiel geht er der Frage nach, warum er keinen Wert darauf legt Landsleute zu treffen. Ergebnis: Er kann die vorwurfsvolle Unterhaltung nicht leiden. "Wie, ihr seid nicht in... gewesen? Wie, ihr seid nur 4 Monate unterwegs? Wie ..." usw. Er ist der Ansicht, nur Amerikaner beherrschen die "vorwurfslose" (netter Ausdruck) Unterhaltung. Da mag tatsächlich was dran sein :-). Also alles in allem finde ich das Buch lesenswert und unterhaltsam, aber man muss sich auf langweilige Passagen gefasst machen.

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Halima - Mein Weg aus der Hölle von Darfur

Halima Bashir
Damien Lewis

Gelesen im März 2009:
Droemer Verlag, München 2008, die englische Originalausgabe erschien 2008 unter dem Titel "Tears of the Desert"

Halima wächst mit ihren 3 Geschwistern, ihren Eltern und der Großmutter behütet in einem Dorf in der Darfur Region im Sudan auf. Ihr Vater hat große Pläne mit Halima und schickt sie in die Stadt zur Schule, wo sie gemeinsam mit arabischen Kindern unterrichtet wird. Schon jetzt wird ihr klargemacht, dass die Araber die Herren des Landes sind und sie nur die Sklaven. Sie gleicht diese Ungerechtigkeit mit Fleiß aus, darf auch die Universität besuchen und ihr Traumfach Medizin studieren. Schon während des Studiums beginnen die Gewalttaten, Männer werden gedrängt sich freiwillig zum "Heiligen Krieg" zu melden. Als frischgebackene junge Ärztin wird Halima bald selber mit den Gewalttaten der arabischen Milizen konfrontiert. Eine Schulklasse achtjähriger Mädchen wird grausam überfallen und missbraucht. Ihr geht es nicht besser. Als Halima in ihr Dorf zurückkehrt wird das Dorf überfallen, ihr Vater wird ermordet, was mit ihrer Familie passiert ist weiß sie bis zur Buchveröffentlichung nicht. Sie selbst versucht aus dem Land zu fliehen.

Nach dem Lesen des Buchs bin ich entsetzt, wütend und traurig, was die Regierung Sudans und ihr ausführendes Organ die arabischen Milizen, der Bevölkerung antut, es ist Massenmord. Schlimm finde ich auch, dass die Medien kaum Notiz von diesen Greultaten nehmen. Die einzigen Dauerbrenner in Presse, Funk und Fernsehen sind eine Handvoll Länder, zu denen der Sudan nicht gehört. Ich fand das Buch ungeheuer spannend vom Anfang bis Ende.

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Das Gedächtnis des Körpers

Joachim Bauer

Gelesen im April 2009:
Piper Verlag GmbH, München, 13. Auflage Oktober 2008, die Originalausgabe erschien 2002.

Gene steuern nicht nur unseren Körper, sondern sie werden auch gesteuert. Der Autor erklärt den Zusammenhang, von Genen und Umwelt, welchen Einfluss Lebensstile und zwischenmenschliche Beziehungen auf die Aktivierung unserer Gene haben. Er erklärt, wie es zu Schmerzen ohne Befund kommt, warum man bei Depressionen einen Therapeuten vor der Tabletteneinnahme bevorzugen sollte, warum Tabletten oft falsch dosiert sind, was Herzkrankheiten und Tumorbildung mit Stress zu tun haben, dass die wenigsten Krankheiten erblich sind und zum Schluss beschreibt Herr Bauer über die Welt der Gene und wie sie funktionieren.

Ich bin ganz begeistert von dem Buch und habe mir gleich ein weiteres von dem Autor bestellt. Er beschreibt für den Laien sehr verständlich die Zusammenhänge zwischen Genen, Gehirnfunktionen und Körperfunktionen. Einigen Kritikern gefällt gerade diese laienhafte Darstellung nicht, ihnen fehlen die fachlichen tiefgreifenden Zusammenhänge. Ich persönlich vermisse nichts in dem Buch, denn für meinen Zweck, einen Überblick zu bekommen, reicht mir das. Für mich ist das meiste neu und das letzte Kapitel eine gute Wiederholung der doch schon länger zurückliegenden Schulzeit.

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Prinzip Menschlichkeit - Warum wir von Natur aus kooperieren

Joachim Bauer

Gelesen im April 2009:
Verlagsgruppe Random House, Taschenbuchauflage 09/2008. Die Originalausgabe erschien 2006.  

Der Medizinprofessor und Psychotherapeut Joachim Bauer geht davon aus, dass der Mensch ein auf Kooperation ausgerichtetes Wesen ist und nicht wie vielfach behauptet wird, ein auf Konkurrenz und Kampf ausgerichtetes Wesen. Der Autor zitiert die Biologin Lynn Margulis: "Konkurrenz und Überlebenskampf seien menschliche Konstruktionen, die aus dem Wirtschaftsleben kämen und von außen an die Biologie herangetragen worden seien. Die Biologie kennt kein Erfolgsdenken, wie es die Wirtschaft beherrsche". Dass der Mensch auf Kooperation ausgerichtet ist erklärt der Autor unter anderem mit der Entdeckung der Motivationssysteme und wie diese funktionieren. Ein großes Kapitel ist dem Sinn und den Arten von Aggressionen gewidmet. Und er widerlegt die These einiger Sozialbiologen, dass Gene egoistisch sind.

So dünn das Buch auch ist, ich finde es trotzdem ganz phantastisch! Herr Bauer versteht es schwierige Zusammenhänge der Genforschung und Neurobiologie dem Laien zu erklären. Meine persönlichen wichtigsten Erkenntnisse des Buchs sind diese beiden Sätze: "Kern aller Motivation ist es, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung oder Zuneigung zu finden und zu geben." "Die stärkste und beste Droge für den Menschen ist der andere Mensch."

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Liebe und Tod auf Bali

Vicki Baum

Gelesen im Juli 1999
1998: 20. Auflage, (Originalausgabe: 1937)

Roman: Vor dem Hintergrund einer wahren geschichtlichen Begebenheit wird das Leben in Südbali um 1900 dargestellt.

Spannend, man bekommt einen Einblick in das Leben der Balinesen, vor der sinnlosen Kolonialisierung der Holländer.

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Rückkehr ins Leben
Ich war Kindersoldat

Ishmael Beah

Gelesen im November/Dezember 2008:
Piper Verlag GmbH, München Oktober 2008, die amerikanische Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "A long way gone. Memoirs of a Boy Soldier".  

Der 12-jährige Ishmael Baeh wohnt zusammen mit seinen beiden Brüdern und seinen getrennt lebenden Eltern in einem Dorf in Sierra Leone. Er ist ein fröhlicher Junge, der wie viele andere Jungs seines Alters, Rap-Musik liebt. Der Bürgerkrieg tobte zu der Zeit in Sierra Leone. Eines Tages wurde er von den Rebellen gefangengenommen. Sie wollten ihn und andere Jungs zwingen für sie zu kämpfen. Er konnte sich aber befreien. Auf der Flucht mit noch anderen Jungs und auf der Suche nach seiner Familie wurde er von der Armee zwangsrekrutiert. Es blieb ihm keine Wahl, entweder in die Armee einzutreten oder er wurde getötet. Mit Hilfe von Drogen hielt er es durch, mitanzusehen, wie seine Kumpel neben ihm erschossen wurden und selber Rebellen zu erschießen. Inzwischen betrachtete er die Armee als seine Familie. Nach drei Jahren wurden er und weitere Kindersoldaten von UNICEF befreit. In einem Rehabilitationslager mussten diese Kinder zurück ins normale Leben integriert werden.

