Sabines völlig subjektiven Buchtipps

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Autoren beginnend mit L

Autor

Titel

Genre

Meine
Bewertung

David Lambkin Das dunkle Land Roman
Freddy Langer Australien Reiselesebuch
Michael Larsen Im Zeichen der Schlange Roman
Gerald Drews und Pat Lauer Allgemeinbildung für Angeber Sachbuch/Geschichte
Anthony Lawrence Der Elefantenflüsterer
Erlebnisbericht
Gerhard Leitner Die Aborigines Australiens Aborigines
Catherine Lim Das Amulett aus Jade Roman
Fiona Limar Eine tödliche Erinnerung Thriller
Fiona Limar Schicksalsmord Thriller
Hera Lind Gefangen in Afrika Roman
Caroline Llewellyn Ein trügerisches Bild Roman
Hans Löwenkamp Please wait to be seated Reisegeschichten
Hans-Joachim Löwer Atatürks Kinder Reisegeschichten
Mochtar Lubis Dämmerung in Jakarta Roman
Nika Lubitsch Der 1. Mann Thriller
Nika Lubitsch Das 2. Gesicht Thriller
Nika Lubitsch Mord auf Seite 3 Thriller
Nika Lubitsch Mord im 4. Haus Thriller
Nika Lubitsch Der 7. Tag Thriller
Nika Lubitsch Die 12. Nacht Thriller
Mario Ludwig& Friedrich Kögel Natur - Rätsel, Fakten und Rekorde Sachbuch
Lucy Lum Gefangene der Löwenstadt Biographie

Das dunkle Land

David Lambkin

Gelesen im September 2004
Weltbild Verlag 1999 (Originalausgabe erschien unter dem Titel "The Hanging Tree").

Paläontologin Kathryn Widd vom Johannesburger Museum darf an einer wissenschaftlichen Expedition in Kenia teilnehmen. Man hat dort einen alten Schädel gefunden und hofft auf weitere Funde. Kathryn will anhand der Funde beweisen, dass es damals schon Gewalt unter den Menschen gab und dies eine  genetische Veranlagung ist. Nebenbei studiert sie noch die Bücher eines früheren Großwildjägers, wo der Ehemann seiner Geliebten auf nie geklärte Weise ums Leben gekommen ist. Kathryn beginnt außerdem eine Affäre mit einer Frau, dann mit einem Mann  und schließlich werden sie von einer Bande überfallen.

Allein einen zusammenhängenden Inhalt zu formulieren fällt mir schwer. Auch wenn der Autor irgendein Preisträger ist, finde ich den Roman sehr wirr und zäh zusammengestückelt. Und dass der Autor auch noch in der "ich" Form als Frau und von deren Gefühlen schreibt, finde ich ziemlich anmaßend. 
Hätte mein Mann mir dies Buch nicht geschenkt, hätte ich es nach 50 Seiten in den Müll geworfen. Aber ein geschenktes Buch lese ich wenigstens anstandshalber durch.

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Australien - Ein Reiselesebuch

herausgegeben von
Freddy Langer

Gelesen im April 2010
Ellert & Richter Verlag GmbH, Hamburg 2008.

Der Herausgeber hat in diesem Büchlein ganz unterschiedliche Geschichten bzw. Reiseerfahrungen der unterschiedlichsten Autoren veröffentlicht. Es handelt sich um historische Reiseberichte, die von den Entdeckungen erzählen, von dem Leben der Aborigines gestern und heute, von der weißen Bevölkerung und wie sie zu den Aborigines stehen, usw. Aber sehen Sie selbst, dies sind die Geschichten:
- Bruce Chatwin: Am Anfang und Die Sache mit dem Bild
- James Cook: Entdeckungsfahrten im Pazifik
- Paul Theroux: Wanderschaft in Woop Woop
- Alfred Brehm: Das Känguru
- Bill Bryson: Verirrt in Sydney
- Walter Schoendorf: Die Great Ocean Road
- Edith Kohn: Perth - Die gute, heile Welt
- Ludwig Leichardt: Die erste Durchquerung Australiens
- Cees Nooteboom: Leere umkreist von Land
- Roland Dusik: Cooper Pedy - Das Erdloch des weißen Mannes
- Andreas Obst: Der Curdimurka Outback Ball
- Freddy Langer: Sieben Tage auf dem Franklin River
- Zwei Märchen: Das große Wasser und Die letzte Reise.

