Sabines völlig subjektiven Buchtipps

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Autor

Titel

Genre

Meine
Bewertung

Sibylle Walter Koala, Haustausch und Down Under Roman
Ruth Ware Im dunklen, dunklen Wald Thriller
Udo Pollmer und
Susanne Warmuth
Lexikon der populären Ernährungsirrtümer Ratgeber
Peter Watt Weit wie der Horizont Roman
Camilla Way Schwarzer Sommer Psychothriller
Fay Weldon Kein Wunder, dass Harry sündigte Roman
Latif Yahia und
Karl Wendl
Ich war Saddams Sohn Biografie
Verena Wermuth Die verbotene Frau Märchen
Thomas Wieczorek Einigkeit und Recht und Doofheit Sachbuch???
Roger Willemsen Afghanische Reise Reiseerzählung
Darren Williams Der Eukalyptus-Wald Krimi
Andreas Winkelmann Hänschen klein Thriller
Andreas Winkelmann Tief im Wald und unter der Erde Thriller
Andreas Winkelmann Blinder Instinkt Thriller
Andreas Winkelmann Bleicher Tod Thriller
Andreas Winkelmann Wassermanns Zorn Thriller
Andreas Winkelmann Höllental Thriller
Andreas Winkelmann Der Gesang des Blutes Thriller
Andreas Winkelmann Die Zucht Thriller
Meike Winnemuth Das große Los ?
Alex Winter Ein Gespür für Mord Krimi
Susan de Winter Der Stein der Schildkröte Roman
Susan de Winter Das Geheimnis der Traumzeit Krimi
Martin Semesch und Christoph Wittmann Sommergeheimnisse Horror
Robert L. Wolke Was Einstein seinem Friseur erzählte Sachbuch
Barbara Wood Herzflimmern Roman
Barbara Wood Traumzeit Roman
Simon Wood Was Sie nicht tötet Thriller
Herman Wouk Die Caine war ihr Schicksal Roman

Sibylle Walter

Koala, Haustausch und Down Under

Sibylle Walter

Gelesen als eBook im April 2013:
Copyright Sibylle Walter, eBook 2013.

Nicky arbeitet als Volontärin in einem Zeitungsverlag. Eines Tages meldet sie sich als einzige ihrer Kollegen freiwillig, eine Reportage über Haustausch in Australien zu schreiben, mit dem Hintergedanken in Australien ihre, nach Sydney ausgewanderte Jugendliebe Siegmund zu sehen. Sie reist für drei Monate nach Down Under und trifft unterwegs auf die etwas jüngere Maike, mit der sie die drei Monate zusammen durch Australien reist. Die beiden bereisen Adelaide mit Kangaroo Island, Sydney, rotes Zentrum und die Ostküste bis in den Norden nach Cairns.  

Sehr gut gefällt mir an dem Buch, dass die Autorin auch die Landschaft, die Tierwelt und überhaupt über Australien berichtet, was ich in so manchem Australienroman vermisse. Bei einigen Punkten, bin ich mir nicht so sicher, ob das tatsächlich so stimmt. Zum Beispiel schreibt sie, Nicky rief um Mitternacht zu Hause an, als ihr Freund in Deutschland gerade aufstand. Ich würde eher sagen es ist genau umgekehrt, da uns die Australier mit der Zeit voraus sind. Auch bin ich nicht davon überzeugt, dass es in Australien Aras oder Kolibris gibt, wie es die Autorin behauptet, aber was soll's, das sind Kleinigkeiten. Allerdings kann man sich dann nie sicher sein, ob die restlichen Beschreibungen so stimmen. Unabhängig davon, war mir die Handlung etwas zu lahm und mit den beiden Hauptdarstellerinnen konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren. Wenn es sich bei dem Inhalt des eBooks nicht gerade um mein Lieblingsland Australien handeln würde, hätte ich es nicht zuende gelesen.

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Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware

Gelesen als eBook im Januar 2017
dtv Verlagsgesellschaft (23.09.2016)

Die 26-jährige Nora erhält per E-Mail eine Einladung zu dem Junggesellinnenabschied ihrer damaligen besten Schulfreundin Clara. Sie ist sehr überrascht, da sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zu Clara hat. Auch Nina, zu der Nora immer noch Kontakt hält, ist eingeladen. Sie beschließen gemeinsam teilzunehmen. Der Event findet in einem gläsernen Haus in den einsamen Wäldern Nordenenglands statt. Aber statt das es ein gemütliches Wochenende wird, läuft einiges schief bis es schließlich einen Toten gibt.

Ich finde den 384 Seiten umfassenden Thriller spannend, unterhaltsam und gut durchdacht. Wenn ich die Propagonistin auch nicht verstehe und in ihrer Stelle gleich wieder nach Hause gefahren wäre, aber in dem Fall wäre ja kein Thriller entstanden :-) Sollte die Autorin einen weiteren Thriller schreiben, möchte ich das auch lesen.