Eine sehr ergreifende Erzählung. Wieviel Schreckliches müssen Kinder, die mitten im Bürgerkrieg stecken, in dem Alter schon erleben? Das kann man sich überhaupt nicht vorstellen. Wäre dies keine wahre Geschichte, sondern ein Roman, dann würde ich ihn für maßlos übertrieben halten. Der Leser versteht nach dem Lesen des Buchs, warum diese Kinder gar keine andere Wahl haben, als selber brutal zu morden, um nicht selber ermordet zu werden und um die Greueltaten, die ihren Familie angetan wurden, zu rächen.

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Nächste Ausfahrt Buschhotel
Australische Abenteuer

Helga und Jürgen Bertram

Gelesen im Februar 2005:
Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien 2004

Die Autoren berichten von ihrer Reise durch Australien von Kalgoorlie im Westen bis nach Sydney im Osten. Dies sind die Themen ihrer Reise:
- Kalgoorlie - Australiens goldene Meile
- Abgesang auf Kanowna
- Ein Abenteuer namens Nullarbor
- Ein Wappentier als Hundefutter und andere Kängurugeschichten
- Jürgen Bertram beim "Footy" in Melbourne
- Australiens Aborigines denken um
- Das Drama am Darling River
- Beim Debütantinnenball im Outback
- Das Wunder von Louth
- Ein Leben mit dem Feuer
- Ein Sonntag am Circular Quay in Sydney

Das Buch ist nett geschrieben und sehr informativ. Die Autoren verstehen es sogar, für mich uninteressante Themen, wie den australischen Fußball, interessant darzustellen. Der einzige Nachteil sind die wenigen Buchseiten, 132 Seiten und der dazu verhältnismäßig hohe Preis. Leider hatte ich es in zwei Tagen durchgelesen.

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Enjoy your life - 10 kleine Schritte zum Glück

Martha Beck

Gelesen im Oktober 2007:
Piper Verlag GmbH, Februar 2007 (Die amerikanische Originalausgabe erschien 2003 mit dem Titel: "The Joy Diet: 10 Daily Practices for a Happier Life")

Wie es der Titel schon verspricht, gibt die Autorin Tipps, wie man in 10 täglich anzuwendenden Schritten glücklich werden kann. Diese Schritte lauten:
- Nichts
- Wahrheit
- Herzenswünsche
- Kreativität
- Risiko
- Belohnungen
- Spiele
- Lachen
- Beziehungen
- Feste feiern
Die näheren Beschreibungen zu den Schritten findet man im Buch.

Einige Schritte leuchten mir ein und ich kann sie nachvollziehen und ihre Anwendungen machen Spaß und nützen auch, andere hinwiederum halte ich persönlich für überflüssig. Man braucht auf alle Fälle viel Zeit für diese Schritte, die ich nicht habe. Schritt 1 "Nichts" entspannte mich häufig so sehr, dass ich dabei einschlief, statt dass ich zu den nächsten Schritten kam. Aber damit hat dieser Schritt ja auch schon einen sinnvollen Nutzen. Laut Autorin soll man das Buch immer nur so weit lesen, bis man diesen Schritt problemlos automatisch anwenden kann, da die Schritte aufeinander aufbauen. Ich habe diese Empfehlung nicht eingehalten, da es mir auf Dauer zu langweilig wurde. Zusammengefasst finde ich das Buch ganz unterhaltsam, aber es hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck.

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Hirnrissig

Hirnrissig - Die 20,5 größten Neuromythen und wie unser Gehirn wirklich tickt

Henning Beck

Gelesen als eBook im Juli 2015
Copyright 2014 Carl Hanser Verlag München.

Henning Beck räumt in seinem Buch "Hirnrissig" mit einigen fest verankerten Mythen auf, die sich zum Thema Gehirn über Generationen hinweg  etabliert haben. Am Anfang beschreibt er die heutigen zur Verfügung stehenden Messmethoden und zeigt damit schon, dass wir eigentlich ziemlich am Anfang mit der Gehirnforschung stehen. Das Buch ist in einzelne Themen aufgeteilt (aufzuräumende Mythen). Hier ein paar Beispiele, mit welchen Mythen der Autor aufräumt:
- Hirnforscher können Gedanken lesen
- Das Gehirn besteht aus Modulen
- Links die Logik, rechts die Kunst: Unsere Gehirnhälften denken unterschiedlich
- Hirnjogging macht schlau
- Wir lernen in Lerntypen
- Endorphine machen high
- Wir können Multitasking
Zum Schluss gibt er ein paar Selbstverteidigungstipps, gegen Neuromythen :-).

Endlich mal ein wissenschaftlich und zugleich unterhaltsam für den Laien geschriebenes Buch über unser Gehirn! Der Autor beschreibt in einem lockeren, humorvollen Stil, warum es sich bei den im Buch erwähnten Neuromythen wirklich nur um Mythen handelt. Was er schreibt klingt für mich logisch und plausibel. Ich werde das Buch ganz bestimmt noch einmal lesen, um besser gegen "Neuromythen! argumentieren zu können und weil mir das Buch sehr gut gefallen hat.

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Die Chemie des Todes

Simon Beckett

Gelesen im Juli 2009:
Rowohlt Taschenbuchverlag, 24. Auflage 2009. Die englische Originalausgabe erschien 2006 unter dem Titel "The Chemistry of Death"

Der Arzt David Hunter hat sich, nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter in ein kleines englisches Dorf, namens Manham, zurückgezogen. Früher war er der Top-Ansprechpartner in Sachen Rechtsmedizin. Eines Tages wird eine tote Frau im Gebüsch gefunden. Die Polizei bittet Hunter um Mithilfe bei der Leichenobduzierung. Dann verschwindet eine weitere Frau und wird auch kurz darauf tot aufgefunden. Im Dorf bildet sich eine Truppe die auf eigene Faust einen Verdächtigen krankenhausreif schlägt. Doch es dauert nicht lang, da verschwindet die dritte Frau.

Als ich dieses Buch zum erstenmal in den Bücherregalen entdeckte, dachte ich nicht im Traum daran, dies zu lesen, der Titel klang mir viel zu blutrünstig. Doch zwei unabhängige Bekannte empfahlen mir das Buch, so dass ich es schließlich doch zur Hand nahm. Es ist wirklich nicht so blutrünstig wie ich annahm, sondern es ist eher im typisch britischem Stil geschrieben, den ich so gerne mag. Es ist spannend bis zum Ende und mit dem Mörder habe ich mich bis kurz vor Schluss vertippt. Der zweite Band steht schon zum Lesen bereit.

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Kalte Asche

Simon Beckett

Gelesen im August 2009
Rowohlt Taschenbuchverlag, August 2008. Die englische Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "Written in Bone "

Anthropologe David Hunter wird auf die abgelegene Hebriden-Insel Runa gerufen. Dort soll er den Tod einer fast verbrannten Leiche untersuchen, die man in einer Scheune gefunden hatte. Später findet man noch einen verbrannten Wohnewagen und auch David Hunter kam fast in Flammen um. Nach einem Sturm ist die Insel tagelang von der Außenwelt abgeschnitten, auch Funk- und Telefon funktionieren nicht mehr. Fraser, Duncan, der pensionierte auf der Insel lebende Polizist Brody und David müssen die Fälle selber aufklären.

Nachdem mir der erste Band "Chemie des Todes" gut gefiel, freute ich mich auch auf dieses Buch. Aber ich fand es einfallslos, zu blutrünstig und sehr unwahrscheinlich mit dem ständigen Regen, der Abgeschiedenheit von der Außenwelt usw. Den dritten Band kaufe ich mir nicht.

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Leichenblässe

Simon Beckett

Gelesen im Januar 2011
Rowohlt Taschenbuch Verlag 2009, die Originalausgabe erschien 2009 unter dem Titel "Whispers of the Dead".