Wie es mir bei Büchern, in dem man Geschichten mehrerer Autoren findet, meistens ergeht, so gefallen mir manche Geschichten sehr gut und andere hinwiederum weniger. Ein Vorteil solcher Bücher ist, man entdeckt auf diese Weise Autoren, die einem besonders gut gefallen, dass man mehr von ihnen lesen möchte. In diesem Buch gefallen mir fast alle Geschichten und viele der Autoren kenne ich bereits. So geben einige Geschichten doch sehr zum Denken, wie die von Paul Theroux mit seinen Gedanken wie die weiße Bevölkerung zu den Aborigines steht. Die Geschichte von Walter Schoendorf gefällt mir, da ich gerade im letzten Australienurlaub die Great Ocean Road bereiste. Bill Bryson mag ich sowieso als Autor und niedlich finde ich die Geschichte über das Känguru von Alfred Brehm.... Ein weiterer nicht zu verachtender Nebeneffekt dieses Bandes ist seine Größe. Man kann das Buch sehr gut unterwegs in der Bahn lesen, es passt in jeden Rucksack und man kann jederzeit das Buch nach einer Geschichte unterbrechen und verliert trotzdem nicht den Faden :-)

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Im Zeichen der Schlange

Michael Larsen

Gelesen im Januar 2006:
Bastei Lübbe Taschenbücher Juni 2004 (Originalausgabe: 1997 unter dem Titel: "Slangen i Sydney").

Ein junges Mädchen wird mit einem Schlangenbiss in einem Sydneyer Krankenhaus eingeliefert. Die Schlangenexpertin und Ärztin Annika Niebuhr steht vor einem Rätsel. Das Mädchen wurde von einem Taipan, der in Sydney nicht vorkommt, gebissen. Sie vermutet einen Mordversuch.

Der Inhalt hört sich interessant an. Aber ich kämpfte mich 2 Tage, bzw. 70 Seiten durch das 440 Seiten umfassende Buch. Dann konnte ich einfach nicht mehr, gäääähn...! Ständig schweift der Autor in die Naturwissenschaft ab, die ja an sich sehr interessant ist, aber in dem Buch, meiner Meinung nach, absolut nichts zu suchen hat. Es ist ja noch ganz nützlich, wenn man etwas über die verschiedenen Giftschlangen erfährt, über deren Angriffsmethoden, wie die Gifte wirken usw., aber es geht zu weit, sich in einem Krimi mehrere Seiten über die Arbeit von Annikas Vater als Kernphysiker auszulassen. Was will der Autor damit bezwecken, dass er über die Probleme Sheldon Lee Glashows mit der Renormalisierung und der unbefriedigenden Ansetzung der Masse Null von krafttragenden Teilchen schrieb? Mir kommt es so vor, als ob der Autor mit seinem gerade erworbenen Wissen unbedingt angeben muss, egal ob es zum Buch passt oder nicht. Nein danke - solche Selbstdarsteller muss ich nicht noch einmal lesen! Ab in den Müll!

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Allgemeinbildung für Angeber

Gerald Drews und Pat Lauer

Gelesen im November 2002
Orbis Verlag 2002.

Sachbuch/Geschichte: In ironisch-unterhaltsamen Stil werden die letzten 3000 Jahre Geschichte Europas im Schnelldurchgang durchlaufen. Weiterhin werden auch berühmte Namen, Kunst, Literatur und Naturwissenschaften gestreift.

Das Buch soll allen dienen, die beim nächsten Party-Smalltalk brillieren wollen. So drücken es zumindest die beiden Autoren aus. Ihre Schreibweise schläfert nicht ein, wie es bei manchen Geschichtsbüchern der Fall ist, sondern man freut sich wirklich auf die nächsten Kapitel.