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Lexikon der populären Ernährungsirrtümer

Udo Pollmer und Susanne Warmuth

Gelesen im Februar 2003
Piper Verlag GmbH München 2. Auflage Oktober 2002 (Originalausgabe erschien 2000)

Sachbuch/Ernährung: Der Lebensmittelchemiker Pollmer und die Biologin Warmuth nehmen liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten und Halbwahrheiten von A wie Abnehmen bis Z wie Zusatzstoffe unter die Lupe. Hier ein paar Irrtümer, die die beiden Autoren im Buch widerlegen:
"Naturtrüber Apfelsaft ist von Natur aus trüb"
"Braune Eier sind besser als weiße"
"Süßstoffe machen schlank"
"Vegetarier leben länger"
"Vitamin C schützt vor Erkältungen"
"Cholesterin ist schädlich"
und vieles mehr.

Schon allein das Vorwort fand ich so nett geschrieben, dass ich auf das restliche Buch neugierig wurde. Hier ein Auszug aus dem Vorwort:
"Alles was Spaß macht ist entweder verboten, unanständig oder ungesund. Diätpäpste missionieren gegen die Todsünde unserer Ernährung (zu viel zu süß - zu fett - zu salzig). Die so Missionierten zählen artig ihre Kalorien, prüfen täglich mit der Badezimmerwaage die Standhaftigkeit ihres Glaubens, handhaben die Kalorientabelle wie den Katechismus und beten jeden Blödsinn über kalorienarme Butter, vitalisierte Rohkost und die mehrfach ungesättigten Spekulationen der Experten für gesunde Ernährung nach. Wären die Menschen aufgrund all dieser Ratschläge tatsächlich gesünder geworden, niemand würde etwas sagen. Aber nach 40 Jahren unermüdlicher Gehirnwäsche im Namen der Gesundheit lassen die Beweise für den Nutzen der Entsagung noch immer auf sich warten. Statt dessen wächst die Zahl der diätgeschädigten Dicken und Eßgestörten."
Nach dem Lesen des Buchs darf man also wieder mit ruhigem Gewissen lange versagte Genüsse genießen :-).

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Weit wie der Horizont

Peter Watt

Gelesen im August 2003
Heyne Verlag GmbH & Co 7/2002 (Originalausgabe erschien: 1999 mit dem Titel: "Cry Of The Curlew").

Der Roman spielt in Australien im 19. Jahrhundert zur Einwanderungszeit. Zwischen den reichen Macintoshs und den armen Duffys bricht ein unerbitterlicher Kampf aus. Ausgerechnet Sohn und Tochter der verfeindeten Clans verlieben sich ineinander.

Der Roman ist ala Patricia Shaw geschrieben, nur fehlen bei Peter Watt die Landschaftsbeschreibungen, dafür spritzt hier mehr Blut und es mangelt nicht an Helden und Schuften. Es ist eher ein in Australien geschriebener Western.

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Schwarzer Sommer

Camilla Way

Gelesen August 2008:
Rowohlt Taschenbuch Verlag Juli 2008, die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel "The Dead of Summers" bei HarperCollins Publishers, New York.

Die Halbasiatin Anita ist mit ihren Vater und ihren drei älteren Geschwistern gerade in einen Vorort Londons gezogen. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Ihr stehen langweilige Sommerferien bevor, ihre Geschwister gehen eigene Wege, ihr Vater trinkt. Doch eines Tages lernt sie den schweigsamen Kyle kennen, der vor einem Jahr seine kleine Schwester auf mysteriöse Weise verloren hat. Mit ihm und dem dicken Denis streifen die drei an der Themse entlang durch verrottende Industriegebiete, auf der Suche nach aufgegebenen Minen. Diese Gruben werden bald Schauplatz eines schrecklichen Verbrechens.

Dieser Thriller ist so richtig schön spannend geschrieben, vor allem nicht übertrieben und auch nicht zu brutal. Ich kann mich sich sehr gut in die Darsteller hineinversetzen. Es ist der erste Roman der Autorin und ich hoffe sie schreibt noch weitere, ebensogute Thriller.

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Kein Wunder, dass Harry sündigte

Fay Weldon

Gelesen im Mai 2001
Gelesene Ausgabe: Deutscher Taschenbuch Verlag 1992 (213 Seiten) die Originalausgabe erschien 1987 als "The Heart of the Country".

Roman: Natalies Mann lässt Frau und Kinder im verschuldeten Bungalow sitzen und setzt sich mit seiner Sekretärin nach Spanien ab. Glücklicherweise gibt es die Sozialhilfe, aber da Natalie keine Ahnung von der Behördenmaschinerie hat, ist ihr Weg voller erstaunlicher Erkenntnisse.

Die Zeitschrift Brigitte bezeichnete das Buch als "Emanzipationskomödie". Ich finde, dass trifft ziemlich genau. Es wird in heiterer Form über eine traurige Seite Englands berichtet, die Sozialhilfe.

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Ich war Saddams Sohn

Latif Yahia und Karl Wendl

Gelesen im März 2003
Goldmann März 2003 (Originalausgabe erschien 1994 mit dem gleichnamigen Titel).