David Hunter, bei seinem letzten Einsatz knapp dem Tode entronnen, wird von seinem Freund und Forensiker um Hilfe gebeten, denn in in einer Jagdhütte in Tennessee in den Smokey Mountains wird eine zersetzte Leiche gefunden. Am Tatort finden sich Fingerabdrücke auf einem Filmdöschen, mit deren Hilfe der Täter identifiziert werden kann. Doch ist der Fall wirklich so einfach wie er aussieht?

Die Spannung steigert sich im Laufe des Buchs. Ich finde es manchmal zu grausig, wie die Leichenfunde beschrieben werden. Etwas nervig finde ich die ständigen Hinweise auf die schweren Verletzungen Hunters, die ihm im letzten Buch zugezogen wurden und seine Angst auf Verfolgung, ohne das darauf näher eingegangen wird. Wegen dieser Verweise auf seinen letzten Fall, empfehle ich einen Leser, der zum erstenmal Simon Beckett liest, mit "Chemie des Todes" zu beginnen. Ansonsten ist das Buch recht spannend.

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Ein Jahr in Stockholm

Veronika Beer

Gelesen im August 2010:
Ärgerlicherweise finde ich im gesamten Buch kein Herausgabejahr, ich musste erst bei www.herder.de nachsehen: 1. Aufl. 2010 Herder-Verlag

Die Autorin Veronika Beer lässt Freunde, Wohnung und Job zurück in München und macht sich auf, ein Jahr in Stockholm zu verbringen. Sie reist im düstersten Monat Januar in die 800.000 Einwohner zählende Schwedische Hauptstadt, um dort in einer WG zu leben und die Stadt und das Leben der Schweden zu erkunden und in diesem Buch zu beschreiben.

Da ich bisher noch nicht in Schweden war, mich das Land aber sehr interessiert, hat mir das Lesen des Buchs Spaß gemacht. Man lernt die Eigenarten der Stockholmer kennen, was anders ist und was nicht, lernt den Spruch "Ta det Lugnt..." zur Genüge kennen, stellt fest, dass Schweden bei Feiern gerne viel singen, dass die Stockholmer jede Minute Freitzeit nutzen, um in die Natur zu fliehen... Ja, es ist einfach ein nettes Buch.

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Mythos oder Medizin

Irene Berres und Julia Merlot

5 Sterne

Gelesen als eBook im Mai 2015
Die Originalausgabe erschien 2014 im Wilhelm Heyne Verlag, München

Die beiden Autorinnen versuchen in dem Buch Antworten und Erklärungen zu finden, was an alten Hausmitteln und "guten Ratschlägen" zum Thema Medizin tatsächlich dran ist und warum sie entstanden sind. Es wird Fragen nachgegangen, wie zum Beispiel:
- Ist es gefährlich Nieser zu unterdrücken?
- Lindern Zwiebeln Erkältungen und Ohrenschmerzen?
- Sollte man Verstauchungen mit Wärme oder Kälte behandeln?
- Schadet Lesen im Dunkeln den Augen?
- Heilen Wunden, wenn sie jucken?
- Zerstört die Mikrowelle Vitamine
uvm.?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die beiden Autorinnen haben einen lockeren, netten Schreibstil. Für Laien wie mich, werden die Fragen recht verständlich erklärt. Einiges wusste ich, vieles aber auch nicht. 

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Im Jahr des Elefanten

Barbara Bickmore

Gelesen im Dezember 2004:
Weltbild Verlag 2003. Die Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel "West of the Moon"

 Courtney, mit Leib und Seele Ärztin, arbeitet in einer kleinen Urwaldklinik in Simbabwe, um die Eingeborenen zu versorgen. Eines Tages taucht der Arzt Coop, von der Organisation HEAL auf, der Courtney bittet ein Krankenhaus für Flüchtlinge an der Grenze zu Mosambik zu errichten und zu leiten. Als Resultat des lang anhaltenden Krieges in Mosambik platzt das neu errichtete Krankenhaus schon sehr bald aus allen Nähten.

Der Roman ist nicht gerade mitreißend, aber ganz nett zwischendurch. Besonders gefallen mir die Landschafts- und Tierbeschreibungen. Wie es sich für einen anständigen Roman gehört, verlieben sich sämtliche Hauptdarsteller und am Schluss des Buches wird es noch einmal richtig spannend.

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Wem die Macht gegeben

Barbara Bickmore

Gelesen im Januar 2001
2000 (Originalausgabe: 1996)

Roman: Carly, läßt ihre Heimatstadt hinter sich, um in Houston, Texas ihr Glück zu machen. Sie wird eine erfolgreiche Geschäftsfrau und heiratet in die High Society von Houston. Es beginnen alle möglichen Verstrickungen um Geld und Liebe.

Ich war sehr enttäuscht von dem Buch, da mir ihre Romane, die in Australien und Afrika spielten, wie "Der Mond am anderen Ende der Welt", "Wer den Himmel berührt" bzw. "Simbayo-Jenseits der Sonne" sehr viel besser gefielen. Die ersten schmalzigen 200 Seiten sollte man durchhalten, dann schafft man auch die restlichen 400. Es geht um Geld, Liebe und Öl, vergleichbar mit der TV-Serie: "Dallas"

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Chat Room

Barbara Biggs

Gelesen im Dezember 2009
Micklind Enterprises, Juni 2006

Jugendbuch:
Die Autorin hat dieses Buch als eine Warnung vor zu leichtfertiger Benutzung des Internets herausgegeben. Vor allem als Warnung zu viel Persönliches von sich preiszugeben.
Zum Inhalt: Die 13-jährige Sam zieht mit ihren Eltern von Sydney nach Melbourne. Aus ihrer alten Umgebung herausgerissen, mitten im Schuljahr, findet sie so leicht keine Freunde in ihrer neuen Umgebung. Ihre Eltern, beide beruflich sehr eingespannt, nehmen sich kaum Zeit für ihre Tochter. Eigentlich hat Sam alles denken ihre Eltern, ein Zimmer ausgestattet mit TV und Computer, sie wohnt in einer schicken Wohngegend und sie bekommt teure Eiskunstlauf-Trainingsstunden bei einem Privattrainer. Trotzdem vermisst Sam einen Menschen, dem sie ihre Sorgen und Probleme anvertrauen kann. Sie flüchtet in diverse Chatrooms und lernt dabei den "17-jährigen" Chatman kennen, dem sie nun alles anvertrauen kann und der ihr zuhört.

Mir hat das Buch aus mehreren Gründen sehr gut gefallen. Einmal weil es ein aktuelles Thema behandelt. So eine Geschichte von Missbrauch kann täglich passieren. Es ist für Jugendliche nett geschrieben (ich finde es auch nett). Und nebenbei gefällt mir das Buch, da es in einem leicht verständlichen Englisch geschrieben ist, es dient also auch der Auffrischung meiner blasser werdenden Englischkenntnisse. Da die Autorin sehr viel wörtliche Rede verwendet, stößt man auch häufig auf australische-Slangausdrücke, also viele Abkürzungen von Worten, die ich in keinem Wörterbuch gefunden habe. Aber den Sinn des Textes versteht man trotzdem ganz gut.

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Irische Freundschaften

Maeve Binchy

Gelesen im Mai 1999
1995 Deutsche Erstausgabe

Roman: Das Leben zweier Mädchen, die sich im Alter von 10 Jahren im 2. Weltkrieg kennen lernten. Das Londoner Mädchen wird nach Irland verschickt, wo es das Mädchen Aisling kennen lernte. Über 20 Jahre verfolgt die Schriftstellerin das Leben der beiden.