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Der Elefantenflüsterer

Der Elefantenflüsterer

Anthony Lawrence

Gelesen als eBook im April 2016
5. Auflage 2016
Die Originalausgabe erschien 2009 unter dem Titel: "The Elephant Whisperer".

Anthony Lawrence, der ein Naturschutzreservat in Südafrika betreibt, wird eine Elefantenherde angeboten. Er bekommt sie mit der Option, dass er sie entweder alle in kürzester Zeit übernimmt oder sie werden erschossen. Der Grund, warum sie erschossen werden sollten war, sie brachen aus ihrem bisherigen Reservat ständig aus und verwüsteten die Felder oder Wohnungen der umliegenden Bewohner. Lawrence übernahm sie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelten die Elefanten zu Lawrence eine enge Beziehung, die sein Leben veränderte.

Der Autor erzählt mitreißend vom Einleben der Elefantenherde auf seinem Naturreservat. Man erfährt viel über die grauen Riesen und erhält vor allem Respekt vor ihnen. Einige Dinge, die Elefanten voraussehen können, bleiben uns Menschen wahrscheinlich immer unbegreiflich.

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Das Amulett aus Jade

Catherine Lim

Gelesen im April 2000
1999 Ungekürzte Taschenbuchausgabe, (Originalausgabe: 1995).

Roman: Singapur der fünfziger Jahre: Das vier Jahre alte Mädchen Han wird von ihrer Mutter an das reiche Haus der Familie Wu verkauft. Ein Liebesdrama zwischen dem Hausmädchen Han und dem jungen Herrn des Hauses Wu entsteht.

Ein gut lesbarer Roman. Ich war erstaunt, wie die Menschen in Singapur, vor gar nicht so langer Zeit, knapp 50 Jahren, gelebt haben. Vor allem, wenn man das heutige Singapur kennt.

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Fiona Limar

Eine tödliche Erinnerung

Fiona Limar

4 Sterne

Gelesen als eBook im September 2015
Copyright 2014 Fiona Limar

Thriller: Die schöne Patientin Melissa sucht die Psychologin Iris Forster auf, um sich durch Hypnose wieder an ihre ersten 8 Lebensjahre zu erinnern, die durch ein schreckliches Ereignis wie ausgelöscht scheinen. Bald aber gerät Iris Forster auch in Gefahr. Welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter Melissa? Ist Melissa Täterin oder Opfer?

Eine Leserin schrieb bei Amazon "Eigentlich hatte ich am Anfang geglaubt, dass hier Geschichten einer Psychologin erzählt werden. Aber es wurde weit spannender." Genau, das habe ebenso empfunden. Anfangs dachte ich, die Autorin berichtet von allen möglichen unzusammenhängenden Fällen. Aber bald wurden Zusammenhänge sichtbar und es wurde richtig schön spannend. Auch der Schreibstil der Autorin gefällt mir ganz gut. Ich habe mir heute ein weiteres eBook der Autorin heruntergeladen. 

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Fiona Limar

Schicksalsmord

Fiona Limar

3 Sterne

Gelesen als eBook im Oktober 2015.
Copyright 2013 Fiona Limar.

Lydia hat sich gerade von ihrem zweiten Ehemann getrennt, doch plötzlich wird dieser ermordet in seinem Büro aufgefunden. Eine Zeugin behauptet, Lydia am Tatort gesehen zu haben, darum wird sie des Mordes bezichtigt. In dem Krimi erzählt die Autorin immer im Wechsel aus Sicht einer der beiden Schwestern, mal aus Lydias Sicht, mal aus Ulrikes Sicht. Dabei tritt so einiges zutage von Verleumdung, über Rufmord bis Mord. Hat Lydia tatsächlich den Mord an ihrem Ehemann  begangen?.

Ich fand den Krimi mittelmäßig, ein bisschen in die Länge gezogen, aber lesbar.

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Hera Lind

Gefangen in Afrika

Hera Lind

3 Sterne

Gelesen als eBook im Dezember 2012:
Originalausgabe 12/2012, Copyright 2012 by Diana Verlag München.