Latif Yahia, Sohn einer wohlhabenden Familie aus Bagdad wurde fünf Jahre lang gezwungen, Odai Hussein, den älteren Sohn Saddam Husseins zu doubeln. Er erhielt Einblicke in das grausame Zusammenspiel von Terror und Machtausübung, auf dem Saddam Husseins Herrschaftsapparat beruht. Latif Yahia verspürte am eigenen Leib die Grausamkeiten des Hussein Clans, denn durch Folter wurde er zu dieser Aufgabe gezwungen.

Ein sehr erschütternder Bericht. Das ganze irakische Volk leidet unter der grausamen Herrschaft Saddam Husseins und seiner Familie. Wahrscheinlich wird man in der Öffentlichkeit niemals ein negatives Wort vom irakischen Bürger gegen diesen Clan hören, wenn ihm sein Leben lieb ist. War ich anfangs noch gegen den Irakkrieg, bin ich nach dem Lesen des Buchs dafür. Das falsche Volk (die USA) kämpft für die richtige Sache (Saddam und seinen Clan absetzen) :-)

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Die verbotene Frau

Verena Wermuth

Gelesen im März/April 2010:
Knaur Taschenbuch 2008.

1979 lernt die damals 22-jährige Autorin in einer Sprachschule in Torquay den Studenten Khalid aus den Emiraten kennen. Die beiden verliebten sich ineinander. Aber Verena versteht vieles nicht, warum Khalid, der aus einem anderen Kulturbereich stammt, sich nicht so verhält, wie sie es erwartet. Um ihn zu vergessen flüchtet sie sogar nach Griechenland. Schließlich finden die beiden doch noch zueinander, aber ihre Beziehung muss geheim bleiben. Sie treffen sich in Dubai, in Zürich oder in Kairo, jedenfalls niemals bei seiner Familie, wie sie es immer erhofft.

Es fällt mir schwer den genauen Inhalt wiederzugeben, weil ich die Handlung einfach vollkommen unlogisch finde, es sind mir zu viele Ungereimtheiten in dem Buch, bei denen ich immer wieder daran zweifle, ob die Autorin dieses "Märchen" wirklich selber erlebt hat. Frau Wermuth studierte Touristik und war trotzdem erstaunt darüber, dass sich Menschen in anderen Kulturkreisen nicht wie in der Schweiz verhalten. Dabei lernte sie ja fast nur den Teil des Lebens in Dubai kennen, den andere Touristen auch kennenlernen, z.B. das Leben in den Hotels, ab und zu mal eine Gesellschaft... Sie beschreibt Dinge, die eigentlich jeder 2-Tagestourist erfährt, wenn er ein wenig die Augen offen hält. Was mich auch sehr wundert, die Autorin behauptet seit über 10 Jahren Khalid zu lieben und kann dabei noch kein Wort arabisch. Ja, interessiert sie sich denn weder für seine Sprache noch für das Leben in der arabischen Welt? Mir tut übrigens ihr Ehemann sehr leid, wenn sie vor ihm ein Buch veröffentlicht, in dem sie der ganzen deutschsprachigen Welt erzählt, wie sehr sie Khalid liebt. Nun möchte ich aber doch noch etwas Positives über das Buch sagen. Es hat mich super unterhalten, denn ich musste manchmal schallend lachen über ihre Naivität und über den Schmalz, der mir aus dem Buch tropfte. Ein weiteres Buch werde ich mir von der Autorin wohl niemals leisten.

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Einigkeit und Recht und Doofheit

Thomas Wieczorek

Gelesen im Oktober 2010:
Originalausgabe Oktober 2010, Knaur Taschenbuch.

Inhalt vom Klappentext übernommen:
"Wird die Kluft zwischen reich und arm, intelligent und minderbemittelt wirklich immer größer? Und sind wir nicht alle schon längst in einem Strudel der allgemeinen Verblödung gefangen? Ob Bildungsbürger oder Ballermann, Brauchtumspatrioten oder Multikultispießer sind sie alle "typisch deutsch" oder einfach nur "typisch doof"?" Diese Punkte nimmt der Autor unter die Lupe. In folgende Kapitel ist das Buch gegliedert:
Teil 1: Borniert sein ist alles
Teil 2: Deutsch - was sonst? (Leitkultur, Ballermänner...)
Teil 3: Ein bisschen Ausgrenzung muss sein (Brauchtums-, Rassepatrioten,...)
Teil 4: So demokratisch kommen wir nie wieder zusammen (Sprache, Mulitkulti...)
Teil 5: Über Patriotismus redet man nicht (Tradition, Korruption...)
Teil 6: Deutsche Eigenarten (Auto, Bio, Grillen, Karneval, Schrebergarten...)
Teil 7: Der Wert der Werte (Nationalhymne...).

Es fällt mir schwer eine Inhaltsangabe zum Buch zu erstellen, da der Autor ziemlich kunterbunt Rundumschläge in alle Richtungen verteilt. Der Inhalt der Kapitel greift ineinander über. Sicher hat der Autor in einigen Dingen leider Recht, aber auf alles nur zu schimpfen und es als typisch deutsch zu bezeichnen, finde ich ziemlich engstirnig oder vielleicht auch typisch deutsch? :-))) Möchte uns der Autor mit dem provokanten Buchtitel vielleicht auch für blöd verkaufen?