Anfangs interessanter Roman, da man die Unterschiede der englischen und irischen Lebensweise kennen lernte. Nach ca. 200 Seiten (von 700 Seiten) quäle ich mich aber nur noch durch das Buch, bis ich es schließlich aufgebe, zu langweilig

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1000 Orte, die man knicken kann

Dietmar Bittrich

Gelesen im November 2010:
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2. Auflage 2010.

Der Autor berichtet, warum seiner Meinung nach viele hochgepriesene Touristenziele gemieden werden sollten. Sein Urteil erstreckt sich von den "peinlichsten Sehenswürdigkeiten in Paris" über "angebliche Inka-Quader in Peru" und dem "schlafmützigen Manhattan von Ground Zero" bis zu den "meistbesuchtesten Flops unterm Ozonloch".

Auf dem ersten Blick bzw. Lesen fand ich das Buch sehr amüsant und witzig geschrieben, da der Autor einige Sehenswürdigkeiten genau so darstellte, wie ich sie mir auch vorstellte. Aber auf dem zweiten Blick finde ich es ziemlich anmaßend, wie er ganze Länder anhand von zwei bis drei Touristenzielen verurteilt. Ich nehme an, Herr Bittrich sieht sich in seinem Berufsleben in den bereisten Ländern nur die absolut wichtigsten Touristenziele an und jagd ins nächste Land zu den wichtigsten Touristenzielen. Zum Beispiel beurteilt er Australien allein nach seinen für mich uninteressantesten Zielen, dem Sydneyer Stadtteil "The Rocks" und dem Inneren der Oper. Er meckert noch ein bisschen über die vielen Besucher am Ayers Rock und das schreckliche Alice Springs. Mehr hat er vermutlich von ganz Australien nicht gesehen, aber es reicht ihm schon vom Urlaub in Australien abzuraten. Hat natürlich sein Vorteil, das Buch hält vielleicht ein bis zwei Touristen davon ab in unser Lieblingsland zu reisen.

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Bates in der Wüste

Julia Blackburn

Gelesen im Mai 2002
Deutscher Taschenbuch Verlag: März 1997 (Originalausgabe erschien: 1994)

Es ist die Biographie einer irischen Frau, namens Daisy Bates, die nach Australien auswanderte und ab 1883 mit den Aborigines lebte, um ihnen zu helfen und um deren Sprache, Bräuche und Legenden aufzuzeichnen.

Die Autorin hat die nicht leicht zu bewältigende Aufgabe, aus den alten Tagebuchaufzeichnungen der Dame eine spannende, zusammenhängende Geschichte zu schreiben, was ihr nach meiner Ansicht sehr gut gelungen ist. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, glaube ich nicht mehr daran, dass die Aborigines absichtlich oder mit List ausgerottet bzw. entwurzelt worden sind, sondern dass es ganz einfach grenzenlose Dummheit und Unkenntnis der Einwanderer war. Gäbe es heute noch einen unentdeckten Kontinent, würde sich die Geschichte Australiens wahrscheinlich genauso auf dem neuen unentdeckten Kontinent wiederholen.

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Let's Face It

Tod oder Reben

Michael Böckler

1 Sterne

Gelesen als eBook im Juli 2014
1. Auflage 2011 by Blanvalet Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH.

Die Inhaltsbeschreibung habe ich der Kurzbeschreibung Amazons entnommen, denn ich sehe keinen Inhalt im Buch, um selber eine zu schreiben:
"...Beim Thema Älterwerden ist jeder Experte, und dennoch stehen alle vor denselben Fragen: Wie lang ist man jung, ab wann erwachsen, und wann beginnt das, was man „das Alter“ nennt? Was stellt die Zeit mit unserem Körper an? Wie jung oder alt lassen uns Jobs, Orte, Lebensstile oder Mitmenschen fühlen? Was macht Klassiker unantastbar und alte Weine teuer? Wie schmal ist der Grat zwischen ewig jung und berufsjugendlich, seinem Alter voraus oder früh vergreist? Machen wir uns nichts vor: Das Älterwerden bleibt genauso wie die Zeit, die mal rennt und mal still steht, ein alltägliches Mysterium. Let’s face it blickt den Tatsachen ins Auge und regt zum Perspektivwechsel an, denn Älterwerden bedeutet zu jeder Zeit etwas völlig anderes. Und entgegen einem häufig geäußerten Wunsch ist das Alter zu keinem Zeitpunkt egal."

Dieses Buch habe ich vor ein paar Wochen zu lesen begonnen. Durchgehalten habe ich mit Mühe 80 Seiten, bis ich mich immer häufiger dabei erwischte, gar nicht mehr mit meinen Gedanken beim Buch zu sein. Es liest sich wie ein gleichmäßig dahinplätscherndes blablablablabla. Ich habe es schließlich abgebrochen und kann eigentlich gar nicht mehr sagen, ob irgendetwas von Bedeutung im Buch steht. Und wahnsinnig witzig finde ich es wirklich nicht, eher ziemlich einschläfernd.

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Gefrorene Seelen

Gefrorene Seelen

Giles Blunt

Gehört im Dezember 2007:
Weltbild Verlag 2007 (gekürzte Romanausgabe), die Originalausgabe des Romans erschien im Jahr 2000  

Hörbuch und Thriller, gelesen von Olaf Pessler: In der Algonquin Bay in Kanada wird die, in einem Eisblock gefrorene Leiche eines vermissten Mädchens gefunden. Drei weitere Teenager sind spurlos verschwunden. Detective Cardinal glaubt an einen Serienkiller.

Das Hörbuch ist auf 6 CDs verteilt. Allein auf der 1. CD geht es fast ausschließlich um internes Hickhack der Polizei, wer warum für was zuständig ist und warum nicht. Ich komme schon bald mit den vielen Namen durcheinander, außerdem interessieren mich diese interen Zwistigkeiten herzlich wenig, so dass ich das Hörbuch nach der 1. CD aufgab. Vielleicht hätte ich weiter gehört, wenn der Vorleser Olaf Pessler eine angenehmere Stimme gehabt hätte. Aber für meine Ohren klingt sie wie ein Maschinengewehr, viel zu schnell und unangenehm.

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Tod oder Reben

Tod oder Reben

Michael Böckler

5 Sterne

gelesen als eBook im Juni 2013
Rowohlt Digitalbuch. veröffentlicht im Rowohlt Verlag, Oktober 2012.

Von einer Wanderergruppe wurde Niki in den Südtiroler Bergen tot aufgefunden. Die Polizei kam zu dem Schluss, dass Niki durch einen Unfall abgestürzt ist. 10 Jahre später reiste Nikis Mutter, Theresa nach München, um ihren dort wohnhaften Neffen zu bitten, den Tod an Niki aufzuklären. Sie glaubte nicht an einen Unfall. Ihr Neffe, Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein und Privatdetektiv, der unter chronischem Geldmangel litt, nahm ihr Angebot an und reiste nach Bozen, um den Fall zu untersuchen. Er nahm ihr Angebot auch deshalb sehr gerne an, um in Südtirol als Weinkenner den einen oder anderen Rebensaft zu genießen.

Diesen netten, gemütlichen Lokalkrimi habe ich mit auf unsere 2-wöchige Südtirolreise genommen, wo es der ideale Lesestoff für mich ist. Ich erlebe einen Urlaub durch Bücher, deren Handlung vor Ort spielt, noch intensiver, das werde ich in Zukunft noch öfter tun.  Der Autor beschreibt die Landschaft, wie man sie aus Südtirol kennt. Und vor allem widmet er sich sehr dem Wein mit seinen verschiedenen Rebsorten. Auch die Handlung ist recht nett und witzig. Am Ende des Buchs findet man eine Menge Stichpunkte mit Erklärungen zu Weinen und Essen in Südtirol in alphabetischer Reihenfolge.