Nach einer wahren Geschichte hat die Autorin dieses Buch geschrieben. Gerti wächst in der Nachkriegszeit als Kind sehr armer Eltern in einem Ort im Schwarzwald auf. Ihre Eltern schlagen sie, sie hat kaum etwas zum Essen. Mit 13 Jahren flieht sie und arbeitet als Dienstmädchen im nächsten größeren Ort. Hier wird sie gnadenlos ausgenutzt. Ihr Vater holt sie von hier fort. Bei ihrer nächsten Stelle als Dienstmädchen lernt sie Leo Wolf kennen. Die beiden heiraten. Leo überredet Gerti mit ihm und ihren beiden Söhnen nach Südwestafrika auszuwandern, wo Apartheit und Bürgerkrieg herrschen. Hier lernt sie das wahre Gesicht Leos kennen.

Wenn dies nicht nach einer wahren Geschichte geschrieben wäre, würde ich es für ein Märchen halten. Man mag denken, so naiv kann doch keine Frau sein, aber scheinbar doch. Zum Kauf des Buchs haben mich der Titel animiert und der Name Hera Lind. Ich wusste, Hera Lind schreibt nett und humorvoll und außerdem interessiert mich Afrika. Aber mit Afrika hat das Buch, trotz des Titels so gut wie nichts zu tun, es hätte in jedem anderen unsicheren Land spielen können, das ist Nebensache. Den Schreibstil finde ich im Buch für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen.

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Ein trügerisches Bild

Caroline Llewellyn

Gelesen im April 2000
1999 Taschenbuchausgabe, 4.Auflage, (Originalausgabe: 1996).

Roman: Die Amerikanerin Dana reist nach England, um das Leben einer Marianna Hobhouse zu erforschen (gelebt etwa 18XX).Sie wird nach Cornwall eingeladen, wo Frauen auf mysteriöse Weise ums Leben kommen. Noch ahnt sie nicht, dass sie selber in Gefahr ist.

Ganz nett, aber die Geschichte der Marianna Hobhouse wird viel zu ausführlich dargestellt, was etwas langatmig wirkt. Auf den letzten 20 Seiten wird es endlich spannend. Ihre beiden letzten Romane waren bedeutend besser.

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Please wait to be seated

Hans Löwenkamp

Gelesen im März 2005:
Reise Know-How Verlag 2. Auflage 2003.

Über 60 kleine Geschichten aus den USA, die der Autor wohl beim Reisen erlebt hat.

Ich habe mich eigentlich richtig auf das Buch gefreut, weil es vom "Reise Know-How" Verlag stammt und ich bisher ausnahmslos gute Erfahrungen mit dessen Büchern gesammelt habe. Um so enttäuschter war ich beim Lesen dieses Buchs. Die Sprache des Autors ist für meinen Geschmack zu blumig und zu gestelzt. Er beschreibt in seinen Geschichten die wohl aller unwichtigsten Begebenheiten. Wie kann man zum Beispiel eine Erlebnis im Restaurant, wo der Wirt seinen Gast um 7$ betrogen hat, auf 2 1/2 Seiten ausschmücken? Nach vielen weiteren unwichtigen Geschichten fing endlich mal eine interessant an, aber sie blieb so, es fehlte die Pointe.

Dreht sich bei Ihnen nicht der Magen um, wenn Sie folgende Satzstellungen lesen? Mir dreht er sich jedenfalls um:
1. "Der Chronist, obwohl seit langem voller Spannung dem Augenblick des Einschlafens entgegensehend, hellwach und stets dichtauf in der ersten Reihe der Verfolger, wird auf dem falschen Fuß erwischt, wird abgeschlagen."
2. "Die Stiefkinder der ersten Bahnkilometer werden zu Königen, als der Zug das Ufer wechselt."
Wahrscheinlich sollen diese Sätze künstlerisch wertvoll sein :-). Auf Seite 100 habe ich entgültig das Handtuch geworfen, obwohl ich mir viel Mühe gegeben habe bis hierhin durchzuhalten. Nun aber weg damit!