Das Buch werde ich nicht unter "Sachbücher" einsortieren, denn da es das meiner Meinung nach nicht ist.

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Afghanische Reise

Roger Willemsen

Gelesen April bis Mai 2007:
S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Mai 2007 - die Originalversion erschien 2006 im gleichen Verlag.

Der Autor begleitet eine afghanische Freundin auf ihrer Reise zurück aus dem Exil nach Afghanistan. Er begegnet dort den unterschiedlichsten Menschen und unterhält sich mit Soldaten, Taliban-Funktionären, Fußballerinnen, trifft turkmenische Kamelhirten, inszeniert eine Kinovorführung für Frauen und Kinder und berichtet über weitere interessante Begegnungen.

Das Buch hat mich insofern zu Beginn angesprochen, da ich unbedingt mehr über ein Land und dessen Bevölkerung erfahren möchte, welches sich 25 Jahre im Krieg befand und in dem nun endlich Frieden herrscht. Leider gefällt mir der Schreibstil des Autors überhaupt nicht, seine Sprache ist mir oft zu "blumig" bzw. "gestelzt" und die Tatsachen oft nicht konkret genug beschrieben. Ich musste mich regelrecht durchs Buch quälen und brauchte dafür etwa einen Monat, währenddessen ich zwei weitere Bücher dazwischenschob. Unbelastet, wenn ich nicht gewusst hätte, dass das Buch auf der Spiegel Bestseller Liste stand, hätte ich nur zwei Punkte vergeben.

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Der Eukalyptus-Wald

Darren Williams

Gelesen im April 2003
Blanvalet Taschenbuch, März 2003 (Originalausgabe erschien 2002 mit dem Titel "Angel Rock").

Krimi, Australien: Der 13-jährige Tom und sein kleiner Bruder Flynn verirren sich in den riesigen Eukalyptus-Wäldern rund um den Ort Angel Rock. Tom taucht nach einigen Tagen wieder auf, kann sich aber an nichts erinnern. Etwa um die gleiche Zeit wird in Sydney die Leiche eines Mädchens gefunden. Besteht ein Zusammenhang? Der Polizeibeamte Gibson versucht es herauszubekommen.

Die Handlung ist recht unlogisch aufgebaut, dafür muss man häufig weitschweifige Spinnereien in Form von Träumen über sich ergehen lassen, die so unrealistisch und langweilig erscheinen, dass ich mit meinen Gedanken nicht immer beim Buch weilte. Leider versäumte ich so auch öfter, warum nun dieser oder jener tatverdächtig ist. Vielleicht liest sich das Buch flüssiger, wenn man unter Drogen steht :-). Zum Trost: Von den 410 Seiten sind die letzten 20 Seiten spannend.

(Nebenbei: Warum der 1. Roman des Autors mit dem "Australian/Vogel Literary Award" ausgezeichnet wurde ist mir vollkommen schleierhaft. Aber vielleicht ist sein erster Roman bedeutend besser.)

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Hänschen klein

Andreas Winkelmann

Gelesen im Dezember 2010:
1. Auflage Februar 2010: Wilhelm Goldmann Verlag

Der Anwalt Sebastian Schneider wohnt auf einem Gutshof bei seinen Eltern. Er arbeitet in einer Anwaltskanzlei in der Stadt. Sein Leben verläuft in friedlichen Bahnen, bis er eines Tages einen Brief erhält, mit der ersten Strophe des Liedes "Hänschen klein". Er schenkt dem Brief wenig Beachtung und hält ihn für eine Verwechselung von der Post. Er ahnt nicht, dass dies der Beginn einer grausamen Geschichte ist. Es passieren, scheinbar unabhängig voneinander, merkwürdige Dinge. In einem Haus am Ende des Dorfs wird eine Frau ermordet, Sebastians Hund verschwindet in einer Gewitternacht...

Ich finde diesen Psychothriller richtig schön spannend, ganz nach meinem Geschmack. Es passiert mir selten, dass ich beim Lesen völlig abschalte und meine Umgebung nicht mehr wahrnehme, aber beim Lesen dieses Buchs passierte es mir sogar zweimal und zwar im Zug. Einmal wunderte ich mich, als der Zugbegleiter sich, am Ziel angekommen, für unsere Verspätung entschuldigte, ich hatte überhaupt nicht bemerkt, dass wir ewig im Zug saßen. Und einmal erschrak ich ganz fürchterlich wegen eines Geräusches im Zug. Das entpuppte sich aber bloß als Zugbremse :-) Ich bin froh, zufällig in unserer Stadtbücherei auf einen Autor gestoßen zu sein, von dem ich noch vieles lesen will.