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Mord in bester Lage

Mord in bester Lage

Michael Böckler

5 Sterne

Gelesen als eBook im Juni 2016:
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (1. Oktober 2014).

In einem Weinberg wird die Leiche eines Winzers mit der Rebschere in der Brust aufgefunden. Kurze Zeit später wird ein zweiter Toter aufgehängt entdeckt. Wurde er bei einer schwarzen Messe geopfert? Die beiden Toten kannten sich, auch die Winzerin Phina kannte beide Männer. Trotzdem hat der Privatdetektiv Emilio von Ritzfeld-Hechenstein, der bei Phina wohnt, keine Lust zum Ermitteln. Er nimmt sich eine Auszeit vom letzten Fall und besucht lieber die Südtiroler Gastronomiebetriebe bzw. genießt das Flair Bozens. Erst als Phinas beste Freundin plötzlich spurlos verschwindet beginnt Emilio mit den Ermittlungen.

Da ich zur Zeit, als ich das Buch gelesen habe in Südtirol weilte, hat es mir besonders gut gefallen. Denn vor Ort kommt natürlich die Stimmung viel besser rüber. Ich mag den Schreibstil des Autors, er versteht es, die Handlung spannend zu beschreiben und Südtirol nett darzustellen. Nebenbei lernt man viele interessante Dinge zum Thema südtiroler Weine. Den 3. Band dieser Reihe werde ich mir zum nächsten Südtirolurlaub kaufen.

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Mörderischer Jahrgang

Mörderischer Jahrgang

Michael Böckler

5 Sterne

Gelesen als eBook im Mai/Juni 2017.
Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage 1 (26. August 2016) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Dies ist der dritte Band der Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein Reihe. Der Winzer Hieronymus Pletzer wird erpresst, es wurden angeblich einige Flaschen Wein seines Weinkellers vergiftet. Er bittet den Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein, der schon öfter als Privatdetektiv in Südtirol mit Erfolg tätig war, um Hilfe. Eigentlich hat der Baron keine Lust im Moment einen Fall zu übernehmen, aber bei Wein hört für ihn auch der Spaß auf und er hilft dem armen Winzer. Wer steckt hinter der Erpressung? Ist es gar ein Konkurrent, ein entlassener Mitarbeiter oder jemand, der Pletzers Weinberge kaufen will oder ganz wer anders? Doch der Kriminalfall ist nicht das einzige Problem, dass Emilio lösen muss. Seine Vergangenheit holt ihn ein.

Ich habe mich wieder sehr auf diesen Krimi gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht. Der Krimi ist humorvoll geschrieben und gerade die richtige Lektüre für unseren Südtirolurlaub. Hoffentlich schreibt der Autor noch einen weiteren Band für unsere nächsten Südtirolurlaub :-)

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Mit dem Fahrrad um die Welt: USA, Australien und Südostasien

Mit dem Fahrrad um die Welt -
USA, Australien und Südostasien

Katja Böhmler und Mathias Neubauer

5 Sterne

Gelesen als eBook im Mai 2015
Copyright 2014 GRIN & Travel

Die beiden Autoren satteln ihre Räder und starten ab ihrer Haustür quer durch Deutschland bis nach Hamburg, von wo es dann nach New York geht. In den USA führt sie ihr Weg von Chicago auf der Route 66 bis Los Angeles und weiter nach San Francisco. Nun beradeln sie Hawaii und schließlich Australien nordwärts, entlang der Osküste. Dann radeln sie in Südostasien durch die Länder Singapur, Malaysia, Indonesien, Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos. Auf ihrer nicht alltäglichen Reise lernen sie die unterschiedlichsten Kulturen kennen, lernen das Leben der Bewohner kennen, wie kaum ein Tourist, der mit den üblichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Der Schreibstil der beiden gefällt mir sehr gut, ebenso auch die vielen Tipps und Links. Man bekommt Lust auf ähnliche Reisen. Und vor allem freue ich mich auf weitere Reisen der beiden. Vielleicht ja mal Indien, das Land, dass sie nicht mehr schafften auf dieser Reise? Würde mich freuen.

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Der geduldige Tod

Der geduldige Tod

Heike Böttger

5 Sterne

Gelesen im Dezember 2013
Kindle Edition, Verkauf durch Amazon Media EU S.à r.l.

Victoria ist glücklich verheiratet, ist erfolgreich in ihrem Job, pflegt ihre Hobbies, kurzum sie führt ein "normales", geregeltes Leben. Eines Nachts erlebt sie etwas so Grauenhaftes, das ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Um ihr grausiges Erlebnis und die Angst davor möglichst schnell zu vergessen, beschließt sie weit fort zu ziehen und sich dort ein neues Leben einzurichten. Aber schon bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt und Victoria stellt sich die Frage, ob man wirklich vor seiner Angst davonlaufen kann.

Ich habe das Buch als 0-Euro eBook gekauft und war angenehm überrascht über den sehr gut geschriebenen spannenden Thriller. Er hat mich bis zur letzten Seite gefesselt, ich wusste  bis zum Schluss nicht, wie sich der Thriller entwickelt.

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My dear Krauts

Überall ist Lönneberga

Christoph Borchelt

Gelesen im August 2010:
Copyright 2010 by Christoph Borchelt und Karl Blessing Verlag

Der Autor besucht regelmäßig mit seiner Familie sein Haus auf Öland in Schweden. Seine hier gesammelten Erfahrungen schildert er in diesem Buch in Form einzelnen Kapiteln. Zum Beispiel nimmt er folgende Themen ins Vesier. Er schreibt über das Autofahren in Schweden, über Grußrituale, die Wikinger, gewalttätige Banden, Kinder und Jugendliche in Schweden, Alkohol, Elche, welche Sportarten Schweden bevorzugen, Presse, Besuch in Astrid Lindgrens Värld in Vimmerby, uvm.

Ich war sehr erstaunt was ich in dem Buch über Schweden las. Stellte ich mir bis dahin das Land als Bullerbü- bzw. Musterland vor, so wurde ich hier eines Besseren belehrt. Trotz alledem hat mich das Buch bzw. Schweden so begeistert, dass ich für nächstes Jahr einen Schwedenurlaub in Erwägung ziehe. Es mag sein, dass einige Zitate falsch übersetzt wurden in dem Buch und dass eine Jahreszahl nicht stimmt, wie ein Amazon-Kritiker meint, trotzdem kann ich dieses Buch jedem Schwedenneuling wärmstens empfehlen.

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My dear Krauts

My dear Krauts

Roger Boyes

Gelesen Oktober 2007:
Ullstein Taschenbuch, 11. Auflage 2007 (Die erste Auflage erschien 2006 im gleichen Verlag)

Times-Korrespondent Roger Boyes erzählt von seinem Leben in Deutschland und von den Eigenarten der Deutschen. Um seinen armen Vater in England etwas finanziell unterstützen zu können, versucht er beim Finanzamt Geld zu sparen, indem er beschließt zu heiraten. Die Suche nach einer passenden Frau gestaltet sich nicht gerade einfach.

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Dank seines Talents über sich selber lachen zu können, verletzt der Autor weder die Deutschen, noch die Engländer, sondern er nimmt beide in netter Art und Weise auf die Schippe.

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How to be a Kraut

How to be a Kraut

Roger Boyes

Gelesen im Dezember 2007:
Ullstein Taschenbuch, 1. Auflage Dezember 2007.

In diesem Buch nimmt Boyes die Marotten der Deutschen und Engländer humorvoll unter die Lupe. Er beginnt mit der Geschichte des Handtuchkrieges, stellt fest, dass man "Bitte" und "Danke" tunlichst vermeiden sollte ebenso wie als erster "Guten Tag" zu sagen, denn das könnte hier als Schwäche ausgelegt werden. Man erfährt auch eine Menge über das unterschiedliche Trinkverhalten von Deutschen und Engländern, über Nachbarn, Berufe, die es nur in Deutschland geben kann (Stauberater, Currywurst-Tester, Bademeister...), den Müllmann, den Cowboy in Orange und vieles mehr.