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Atatürks Kinder
(30 Porträts der heutigen Türkei)

Hans-Joachim Löwer

Gelesen im August 2009:
National Geographic Adventure Press, Februar 2009 - die Originalausgabe erschien 2007 im Piper Verlag GmbH, München.

Der Autor bereist die Türkei drei Monate lang, mal zu Fuß, mal per Bus oder per Anhalter. Sein Weg begann am Fuß des Kaukasus, führte durch Anatolien über Ankara, nach Istanbul. Er legte dabei 6000 km zurück und beschreibt in diesem Buch 30 Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen, die er auf dieser Reise kennen lernte. Er geht unter anderem den Frage nach, wie die Türken Europa sehen, wie sie sich selber sehen, was sie vom Militär halten, von der Regierung usw.

Ich finde das Buch äußerst interessant, man bekommt viele unterschiedliche Einblicke in das Leben der Türkei von heute. Es wurde Zeit, dass ich dieses Buch las, denn ich beschäftigte mich bisher mit dem Leben in Afrika, in Australien oder Neuseeland, aber unsere Nachbarn, von denen ich genausowenig wusste, las ich bisher nichts. Den Autor werde ich mir merken und versuchen noch mehr von ihm zu lesen.

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Dämmerung in Jakarta

Mochtar Lubis

Gelesen im Oktober 2002
Unionsverlag 1998 (Originalausgabe erschien 1963 in engl. Sprache, die indonesische Ausgabe erschien erst 1970).

Roman, Indonesien In dem Roman, der in Jakarta spielt, werden aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten Einzelschicksale beschrieben. Er berichtet von korrupten Beamten, die auf ehrlichem Wege niemals einen zufriedenstellenden Lebensstandard erreichen könnten, sowie von armen Menschen, die sich nur mühsam den Monat über ernähren können.

Der Roman gefällt mir sehr gut, man kann sich ein Bild von den damaligen Zuständen in Jakarta machen. Der Autor ist auf Sumatra als Sohn eines Beamten geboren. 1956 bis 1965 verbrachte der Journalist im Gefängnis. Später erhielt er für seine Romane und Kurzgeschichten nationale und internationale Auszeichnungen.

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Der 1. Mann

Nika Lubitsch

Gelesen als eBook im März 2017.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (28. Februar 2015).

Lara erhält die Diagnose Brustkrebs. Statt Lara beizustehen, erträgt ihr Mann Oliver Laras Krankheit nicht und verlässt sie. Im Krankenhaus lernt Lara die ebenfalls kranke Simone kennen. Die beiden möchten sich an ihren Männern rächen und schmieden ein Komplott. Doch es kommt alles ganz anders als geplant. Plötzlich sind drei Menschen tot.

Die Autorin erzählt Laras Geschichte wie alles kam im Wechsel mit der Verhandlung im Gerichtssaal mit Lara als Angeklagte dreier Morde. Ich finde das Buch unterhaltsam und spannend geschrieben, wenn auch ein wenig weit hergeholt. Nette Lektüre für meine täglichen Zugfahrten.

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Das 2. Gesicht

Nika Lubitsch

Gelesen als eBook im April 2017
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l..

Thriller: Auf einer Lesereise verliebt sich Julia in den weltberühmten Thrillerautor George Ostermann. Sie heiraten überstürzt und ziehen nach Florida. Hier lebt Julia alleine, ohne Kontakte zu anderen Menschen in einem luxuriösen, überwachten Anwesen, während ihr Mann vorgibt in einer Strandhütte Tag und Nacht zu schreiben. Dann tauchen in den Everglades plötzlich Leichenteile auf, deren Verstümmelungen Julia an Georges Bücher erinnern. Wer ist dieser Mann wirklich, den sie geheiratet hat und was macht er Tag und Nacht in seinem ominösen Strandhaus? Als Julias Freundin sie in Florida besucht, versuchen sie hinter sein Geheimnis zu kommen.

Dieses Buch finde ist ebenso spannend wie die drei anderen Bücher dieser Reihe, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Den nächsten Band habe ich mir bereits bestellt. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, als "Schön, dass es Krimiautorinnen gibt, auf deren Spannung ich mich verlassen kann.