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Tief im Wald und unter der Erde

Andreas Winkelmann

Gelesen im Januar 2011:
2. Auflage, Originalausgabe September 2009 im Wilhelm Goldmann Verlag, München

Vier vergnügte junge Leute befinden sich auf der Heimfahrt eines Discobesuchs. An einem Bahnübergang im Wald kommen alle vier bei einem mysteriösen Unfall ums Leben. Keiner kann sich erklären, warum das Auto trotz geschlossener Schranken auf den Schienen gelandet ist. Ein Jahr später fährt eine jungen Frau mit ihrem Auto am späten Abend dieselbe Strecke. Als sie am Bahnübergang halten muss, kommt eine schwarze große Gestalt auf sie zu und schlägt auf ihre Windschutzscheibe. Als sie das zuhause erzählt, glaubt ihr das keiner. Am selben Abend verschwindet eine junge Frau, die mit ihrem Fahrrad auf dem Heimweg ist. Sie kommt nie zuhause an. Man findet nur ihr Fahrrad am Bahnübergang. Gibt es da einen Zusammenhang? Was ist mit der jungen Frau passiert?

Das Thema ist zwar alt und ich verrate auch nicht um welches alte Thema es sich handelt, aber trotzdem ist das Buch nach meinem Geschmack ungeheuer spannend und zwar von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hätte wirlich nicht gedacht, dass es deutsche Krimiautoren gibt, die soooo schön spannend schreiben können. Sowie ich ein weiteres Buch des Autors finde, werde ich es lesen.

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Blinder Instinkt

Andreas Winkelmann

Gelesen im Februar 2011:
1. Auflage Originalausgabe Februar 2011: Wilhelm Goldmann Verlag

In einem Wohnheim für Behinderte verschwindet eines Tages spurlos ein blindes Mädchen. Kommissarin Franziska Gottlob ermittelt. Sie stößt dabei auf einen ähnlichen Fall, in dem vor ca. 10 Jahren ein blindes Mädchen spurlos verschwand. Der Bruder dieses Mädchens, inzwischen ein erfolgreicher Boxer, fühlt sich bis heute schuldig an dem Verschwinden seiner Schwester und ermittelt auf eigene Faust. Besteht wirklich ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? Was ist wirklich passiert?

Wie auch die anderen Bücher des Autos finde ich dieses spannend vom Anfang bis zum Ende. Mir gefällt, dass der Autor nicht zu blutrünstig schreibt und dabei trotzdem spannend oder vielleicht darum spannend ;-) Besonders erwähnenswert finde ich das Nachwort des Autors "...Für Euch, meine geschätzten Leserinnen und Leser, lasse ich mir weiterhin furchtbare Geschichten einfallen und riskiere dabei meine geistige Gesundheit..." Na, das ist doch ein Wort - ich freue mich auf weitere "furchtbare" Geschichten - also bis zum nächsten Buch!

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Bleicher Tod

Andreas Winkelmann

Gelesen im Januar 2012:
1. Auflage Originalausgabe November 2011 by Wilhelm Goldmann Verlag, München

Spätabends auf der Heimfahrt in ihrem Auto, gerät Miriam Singer in Panik. Sie wird von starken Halluzinationen heimgesucht und muss am Straßenrand anhalten. Plötzlich steht ein Fremder neben ihr und bietet seine Hilfe an. Statt zu helfen entführt er Miriam in seinem Auto. Kann sie ihm entfliehen? Wenig später entdeckt die Kommissarin Anouschka Rossberg, nach einem Hinweis, eine schrecklich entstellte, weibliche Leiche in einer einsamen, stillgelegten Schweinemastanlage. Das Polizistenteam unter der Leitung von Nele Karminter ist entsetzt. Gleichzeitig untersucht der Privatdetektiv Alexander Seitz den Fall der verschwundenen Daniela Gerstein und findet eine erste Spur. Besteht da etwa ein Zusammenhang?

Dieser neue Thriller des Autors ist von Anfang bis Ende sehr spannend. Wäre dies sein erstes Buch, was ich gelesen hätte, fände ich es super, aber ich würde mich auch sehr über ein neues Thema freuen, also kein Psychopath, der der Reihe nach Frauen quält und tötet :-) Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf einen neuen Thriller von ihm, egal ob neues oder altes Thema.

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Wassermanns Zorn

Andreas Winkelmann

Gelesen als eBook im November 2012:
Rowohlt Digitalbuch, August 2912

Die junge Polizistin Manuela Sperling beginnt ihren Dienst bei der Kriminalpolizei. Ihr neuer Vorgesetzter ist Hauptkommissar Stiffler, der sich von der Neuen eher genervt fühlt. Gleich am ersten Tag muss sie sich mit dem Mord einer Prostituierten beschäftigen, die im Wasser, eingeklemmt unter einem Baumstamm, gefunden wurde. Auf dem Bauch ist der Name ihres Chefs eintätowiert. Was hat das alles zu bedeuten?

Ich wundere mich, dass Andreas Winkelmanns Thriller immer noch besser werden nach meinem Geschmack und dass ihm überhaupt noch etwas einfällt. Er schreibt wunderbar spannend, ich freue mich schon auf den nächsten Thriller. Meine Zugfahrten vergehen so rasch, beim Lesen seiner Bücher, dass ich am Ziel jedesmal traurig bin, schon aus dem warmen gemütlichen Zug mit Andreas Winkelmanns eBook in der Hand, aussteigen zu müssen. Er ist mein Lieblings-Thriller-Autor zur Zeit. Was mir an Winkelmanns Art gut gefällt, dass er nicht so, wie viele amerikanische Thriller-Autoren, viel zu übertrieben, aber auch nicht, wie viele deutsche Autoren, zu langweilig schreibt. Natürlich ist das nur nach meinem Geschmack so.