Das nur 156 Seiten umfassende Buch habe ich für eine Zugfahrt gekauft und auch leider am gleichen Tag schon durchgelesen. Der Schreibstil des Autors ist einfach köstlich und humorvoll. Auch hat er uns, meiner Meinung nach, recht treffend beschrieben. Der Autor berichtet auch selbstkritisch über das Verhalten seiner Landsleute, was ich sehr interessant finde, z.B. wusste ich nicht, dass die vielen "Sorry" nicht unbedingt das bedeuten, was ich bisher annahm. ;-)

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Koalaträume

Koalaträume

Katja Brandis

Gelesen als eBook im August 2016.
Verlag: Ueberreuter Verlag (17. Dezember 2015).

Juli arbeitet im Tierpark Hellabrunn als Tierpflegerin, als sie eines Tages ein Angebot bekommt an einem Austauschprogramm mit einem Wildpark in Queensland teilzunehmen. Kollege Lars erpresst Juli, sich für ihn einzusetzen, dass er auch teilnehmen darf. Im Wildpark lernt Juli den Halb-Aborigines Colin kennen, in den sie sich verliebt. Nach einem Brandanschlag auf den Park, wird dem Wildpark das Gelände gekündigt. Hat Colins Bruder etwas mit dem Brandanschlag zu tun?

Das Buch spielt in meinem Lieblingsland Australien, viel Natur ist dabei und auch die Handlung ist gut ausgedacht. Für mich ein richtig nett zu lesendes Buch, welches mir so manche Pendelfahrt verkürzt hat. Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, habe ich mir ein nächstes Buch der Autorin gekauft und freue mich darauf es zu lesen.

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Gepardensommer

Gepardensommer

Katja Brandis

Gelesen als eBook im August 2016
Verlag: Ueberreuter Verlag (6. November 2015).

Jugendbuch: Die Eltern der 16-jährigen Lilly schenken ihrer Tochter einen 4-wöchigen Aufenthalt auf einer Farm in Namibia, die sich dem Schutz der Geparden widmet. Sie darf mit helfen verwaiste Gepardenbabys aufzuziehen, darf bei der Feldforschung im Busch dabei sein und andere Arbeiten rund um die Geparden erledigen. Eines Tages lernt sie den Farmersohn Erik kennen, die beiden verlieben sich ineinander. Aber es kommt auf der Farm und auch mit Erik zu Komplikationen.

Dies ist das zweite Buch der Autorin, welches ich lese und obwohl es ein Jugendbuch ist, beginne ich ein Fan der Autorin zu werden. Mir gefällt ihr netter Schreibstil, ebenso gefällt mir, dass die Handlung inmitten der Natur und in für mich attraktiven Reiseländern spielt. Es war sicher nicht das letzte Buch, welches ich von Katja Brandis gelesen habe.

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Viermal Einfach

Viermal Einfach -
Eine Familie auf Weltreise

Evelyne Brader-Frank

Gelesen im Januar 2013
Amazon MediaEU S.à r.l.

Das Schweizer Paar Evelyne und Reto reisen mit ihren beiden Söhnen Andrin (12) und Roman (11) innerhalb eines Jahres einmal um die Welt. Feudal auf einem Luxusliner beginnen sie ihre Reise nach New York, von wo aus sie dann durch die verschiedensten Länder weiterreisen. Kanada, Cook Inseln, Neuseeland, Australien, Thailand, Vietnam, Borneo, mit dem Frachtschiff nach Indien. Den Abschluss bilden Oman und Ägypten. Sie reisen ohne große Pläne, wohin sie es gerade zieht, übernachtet wird mal im Backpacker, mal in günstigen Hotels, mal privat, wie es sich ergibt.

Die Autorin schreibt nett und nachvollziehbar. Man fühlt sich beim Lesen mittendrin. Besonders interessant finde ich ihre Reise durch die verschiedenen asiatischen Länder, da ich selber wohl kaum jemals solche Reisen wagen werde und sie lieber vom Sofa aus genieße.

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Ab jetzt ist Ruhe

Ab jetzt ist Ruhe

Marion Brasch

5 Sterne

Gelesen als eBook im November 2014.
s. Fischer Verlag GmbH 2012.

Die Autorin erzählt in dem Buch ihre Lebensgeschichte. Ihre jüdischen Eltern lernten sich im Exil in London kennen und gründeten in Ostberlin ihre Existenz, da ihr Vater dort seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Ihre drei großen Brüder revoltierten gegen die Autorität des Vaters und lebten ihr eigenes Leben nach ihren Idealen, während sie, die kleine Schwester, den Ausgleich und die Versöhnung zwischen ihren Brüdern und dem Vater suchte, wobei sie ihre eigenen Wünsche dabei immer vernachlässigte und hinten anstellte. Sie probiert dieses und jenes, aber keine der angefangenen Jobs interessierten sie wirklich.

Eine richtig nett geschriebe Geschichte aus DDR-Zeiten. Der West-Leser erhält einen guten Einblick in den Ostberliner Alltag. Wenn ich auch keine gemeinsame Geschichte zur Autorin sehe, obwohl wir fast gleichaltrig sind, so kann ich doch eine Parallele zum Verhalten Tochter - autoritärer Vater sehen und finde es interessant, wie sie das gemeistert hat.

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Spaetzle al dente

Spätzle al dente

Luigi Brogna

Gelesen im September 2007:
Ullstein Taschenbuch, 3. Auflage 2007, (die Originalausgabe erschien im selben Verlag im Juni 2007)  

Der kleine Gigi wandert mit seiner Familie in den 70er Jahren vom sonnigen Sizilien ins Schwabenländle aus. Anfangs hat er seine liebe Not sich zurecht zu finden, ungewohntes Essen, fremde Sprache, andere Sitten... So gab es in den Supermärkten statt Tomaten nur Luftballons mit destilliertem holländischen Wasser, ebenso gab es anstatt Gurken nur grüne Luftballons und Spätzle sind der missglückte Versuch, aus Tapetenkleister Nudeln herzustellen, dies behauptet zumindest seine italienische Nachbarin. Gigis Familie wird von den Schwaben nicht gerade mit offenen Armen empfangen, in der Schule kommt es unter seinen Mitschülern zu häufigen Feindseligkeiten gegen ihn. Nach und nach gewöhnt sich Gigi an das Leben im Schwabenland, ja er möchte gar nicht mehr zurück ins geliebte Sizilien, denn auch Sizilien änderte sich während seines Lebens in Deutschland.

Zwar bekommt man einen gehörigen Schrecken, wenn man erfährt, wie die Gastarbeiter damals behandelt wurden, aber der Autor erzählt dies mit so viel Humor und ohne jede Bitterkeit, dass ich mich nur wundern kann. Ich musste beim Lesen häufig laut lachen, sei es, weil er unsere Sitten so lustig beschrieb oder auch die Art und Weise der Sizilianer damals und heute. Kurz und gut, ich finde den Roman richtig nett.

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Kalifornien, wir kommen

Linda Bruckheimer

Gelesen im Juli 2001

Lila Mae fährt mit ihren 4 Kindern und dem gesamten Hausrat von Kentucky nach Los Angeles zu ihrem Mann. Anstatt dies auf direktem Weg zu tun, möchte sie ihr Land kennen lernen und fährt über die Route 66. Sie erlebt dabei alle möglichen Abenteuer.

