Sabines völlig subjektiven Buchtipps

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Bewertung

Helga Zeiner Das Geheimnis von Lake Louise Roman
Helga Zeiner Die Auswanderinnen Roman
Eva Zingerle Jacinta - Ein Frauenleben am Amazonas Erzählung
Loel Zwecker Was bisher geschah - Eine kleine Weltgeschichte Geschichte
Markus Zusak Die Bücherdiebin Jugendroman

Helga Zeiner

Das Geheimnis von Lake Louise

Helga Zeiner

Gelesen im August 2012
POW WOW Books Verlag 12. Februar 2012

Carola König, trennt sich von ihrem Mann in Deutschland und flieht nach Kanada. Anfangs wohnt sie bei einer Freundin, aber schon bald kauft sie sich ein Haus in der Wildnis und entdeckt dort per Zufall die aufgeschriebene, schreckliche Geschichte einer Familie, die hier gelebt hat. Carola findet diese Geschichte so spannend, dass sie recherchiert, was aus den Menschen geworden ist. Sie möchte darüber ein Buch schreiben und veröffentlichen.

Dieses eBook wurde mir als 0-Euro eBook empfohlen und ich lud es mir gleich vom Kindle-Shop in Amazon herunter. Ich finde den Roman schön spannend geschrieben, man fühlt sich außerdem in die Wildnis Kanadas hineinversetzt. Alles in allem finde ich es toll, auf diese Art eine neue Autorin kennengelernt zu haben. Das nächste Buch von ihr habe ich mir bereits bestellt - bin gespannt. 

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Helga Zeiner

Die Auswanderinnen

Helga Zeiner

Gelesen als eBook im März 2014
Copyright 2013 Helga Zeiner, published by POWWOW Books Canada.

Drei junge Ehepaare wandern in den 70er Jahren von Deutschland nach Australien aus. Sie freunden sich auf der langen Schiffsüberfahrt an und bleiben die erste Zeit zusammen. Irgendwann trennen sich ihre Wege, Johanna und Kurt zieht es nach Lightning Ridge, wo sie ihr Glück mit Opalschürfen versuchen, Eva und Isabella bleiben mit ihren Männerern erstmal in Sydney. 30 Jahre später wird plötzlich ein Skelett in Lightning Rich entdeckt. Ist es die Leiche von Kurt? Wurde er ermordet und wenn ja von wem? Das versuchen die drei Frauen vor Ort zu rekonstruieren.

Der Thriller ist schön spannend und unterhaltsam geschrieben. Es gefällt mir natürlich auch deshalb recht gut, weil die Handlung in meinem Lieblingsland Australien spielt. Deshalb vier statt 5 Sterne, weil es an manchen Stellen recht langatmig ist.

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Eva Zingerle

Jacinta - Ein Frauenleben am Amazonas

Eva Zingerle

Gelesen als eBook im März 2012:
Erschienen bei Books on Demand GmbH, Norderstedt (geschrieben 2004 in Iquitos/Peru)

Elke Zingerle, die Frau des Neffen der Autorin Eva Zingerle, veröffentlichte unverändert diese vorliegende Geschichte, die Eva Zingerle 2004 in Iquitos/Peru aufgeschrieben hat. Die Autorin lebte selber einige Jahre in einem Urwalddorf am Amazonas und wohnte anschließend in Iquitos, der Inselstadt mitten im Amazonas-Regenwald ohne Zufahrtsstraßen. Sie schrieb diese Geschichte von Jacinta, der Mutter ihres Hausboys Gilber.

Es ist also die wahre Geschichte von Jacinta, die im Alter von 12 Jahren an einen etwa 20 Jahre älteren Ehemann verkuppelt wird. Dieser beginnt sogleich "das Kind" zu schwängern, bis sie über ein Duzend Kindern das Leben geschenkt hat. Ihr Leben in einer einsamen Hütte am Amazonas gestaltet sich zunehmend schwieriger, da alle Arbeit, von Feldarbeit, Hausarbeit bis Kinder kriegen, an ihr alleine hängen bleibt, um die vielen Mäuler zu stopfen. Jacintas Mann arbeitet nur sporadisch und wenn er zufällig Lust dazu hat, ansonsten sitzt er in der Kneipe und prahlt mit seiner Potenz, wegen seiner viele Kinder. Als Jacinta beginnt Widerworte zu haben, schlägt er sie eines Tages krankenhausreif und nimmt sich eine Geliebte in der Stadt. Jacinta findet diese Behandlung selbstverständlich, da ihr Vater sich ähnlich benahm. Man trichterte ihr zeitlebens ein "Männer sind nun mal so". Ihre Schwägerin will das nicht hinnehmen und will ihren Bruder anzeigen, aber sie wird von der (männlichen) Dorfpolizei nur ausgelacht und weggescheucht.