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Höllental

Wassermanns Zorn

Andreas Winkelmann

Gelesen als eBook im März 2013:
Originalausgabe März 2013 im Wilhelm Goldmann Verlag.

Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht muss mit ansehen, wie sich vor seinen Augen die Studentin Laura Waider von einer Brücke in die Höllentalklam, stürzt. Es schien ihm sogar, dass sie Angst vor ihm hatte. Da er sich Vorwürfe machte, ihren Tod nicht verhindert zu haben, suchte er nach den Hintergründen für Lauras Tod. Die Spur führt nach Augsburg, zu einer Clique, deren Mitglieder über ein zurückliegendes Ereignis in den Bergen offensichtlich nicht sprechen wollen.

Ein wieder sehr spannender Thriller. Er wurde an keiner Stelle langweilig. Ich finde, der Autor steigert sich von Buch zu Buch, obwohl ich jedesmal vorher denke, das geht gar nicht mehr. Vielleicht gefällt mir dieser Thriller auch am besten, da er in meiner Wahlheimatstadt spielt. Auf alle Fälle freue ich mich schon auf seinen nächsten Thriller. Hoffentlich schreibt er noch lange Zeit Thriller :-)

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Der Gesang des Blutes

Der Gesang des Blutes

Andreas Winkelmann

3 Sterne

Gelesen als eBook im Dezember 2013:
Veröffentlicht im Rowohlt Verlag, Oktober 2013

Kristin und Tom ziehen mit ihrer Tochter raus aus Hamburg, in ein Haus aufs Land. Zwar ist Kristin der Keller von Anfang an unheimlich, aber Tom tröstet sie mit den Worten, dass sie den Keller ja nie betreten müssen. Kaum haben sich die drei eingelebt, stirbt Tom. Kristin wird das Haus immer unheimlicher, sie hört Stimmen, nachts träumt sie von einer Gestalt. Kristins Mutter und einige Dorfbewohner raten ihr, das Haus sofort zu verlassen.

Das Buch ist sehr schön spannend geschrieben, ganz so, wie ich es von Andreas Winkelmann gewohnt bin. Was mich jedoch sehr stört, ist das Blutrünstige. Ich finde es ekelhaft und nicht spannend, wenn ich über Folterpraktiken mit einer Büroklammer lese oder wenn hier Blut und dort Gehirnmasse spritzt bzw. klebt. Für meinen Geschmack zu übertrieben, darum nur 3 Punkte diesmal und keine 5, wie ich sie ohne diese ekelhaften Beschreibungen gegeben hätte. Aber wie immer, ist das natürlich auch alles Geschmacksache.

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Die Zucht

Der Gesang des Blutes

Andreas Winkelmann

5 Sterne

Gelesen als eBook im Februar 2015
Veröffentlicht im Rowohlt Verlag, Copyright 2015.

Der kleine Sohn der Schwabes spielt draußen in der Sandkiste. Für ein paar Minuten wird er von seiner Mutter aus den Augen gelassen. Als Frau Schwabe wieder herauskommt ist der kleine Junge weg. Hauptkommissar Henry Conroy und seine neue Kollegin Manuela Sperling ermitteln. Die Polizei entdeckt eine Blutspur, aber es handelt sich nur um einen getöteten Hund. Es sind in den letzten Jahren noch mehr kleine Jungen spurlos verschwunden, ohne dass sie jemals wieder auftauchten. Manuela Sperling hat einen Verdacht. Jedesmal sind Hunde im Spiel. Was ist dran an ihrem Verdacht?

Von Anfang bis zum Ende sehr spannend. Ich habe schon länger keinen so fesselnden Thriller mehr gelesen. Weiter so Herr Winkelmann! :-)

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Das große Los

Das große Los

Meike Winnemuth

Teilgelesen im Juli 2013
Verlag: Albrecht Knaus Verlag (11. März 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.3

Die Autorin gewann bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär" 500.000 Euro. Ihren Traum einmal um die Welt zu gondeln konnte sie nun wahr machen. Sie entschied sich dafür, 12 Monate frei zu nehmen und in jedem Monat eine Wunschstadt, irgendwo auf der Welt zu besuchen. Ihre Wahl fiel auf die Städte: Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honolulu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba und Havanna (zumindest steht es so in der Inhaltsangabe). Sie schreibt das Buch in Form von Briefen an Freunde und Verwandte.