Hoffentlich bleibt es bei diesem Erstlingsroman von Linda Bruckheimer. Ich fand ihn albern, langweilig, übertrieben eben einfach entsetzlich amerikanisch! Die Kritik habe ich nur als Warnung geschrieben, eigentlich wollte ich es sofort wegwerfen.

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Erlebnis südliches Afrika

Wolfgang Brugger

Gelesen im Januar 2004
Wolfgang Brugger Verlag Dillingen 3. Auflage 1996 

Der Autor lebte und reiste sechs Jahr durch das südliche Afrika. Einige seiner Touren durch die Länder Südafrika, Namibia, Zimbabwe, Botswana und Swaziland werden hier beschrieben. 

Das Buch ist eine sehr gute Ergänzung zu den üblichen, sachlich geschriebenen Reiseführern. Hier und da findet man kleine Geheimtipps. Oder wussten Sie, dass man an der Gondel zum Tafelberg evtl. 3 Stunden anstehen muss? Das hatte ich bisher nirgends gelesen. Ich richte mich demnach auf Wandern ein :-). Zwar benötige ich nicht die Informationen des ganzen Buchs, sondern nur einen kleinen Teil (70 von über 300 Seiten), aber hieraus habe ich mir viele kleine Tipps herausgeschrieben, einschließlich einer Unterkunft in Kapstadt. Aber so ist es mit Reiseführern ja auch, selten dass man den ganzen Reiseführer durchliest. 

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Spaetzle al dente

Sehnsucht nach Australien - Geschichten vom anderen Ende der Welt

Patricia Shaw, Bill Bryson, Rosemary Creswell, Sheila Patrick

Gehört Januar 2008:
Der Hörverlag GmbH, München 2006 - Laufzeit 67 Minuten

Hörbuch:
Vier Buchausschnitte oder Geschichten unterschiedlicher Autoren werden in diesem Hörbuch vorgelesen:
Migalu - der weiße Wal von Patricia Shaw (12 Minuten),
Epithalamium von Rosemary Creswell (10 Minuten),
Der Junge auf dem Mast von Sheila Patrick (26 Minuten),
Frühstück mit Kängurus von Bill Bryson (19 Minuten).

Es ist schön, auf diese Weise von vier verschiedenen Autoren etwas zu hören. Leider gefielen mir nur die Geschichten von den Autoren, die ich sowieso schon kannte, nämlich Migalou von Patricia Shaw, wo es um eine Whalewatching-Tour geht mit einem ganz besonderen Wal und Frühstück mit Kängurus von Bill Bryson, wo es um seine Reise nach Australien geht. Beide Geschichten sind sehr nett und machen Lust auf mehr. Epithalamium finde ich langweilig, es geht um die Zusage zu einer Hochzeit oder auch nicht oder so ähnlich und Der Junge auf dem Mast habe ich gar nicht erst zu Ende gehört, finde ich noch langweiliger und kann auch nicht mehr sagen, worum es überhaupt geht in der Geschichte. Trotzdem schön, mal andere Autoren kennengelernt zu haben.

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Frühstück mit Kängurus

Bill Bryson

Gelesen im Januar 2002
Goldmann Verlag 2001 (Originalausgabe erschien unter dem Titel: In a Sunburned Country by Broadway Books, New York 2000)

Reiseerzählungen quer durch Australien: Der Amerikaner Bill Bryson erzählt über seine Reisen nach Down Under, über das Land und deren Bewohner (Menschen, Tieren und Pflanzen). Sein Buch untergliedert sich in die drei großen Kapitel: Ins Outback / Das zivilisierte Australien (die Bummerangküste) / Weitab vom Schuss.

Treffender kann man Australien nicht beschreiben. Ich habe das Land selbst 9 Mal bereist und stimme mit seinen Ansichten über Land und Leute 100 prozentig überein, nur kann ich mich leider nicht so treffend und humorvoll ausdrücken wie er. Hier ein Auszug aus seinem Buch, genauso fühle ich mich, wenn ich bei Ankunft in Sydney aus dem Flugzeug gestiegen bin und nun am Circular Quay stehe:

"Die Welt hat nicht viel feinere Plätze zu bieten als den Circular Quay in Sydney an einem Wochentagmorgen bei Sommerwetter. Zunächst einmal bekommt man hier einen der großartigsten Ausblicke der Erde geboten. Rechts, fast schmerzlich glänzend in der Sonne, steht das berühmte Opernhaus mit seinem kecken, kompromisslos kantigen Dach, links die fantastische elegante Harbour Bridge. ... Auf dem glitzernden Wasser vor einem wimmelt es von den dickbauchigen altmodischen Hafenfähren, die aussehen wie den Seiten eines Kinderbuchs aus den vierziger Jahren entsprungen..... Die Oper zieht natürlich alle Aufmerksamkeit auf sich, und das ist auch verständlich. Sie ist überraschend vertraut, man hat gleich das Gefühl, "Hey, ich bin in Sydney!", und kann den Blick gar nicht von ihr abwenden."

Meine Achtung vor Canberra ist nach seinem Buch sehr gestiegen. Denn, so schreibt er: "Canberra, hat sich seit den späten Fünzigern ohne ein Fünkchen Stress um das Zehnfache vergrößert und ist trotzdem immer noch ein Park. Von welcher anderen Stadt auf der Welt kann man das noch sagen?"

Ich könnte noch endlos weiter zitieren, so toll finde ich das Buch, zum Beispiel über das Verhältnis Aborigines zu den herrschenden Bewohnern, den Uluru, giftige Tiere usw.. So gibt es noch viele andere Passagen, die so richtig treffend Land und Leute beschreiben. Das Buch kann ich nur jedem empfehlen, der sich für Australien interessiert.

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Streiflichter aus Amerika

Bill Bryson

Gelesen im April 2002
Goldmann: September 2002 (Originalausgabe: 1998 "Notes from a big country")

In kleineren Geschichten, die der Autor auch in einer Beilage der "Mail on Sunday" veröffentlichte, schreibt er über die Arten und Unarten seiner Landsleute. Es geht um Themen, wie Junkfood, Motels, Werbung, Sport, Behörden und vieles mehr. Mit anderen Worten er beschreibt das tägliche Leben in den USA.

Sehr amüsant geschrieben, manchmal allerdings sehr erschreckend, wenn man bedenkt, dass dies alles vielleicht mal nach Deutschland schwappt. Ich habe Bill Bryson inzwischen zu meinen Lieblingsreiseschriftsteller erklärt und freue mich schon auf sein Buch "Reif für die Insel".

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Picknick mit Bären

Bill Bryson

Gelesen im April 2002
Goldmann: September 1999 (Originalausgabe: 1998)

Erlebnisbericht USA: Bill Bryson plant eine Wanderung auf dem ca. 3000 km langen Appalachian Trail, der sich von Georgia bis Maine erstreckt. Zum Teil begleitet ihn sein Freund, zum Teil wandert er allein.

Vom Thema hört sich das Buch langweilig an, aber auch für jemanden, der nie in seinem Leben auf die Idee kommt, auf dem Appalachian Trail zu wandern, lohnt sich das Buch unbedingt zu lesen. Man erfährt nebenbei eine Menge Kurioses aus den USA und deren "Naturschutz" und das alles auf seine übliche humorvolle Art.

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Streifzüge durch das Abendland
(Europa für Anfänger und Fortgeschrittene)

Bill Bryson

Gelesen im November 2001
Goldmann Taschenbuchausgabe September 2001 (Originalausgabe 1991)

Reiseerzählung über Europa: Der Amerikaner Bill Bryson erzählt über seinen zweiten Trip 1990, quer durch Europa. Er beginnt im kalten Hammerfest, um die Nordlichter zu bewundern und reist weiter durch viele Städte Europas, z.B.: Oslo, Paris, Brüssel, Aachen, Köln, Hamburg, Amsterdam ... Florenz, Neapel, ... , Wien, Sofia und beendet seine Tour in Istanbul.