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Mord auf Seite 3

Nika Lubitsch

Gelesen als eBook im April 2017.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (19. Mai 2016).

Wieder wird ein kleines Mädchen als Engel drapiert tot in einem Berliner Waldstück aufgefunden. Der „Engelmörder“ hat wieder zugeschlagen. Die Journalistin Jessica soll darüber auf Seite 3 einer Zeitung berichten. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, Jessicas Tante Angela wird erdrosselt in ihrem Haus aufgefunden. War es der als Serienmörder bekannte „Mark-Mörder“? Jessica erbt das Landhaus ihrer Tante und zieht ein, da sie sich von ihrem Freund trennen will. Bei der Recherche, wer ihre Tante überhaupt war und warum sie ermordet wurde, gerät sie selber in Gefahr.

Zwar finde ich dieses Buch der Autorin auch wieder recht spannend und nett geschrieben, aber die Handlung wird mir hier ein bisschen zu dick aufgetragen. So hat man es nicht nur mit zwei Serienmördern zu tun, die beide Jessica nach dem Leben trachten, sondern es häufen sich die unmöglichsten "zufälligen" Verwicklungen und Verbindungen.

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Mord im 4. Haus

Nika Lubitsch

Gelesen als eBook im Mai 2017.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (1. Juli 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Vater und Mutter wurden ermordet im Haus aufgefunden. Der unter Down-Syndrom leidende 18-jährige Sohn überlebte den Mordanschlag. Der Nachbar wurde zu der Tat verurteilt. Die Ehefrau glaubt an seine Unschuld und bittet die, für das Cosmos-Magazin arbeitende Gerichtsreporterin Sybille um Hilfe. Schon bald kommen Sybille Zweifel an der Schuld des Mannes. Bei ihren Recherchen gerät sie zwischen Satanisten, Russenmafia, Kinderschändern und Nazis und bringt sich damit in höchste Gefahr.

Der Krimi ist nach meinem Geschmack wieder von Anfang bis Ende recht spannend geschrieben und unterhaltsam, aber Satanskult, Kinderschändung, Russenmafia und Nazis sind ein bisschen zu dick aufgetragen nach meinem Geschmack. Vielleicht sollte ich einfach mal eine Nika Lubitsch Pause einlegen.

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Der 7. Tag

Nika Lubitsch

Gelesen als eBook im Oktober 2013
E-Book 5. Auflage 2013.

Sybille und Michael sind ein glückliches Paar. Sie haben alles, was man sich wünschen kann, eine Villa in Berlin, gute Jobs, nette Freunde und jetzt bekommt Sybille auch noch das heißersehnte Baby. Alles scheint perfekt. Da verschwindet Michael spurlos. Sybille fühlt sich wie in einem Alptraum. Plötzlich wird Michael in einem Berliner Hotelzimmer erstochen aufgefunden. Alles spricht dafür, dass Sybille die Täterin war, aber sie erinnert sich nicht an die Tat.

Der Kriminalroman beginnt mit dem Prozess gegen Sybille. Nach und nach wird zwischen den Prozesstagen die Geschichte der beiden vom Kennenlernen bis zum Prozesstag erzählt. Was ich schon mal als riesigen Pluspunkt an dem Roman finde, dass nicht die ermittelnden Kriminalkommissare im Vordergrund stehen mit ihren privaten Problemchen, sondern wirklich Sybille und Michael. Ein ganz netter Kriminalroman für zwischendurch.

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Die 12. Nacht

Nika Lubitsch

gelesen als eBook im Februar 2017.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (13. November 2016).
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Nicole reist zu ihrer Freundin Sarah nach Thüringen, um mit ihr auf Sarahs geerbten Hof Weihnachten zu feiern. Was Nicole nicht weiß, dass Sarah auch ihre Mutter, Halbgeschwister, ihren „Vater“ und ihre Tante zur Feier eingeladen hat. Gleich zu Beginn klärt ihre Mutter ein paar Unklarheiten, so dass alle, bis auf Nicole, ihre Mutter und ihre Halbschwester beleidigt das Weite suchen. Nach einem heftigen Schneesturm ist der Hof von der Außenwelt abgeschnitten. Nacht für Nacht werden die vier verbliebenen Frauen durch unheimliche Geräusche aus dem Schlaf gerissen. Tagsüber entdecken sie aber keine Spuren im Schnee. Gibt es einen nächtlichen Besucher? Und was will er?