Dieses Abenteuer klingt spannend. Ich besorgte mir das eBook und freute mich schon auf das Kennenlernen der 12 Städte. Gestartet ist sie in Sydney, meiner Traumstadt. Anfangs war ich nur ein bisschen enttäuscht, dass sie so wenig Informationen über die dort lebenden Menschen, über die Stadt und das Leben in Sydney preisgibt. Was erfährt man schon groß? Dass es dort schön ist, dass bunte Sittiche herumfliegen, dass die Menschen relaxt sind.  Aber sonst? Weiter gings mit Buenos Aires, auf die Stadt, die ich sehr gespannt war. Aber die Enttäuschung war hier noch größer, man erfuhr rein gar nichts über die Stadt, wenn man vom Tango absieht, der mich null interessiert. Bei Mumbai ist mir endgültig der Kragen geplatzt, ich habe das viel zu teure eBook von meinem Kindle geworfen. Wer Quaselstrippen mag, die die Kunst beherrschen mit vielen Worten nichts zu sagen (außer Selbstbeweihräucherung), wem die Städte sowieso nicht interessieren und wer gerne mal 15 Euro einfach so aus dem Fenster wirft, dem sei das Buch wärmstens empfohlen. Ich werde mir die Autorin als großes negatives Beispiel merken. (Der Name ist ja zum Glück auffallend)

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Ein Gespür für Mord

Alex Winter

Gelesen im April 2005
Knaur Taschenbuch: Originalausgabe April 2005.

Detective Daryl Simmons soll einen Mord auf einer abgelegenen Farm im Norden Westaustraliens aufklären. Um heimlich zu ermitteln, nimmt er die Stellung des ermordeten Piloten an. Die Kleidung des Piloten wurde in einem Teich nahe der Farm, welches von einem einäugigem Leistenkrokodil bewohnt wird, gefunden. Man findet schließlich auch die Leiche und kurze Zeit später wird noch ein Toter entdeckt. Daryl bringt Licht in die Sache und klärt schließlich mit seinem Aborigine-Wissen den Fall auf.

Fürchterlich langweilig! Herr Winter hat wahrscheinlich gedacht, es reicht wenn man ein bisschen Aborigines, ein wenig Heldentum, eine Prügelei und etwas Outbackbeschreibung mischt, schüttelt und fertig ist der Krimi. Erst rettet unser lieber Held ganz musterhaft jemanden vor dem Krokodil, am Ende traten dann allen die Tränen in die Augen, ach Gott, was war ich doch gerührt :-)))). Schmalz lässt grüßen!

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Der Stein der Schildkröte

Der Stein der Schildkröte

Susan de Winter

4 Sterne

Gelesen als eBook im Juni 2016.
Copyright 2015 by Susan de Winter, Verkauf durch Amazon Media EU S.á r.l.

Die Mitvierzigerin Claudia ist frisch geschieden und reist zum ersten Mal alleine und dann gleich nach Australien. Eigentlich hatte sie geplant diese Reise mit ihrer in Australien lebenden Tante zu unternehmen, aber die ist leider kurz zuvor verstorben. Claudia landet in Melbourne, mietet sich einen Leihwagen und besucht die einzelnen Plätze, die ihre Tante für sie gebucht hatte. Sie erlebt allerhand angefangen beim Navi, der sie in die Irre leitet, sie fährt ein Wallaby an, lernt den netten Geschäftsmann David kennen, erfährt von einem Geheimnis, dass ihre Tante nie gelüftet hatte….

Mir gefällt dieser kleine und auch informative Roman ganz gut. Die Autorin bringt das Australienfeeling beim Leser wie mir recht gut rüber. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen als Lektüre, wenn man selber gerade Australien bereist. Seinen Kindle-Preis von 2,99 Euro, den ich dafür bezahlte, ist es für mich wert, mehr nicht unbedingt, dazu ist es mir dann doch zu oberflächlich.

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Das Geheimnis der Traumzeit

Das Geheimnis der Traumzeit

Susan de Winter

3 Sterne

Gelesen als eBook im September 2017
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Die Originalausgabe erschien im April 2017.

Der Fotograf Scott reist für einen Auftrag von New York nach Australien, um in den Grampians spektakuläre Aufnahmen zu schießen. Seine Freundin, die Kunststudentin Sabrina will ihm nach einer Woche folgen, damit sie gemeinsam durch Australien reisen können. Als Sabrina aber in Melbourne am Flughafen steht, wartet sie vergebens auf Scott. Sie begibt sich mit dem Aborigine Joe auf die Suche nach ihm, aber Scott scheint spurlos verschwunden zu sein. Was ist passiert?

Ganz nett und auch ein bisschen spannend. Nett finde ich es natürlich, weil die Handlung in meinem Lieblingsland spielt. Die Sprache finde ich etwas kindlich, deshalb dachte ich zu Beginn, es handelt sich um ein Jugendbuch, aber vielleicht ist es das auch, dann nehme ich alles zurück. Nebenbei: Man mag meinen, eine Reisejournalistin hätte schon einmal von folgender Regel gehört: „Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen überhaupt nicht zu gebrauchen“ :-)

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Was Einstein seinem Friseur erzählte

Robert L. Wolke

Gelesen im Juli 2004
Piper Verlag GmbH, München 4. Auflage 2004 (Originalausgabe erschien 2000 mit dem Titel "What Einstein Told His Barber" in New York).

Sie wollten schon immer wissen, warum im Spiegel links und rechts vertauscht sind, nicht aber oben und unten? Warum Flugzeuge fliegen, Wärme aufsteigt oder was ein Taupunkt ist? Der Autor beschreibt in diesem Buch alle möglichen physikalischen Phänomene für Laien.