Auf der Suche nach eBooks über Peru, bin ich auf dieses eBook gestoßen. Es ist ganz fantastisch und sehr schön lesbar geschrieben. Leider hatte ich das Buch schon in ein paar Tagen durchgelesen.

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Was bisher geschah

Was bisher geschah -
Eine kleine Weltgeschichte

Loel Zwecker

Gelesen als eBook im November 2015.
Die Originalausgabe erschien 2010 by Pantheon Verlag, München.

Wie der Titel des Buchs schon verspricht, schreibt der Autor über die Menschheitsgeschichte von Beginn bis jetzt. Er berichtet über die verschieden entstandenen Kulturen mit Abstechern auch über den Tellerrand hinaus, in die ganze Welt. Man findet kompakt die wichtigsten Ereignisse, Könige, Kaiser und Regierungen mit ihren Jahreszahlen. 

Hätte ich besser in der Schule aufgepasst und hätte mich damals Geschichte mehr interessiert, könnte ich dieser Zusammenfassung wahrscheinlich viel besser folgen und mir auch noch merken. Aber alles in allem ich finde das Buch sehr gut zu lesen. Was mir besonders an dem Buch gefällt, dass der Autor eben nicht nur über unsere nähere Geschichte erzählt, sondern auch Abstecher nach Asien, Amerika, Australien und Afrika wagt. Das hätte sogar noch mehr sein können nach meinem Geschmack.

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Markus Zusak

Die Bücherdiebin

Markus Zusak

Gelesen als eBook im Februar 2014
Die deutschsprachige Auflage erschien 2008 im cbj /Bblanvalet Verlag, München. Die englischsprachige Originalausgabe erschien 2005 unter dem Titel "The Book Thief" von Macmillan Australia, Sydney-Book.

Die Handlung spielt im Nazideutschland vor und während des zweiten Weltkriegs. Die 9-jährige Liesel ist auf dem Weg mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zu einer Pflegefamilie. Unterwegs stirbt ihr kleiner Bruder. Am Grab ihres Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch, das 'Handbuch für Totengräber'. Liesel lebt nun mit ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann, in der Himmelstraße in dem fiktiven Ort Molching bei München. Sie lernt lesen mit Hilfe des gestohlenen Buchs, sie stiehlt weitere Bücher, sogar bei der Frau des Bürgermeisters, sie lernt den Nachbarsjungen Rudi kennen, mit dem sie Äpfel und Kartoffeln stiehlt, sie sieht die Juden durch ihre Straße nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München und überlebt.

Das Buch ist aus der Sicht des Todes geschrieben. Aber der Tod ist kein düsterer, finsterer Geselle, sondern er ist ein, an den Menschen interessierter und betroffener Beobachter, der versucht sie zu verstehen. Besonders ans Herz gewachsen, sofern man das vom Tod sagen kann, ist ihm Liesel. Dem Autor gelingt es, eine Geschichte aus dem Dritten Reich zu erzählen, ohne erhobenen Zeigefinger. Er berichtet von der Judenverfolgung, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen, von Menschen, die Hitler folgen, von Menschen wie Du und ich. Eigentlich hatte ich keine große Lust ein Buch über das Dritte Reich zu lesen, aber ich habe mich zu diesem Buch überreden lassen, vielleicht weil der Autor ein Australier ist und habe es wirklich nicht bereut.

Eine kleine Anmerkung zur Qualität des eBooks von Amazon:
Die Geschichte die Max Liesel hinterlassen hat, ist nicht zu entziffern auf dem Kindle. Vergrößern kann man die Schrift nicht, da es sich wohl um ein eingebundenes Bild handelt. Ich musste sie mir auf meinem PC durchlesen, dort konnte man die Schrift entziffern, wegen des größeren Bildschirms. Ich habe trotzdem 5 Punkte vergeben, da ich nicht die Qualität des eBooks bewerte.

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