Ich finde es sehr interessant, wenn uns ein Außen stehender, in dem Fall ein Amerikaner beschreibt. Wenn man selber im "Tatort" wohnt, sieht man seine eigenen positiven und negativen Seiten nicht so deutlich. Der Autor schreibt außerdem mit sehr viel Humor, stundenlang könnte ich weiterlesen und werde mir sicher seine anderen Bücher auch besorgen. Auf meiner Weihnachtswunschliste steht auch schon: "Frühstück mit den Kängurus" von Bill Bryson :-).

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Mit einer Reise fing alles an

Mit einer Reise fing alles an
Frauen erzählen

Katja Büllmann

Gelesen im April 2010:
Piper Verlag GmbH, München 2010

Die Autorin porträtiert 17 Frauen, die entweder durch Reisen zu sich selber gefunden oder die in einem anderen Land ihre Erfüllung gefunden haben. Es sind die verschiedensten Geschichten. Die Reiseziele sind sehr unterschiedlich und reichen vom Bayerischen Wald, über Italien, Nigeria, Argentinien bis Thailand oder Hongkong.

Es ist sehr schwer zu sagen, wie mir ein Buch gefallen hat, wenn die unterschiedlichsten Geschichten erzählt werden. Ich finde diese 17 Geschichten langweilig bis toll Gähnend langweilig fand ich die Geschichten, wo verwöhnte Karrierefrauen einen neuen Lebensinhalt suchen, z.B. die Geschichte von Dorothea, die sich nun als Köchin auf Mallorca wohl fühlt oder Ulrike, die in den Bayerischen Wald wechselt. Mittelmaß sind viele und einige heben sich wirklich positiv aus dem Rest heraus, z.B. die Geschichte von Jenny und Uli, eine Chinesin, die zu Uli nach Deutschland zieht oder Mathilda, die ihren Bruder in Nigeria besucht oder Pauline, die bei einem Sprachkurs in Barcelona erwachsen wird. Statistisch gesehen, haben mir von den 17 Geschichten 8 gar nicht, 6 mittelmäßig und 5 super gefallen.

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Mein Amerika - Dein Amerika

Mein Amerika - Dein Amerika

Tom Buhrow, Sabine Stamer

Gelesen im März 2008:
Rowolt Taschenbuch Verlag, Dezember 2007. Die Originalausgabe erschien im selben Verlag 2006  

Die Autoren berichten anhand eigener Erlebnisse vom Leben in den USA, hauptsächlich aber vom typischen Leben in Washington. Folgende Themen werden angesprochen: die amerikanische Freundlichkeit, wohin mit Freund oder Freundin als Jugendlicher, Ferien, sexuelle Freizügigkeit, Las Vegas, ist das Leben in Amerika gefährlicherer?, Kontrast zwischen Schwarzen und Weißen, Konsumparadiese, zwischen Big Mac und Gesundheitswahn...

Die einzelnen Kapitel beginnen oft interessant, aber sie enden meist in der leider nicht enden wollenden, humorlosen Erzählung von irgendwelchen uninteressanten, langweiligen Einzelfällen (zumindest empfinde ich das so). Da sich der Autor in den 70er Jahren dort als Austauschschüler aufhielt, berichtet er auch von dieser Zeit, die nun aber knappe 40 Jahre zurückliegt. Anhand dieser 70er Jahre USA-Erfahrung und ihren jetzigen Erfahrungen ziehen die beiden Vergleiche zum Leben in Deutschland 2006. Für mich ist das "Äpfel mit Birnen" verglichen. Als einen Unterschied zu Deutschland stellen die beiden Autoren zum Beispiel abendliche Anrufe aus Call Centern dar, mit denen US-Bürger belästigt werden oder die Wasser-Gemüseberieselungsanlagen in den US-Supermärkten. Ich sehe da überhaupt keinen Unterschied zu hier. Ebenso erwähnen die Autoren, dass man nicht mal mehr in Pubs oder Bars in den USA rauchen darf. Na ja gut, dieses Gesetz gibt es bei uns noch nicht lange. Was mich noch ein wenig stört an dem Buch, dass die Autoren sich räumlich hauptsächlich auf Washington beziehen. Kann man diese Erfahrungen tatsächlich auf die ganze USA ausdehnen? Ich habe da meine Zweifel. Dem Buch habe ich zwei und nicht nur einen Punkt gegeben, da ich mich bis zum Buchende mühsam durchgequält habe, werde es aber nicht aufheben.

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Noras großer Traum

Christin Busch

Gelesen im Juli 2004
Knaur Taschenbuch Originalausgabe 2003

Nora lebt mit ihrem Mann Max und ihren beiden Kindern in Hamburg als Hausfrau. Plötzlich geht für sie ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Sie soll eine Reportage über ihr Traumland Australien schreiben. Vor Ort lernt sie den Arzt Tom vom Flying Doctor Service kennen und verliebt sich in ihn. Doch dann geschieht ein tragischer Autounfall. 

Da ich Australien liebe, gefällt es mir natürlich immer wieder über dieses Land zu lesen. Aber ansonsten finde ich die Handlung an den Haaren herbeigezogen. So viele Schicksalsschläge in kürzester Zeit sind so unwahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto oder in der TV-Sendung Traumschiff, dort passieren auch die unmöglichsten Dinge in kürzester Zeit vor den malerischten Hintergründen. 

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Nina Buschmann

Wo bitte geht's hier um die Welt?

Nina Buschmann

Gelesen im Juli 2012:
Geschrieben wurde das Buch: ? Im Impressum des Buchs finde ich keine brauchbaren Angaben über Herausgabe des eBooks und den Verlag. Es wird auf eine Webseite verwiesen, wo alles mögliche zum Buch zu finden sein soll.

Die in München geborenen Autorin setzt sich 1999, im Alter von 22 Jahren in ihr Auto und braust Richtung Irland, um dort als Austauschstudentin ihr Fremdsprachenstudium zu vertiefen. In den anschließenden Jahren reist sie durch 21 Länder, um die Welt kennenzulernen. Ihren erlernten Beruf als Fremdsprachenlehrerin nutzt sie dazu, um die Reisen zu finanzieren und um die Menschen der bereisten Länder besser kennenzulernen, als wenn sie nur als Touristin reisen würde. Die Autorin durchforstete zum Schreiben dieses Buchs ihre gesammelten Tagebucheinträge aus den Jahren ab 1999. Sie startet also in Irland und dann gehts weiter nach Südamerika mit Bolivien, Peru und Brasilien, weiter in die Karibik, Nicaragua und Guatemala. Im Anschluss reist sie nach Australien, Japan und Tobago.

Vom Thema her ein sehr interessantes Buch. Vor ca. einer Woche habe ich das Buch zuende gelesen und jetzt, wo ich hier sitze und versuche mich an den Inhalt des Buchs zu erinnern, merke ich, es hat keinen allzu bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ganz nett über ihre einzelnen Erlebnisse zu lesen, aber die Sprünge zu den Einzelerlebnissen sind mir oft zu zusammenhanglos. Mir persönlich ist es zu oberflächlich geschrieben, es steckt kein "Herzblut" darin. Für weiterführende Fotos wird auf eine Webseite verwiesen, die habe ich bis jetzt noch nicht geöffnet, es hat mich nach ihren Beschreibungen bisher nicht gereizt. Vielleicht bin ich ungerecht und eine gleichaltrige oder jüngere Leserin als die Autorin, sieht in dem Buch plus Webseite einen Anreiz, auch auf diese Art die Welt kennenzulernen. Diese Leser empfinden das Buch sicher beeindruckender.

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