Das Buch ist in kleine Geschichten unterteilt, in denen die verschiedensten Phänomene beschrieben werden, die man schon immer wissen wollte. Ich finde es sehr unterhaltsam

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Herzflimmern

Barbara Wood

Gelesen im August 2011:
Die Deutsche Erstausgabe erschien im Janaur 1990 im Fischer Taschenbuch Verlag. Die amerikanische Originalausgabe erschien 1985 unter dem Titel "Vital Signs".

Drei junge Frauen begegnen sich während des Medizinstudiums in den späten sechziger Jahren. Sie mieten sich zusammen eine Wohnung und müssen sich in der Männerwelt behaupten, denn in den 60er Jahren war das Medizinstudium noch eine Männerdomäne. Nach dem Studium gehen alle drei getrennte Wege, jede um ihren Traum zu verwirklichen. Mickey, deren Gesicht durch ein Muttermal entstellt war, widmet sich der plastischen Chirurgie. Die adoptierte Sondra, sucht nach den Wurzeln ihrer Herkunft und wird Missionsärztin. Die ehrgeizige Ruth, versucht ihrem Vater mit allen Mitteln zu beweisen, dass sie es als Frau schafft, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Nach Jahren treffen sich die Frauen wieder.

Barbara Wood schreibt ja immer ganz nett, das Buch ist einfach zu lesen, nichts spannendes, aber ganz unterhaltsam.

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Traumzeit

Barbara Wood

Gelesen als eBook im August 2017
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l..
Die Originalausgabe erschien 1991 unter dem Titel „The dreaming“

Roman: Die Engländerin Joanna Drury begibt sich 1871 auf die lange Reise nach Australien, um das Rätsel eines bösen Fluchs zu lösen, welches auf ihrer Familie lastet. Vor 40 Jahren sind Joannas Großeltern nach Australien ausgewandert, um mit den Aborigines zu leben. 4 Jahre später gab es keine Spur mehr von ihnen, nur ihre kleine Tochter bzw. Joannas Mutter wurde verstört aufgefunden und nach England zurückgeschickt. Da Joannas Mutter, womöglich durch einen Fluch starb und sich nun auch bei Joanna schreckliche Albträume einstellen, beschließt sie nach Spuren ihrer Großeltern zu suchen, um die Ursache des Fluchs zu erkunden, damit er nicht auch an ihre Tochter weitergegeben wird. Auf der Suche trifft sie auf die Liebe ihres Lebens und Australien wird ihre neue Heimat.

Ein schöner Roman, dessen Handlung in meinem “Traumland“ spielt und mich beim Lesen gedanklich ganz weit fort trägt. Auch der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr, besser als so mancher lieblose Schreibstil, wie man ihn manchmal findet.

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Was sie nicht tötet

Simon Wood

Gelesen als eBook im Januar 2017
Verlag: AmazonCrossing (9. August 2016).

Die Studentinnen Zoë und Holli machen einen Roadtrip nach Las Vegas. Plötzlich wacht Zoë in einem Schuppen nackt und gefesselt auf. Sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie hierher gekommen ist. Zoë hört in der Ferne ihre Freundin Holli schreien. Was ist passiert? Sie kann sich befreien und sieht Holli und ihren Peiniger durch das Fenster des Nachbargebäudes. Holli ist an den Händen aufgehängt. Soll sie jetzt versuchen Holli zu retten oder ist es dann um sie beide geschehen? Sie entschließt sich zu fliehen. Holli wird nie gefunden. Ein Jahr später, sieht Zoe im TV in den Nachrichten, dass man in San Francisco, wo sie jetzt lebt, eine ermordete Frau gefunden hat, ebenso wie ihre Freundin an den Händen aufgehängt. Gibt es etwa Parallelen, wohnt der Killer in derselben Stadt wie sie?

Auch wenn das Thema nicht das neueste ist, trotzdem ist das Buch für mich ein kleiner Geheimtipp, endlich mal wieder ein spannender Thriller! Ich habe bisher von dem Autor noch nichts gelesen, werde das aber nachholen.

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Die Caine war ihr Schicksal

Herman Wouk

Gelesen im November 2003
Bertelsmann Lesering 1956 (Originalausgabe erschien im Verlag: Doubleday & Company unter dem Titel: "The Caine Mutiny").

Roman: Schauplatz: 2. Weltkrieg, Pazifik: Fähnrich Willi Keith wird auf den Minensuchzerstörer Caine versetzt. Der neue Kommander Queeg versucht mit größter Strenge das verlotterte Schiff wieder auf Vordermann zu bringen. Seine Methoden sind umstritten und einige Offiziere beginnen an seiner geistigen Gesundheit zu zweifeln, was bis zur Meuterei führt.

Die 700 Seiten sind spannend vom Anfang bis zum Ende. Die Hauptperson Keith wir eher von einem Durchschnittstypen dargestellt, weshalb man sich gut in seine Lage hineinversetzen kann. Ebenso gefällt mir der Stil des Schreibers, man trifft heute selten auf Romane ohne übertriebene Effekte, die aber trotzdem spannend sind, wie dieser hier.

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