Vor 3,5 Jahren habe ich schon mal einen Thriller dieser Autorin gelesen. Er hatte mir damals auch gefallen, aber diesen hier finde ich noch spannender. Auch in diesem Buch gefällt mir besonders gut, dass keine Kriminalkommissare mit ihren Ermittlungen und ihrem Privatleben im Vordergrund stehen. Es wird sicher nicht mein letztes Buch von Frau Lubitsch gewesen sein.

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Natur - Rätsel, Fakten und Rekorde

Mario Ludwig, Friedrich Kögel

Gelesen im April 2007:
BLV Buchverlag GmbH & Co.KG, München - Originalausgabe 2005.

In dem Buch erfährt man in lockerer Form viele staunenswerte und interessante Dinge aus dem Bereich der Natur. Es ist in 15 Kapitel unterteilt:
Säugetiere, Vögel, Tiere der Urzeit, Amphibien und Reptilien, Fische, Insekten und Spinnen, Wirbellose Meerestiere, Einzeller, Alles über Sex, Die Welt der Sinne, Bäume und Sträucher, Blumen, Gräser-Farne-Moose, Pilze-Algen-Flechten, Leben im Extremen.

Da der Stil recht locker gehandhabt wird, lassen sich die einzelnen Artikel in den Kapiteln recht gut zwischendurch lesen. Wussten Sie, dass Pottwale bis zu 3000 Meter tief tauchen können, Menschen nur 168 Meter? Oder dass man unter einer Algenblüte nicht ein Blühen einer Pflanze versteht, sondern die plötzliche massenhafte Vermehrung der Algen? Oder wussten Sie, dass der Kiefer eines Krokodils mit einem Gummiband verschlossen werden kann? ;-) Solche und viele andere Artikel findet man in diesem Buch.

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Gefangene der Löwenstadt

Lucy Lum

Gelesen im Dezember 2007:
Weltbild GmbH, Deutsche Erstausgabe 2007, das Original erschien 2006 unter dem Titel: "The Horn of Lion City".

Das Buch erzählt von der Kindheit der Autorin, die sie bis nach dem Krieg in Singapur verbringt. Sie lebte in dieser Stadt zusammen mit ihrer chinesischen Familie, die aus ihrer Großmutter, ihren Eltern und ihren Geschwistern besteht. Die Autorin berichtet von ihrem Leben unter der strengen und ungerechten Fuchtel ihrer Großmutter und Mutter und sie berichtet aber auch von der Geborgenheit, die sie durch ihren Vater erfuhr. Ihre Familie lebte zusammen mit Malaien und Europäern in dieser Stadt. Zuerst beherrschten die Engländer Singapur, im Krieg die Japaner und im Anschluss wieder die Engländer.

Lucy Lum, die diesen Namen annahm, damit die Europäer ihn besser aussprechen können, als ihren chinesischen Namen, hat hiermit für meinen Geschmack ein sehr beeindruckendes Buch geschrieben. Zum einen gefällt mir ihr Schreibstil, zum anderen finde ich es sehr spannend, da ich bisher wenig Einblicke in die damalige Lebensweise von Chinesen habe und noch weniger Ahnung über das Leben in Singapur. Erschreckt hat mich besonders die Gewalt, die innerhalb dieser Familie herrschte und wie gering das Leben eines Mädchens zählte. In dieser Familie bestrafte die Großmutter die Enkeltöchter mit Prügel und sonstigen Quälereien für alles was passierte, die Jungs wurden überall bevorzugt, nie geschlagen und wurden natürlich verschont von den schlimmeren und anstrengenderen Arbeiten.

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