Sabines völlig subjektiven Buchtipps


Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2017

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Wie aus dem Nichts

Wie aus dem Nichts

Sabine Kornbichler

5 Sterne

Gelesen als eBook im Juni/Juli 2017
Piper Verlag GmbH, München/Berlin September 2016, Originalausgabe.

Krimi: Dana, frisch in Alex verliebt, glaubt das Alex Noch-Freundin Biggi zu Besuch kommt, als es an der Haustür schellt. Alex will mit seiner Ex-Freundin Schluss machen und es ihr schonend beibringen, darum soll sich Dana erst mal verstecken. Aber es kommt anders als gedacht. Dana hört aus ihrem Versteck heraus splitterndes Glas und rumoren. Kurz darauf tritt Stille ein und sie beobachtet wie ein Mann mit Maske ihre Handtasche durchwühlt und ein Päckchen hineinsteckt. Nachdem der Mann gegangen ist, sieht Dana ihren Freund und die fremde Frau erschossen am Wohnungseingang liegen. Warum mussten die beiden sterben?

Zwar ist dieser Krimi nicht aus der Christina Mahlo Reihe, die ich so gerne gelesen habe, aber ich finde diesen Krimi trotzdem spannend und unterhaltsam. Die Geschichte ist gut konstruiert und ich wusste bis kurz vor Schluss nicht, wer der Mörder letztendlich war.

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Frühstück mit Giraffen

Frühstück mit Giraffen

Bettina Pohlmann

5 Sterne

Gelesen als eBook im Juni 2017.
Verlag: Blanvalet Verlag (19. September 2016).

Bettina und Frank beschließen mit ihren Töchtern Antonia und Helen (9 bzw 4 Jahre jung) für ein halbes Jahr auf Weltreise zu gehen. Wie bekommen sie das mit der Schule hin? Vorbereitungen über Vorbereitungen. Schließlich bricht die Familie in Hamburg in einem Dezember zu ihrer lang ersehnten Weltreise auf. Ihr erstes Ziel heißt Afrika, wo sie wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung kennenlernen. Ihre weiteren Ziele heißen Singapur, Nepal, Vietnam, Kambodscha und Australien. Nun folgt Frau Pohlmanns Lieblingsland Neuseeland, wo sie gleich 6 Wochen verweilen. Das nächste Traumziel sind die Cook Islands. Den Abschluss bildet Nordamerika mit dem Westen der USA, Kanada und New York.

Wenn man davon absieht, dass Bettina Pohlmann Äpfel mit Birnen vergleicht, sprich eine kurze, knappe Campingreise zur Hauptreisezeit durch Victoria und NSW/Australien mit einer sehr langen Reise mit dem Auto und FeWos durch das kleine Neuseeland vergleicht, gefällt mir das Buch sehr gut. Man merkt deutlich, dass die Autorin von Berufs wegen schreibt, denn ihr Buch liest sich flüssig, ja ich finde es recht humorvoll geschrieben. Es steckt eine Menge Herzblut und Gefühl im Text, was ich bei anderen Autoren von Reiseerlebnissen oft vermisse. Nett finde ich auch am Ende jeden Kapitels den Absatz „Meine völlig subjektiven Buch- und Filmtipps“. Das gefällt mir sogar so gut, dass ich dies für meine Bücherseiten übernehme :-)

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Mörderischer Jahrgang

Mörderischer Jahrgang

Michael Böckler

5 Sterne

Gelesen als eBook im Mai/Juni 2017.
Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage 1 (26. August 2016) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Dies ist der dritte Band der Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein Reihe. Der Winzer Hieronymus Pletzer wird erpresst, es wurden angeblich einige Flaschen Wein seines Weinkellers vergiftet. Er bittet den Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein, der schon öfter als Privatdetektiv in Südtirol mit Erfolg tätig war, um Hilfe. Eigentlich hat der Baron keine Lust im Moment einen Fall zu übernehmen, aber bei Wein hört für ihn auch der Spaß auf und er hilft dem armen Winzer. Wer steckt hinter der Erpressung? Ist es gar ein Konkurrent, ein entlassener Mitarbeiter oder jemand, der Pletzers Weinberge kaufen will oder ganz wer anders? Doch der Kriminalfall ist nicht das einzige Problem, dass Emilio lösen muss. Seine Vergangenheit holt ihn ein.

Ich habe mich wieder sehr auf diesen Krimi gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht. Der Krimi ist humorvoll geschrieben und gerade die richtige Lektüre für unseren Südtirolurlaub. Hoffentlich schreibt der Autor noch einen weiteren Band für unsere nächsten Südtirolurlaub :-)

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Wie kommt der Sand an den Strand

Wie kommt der Sand an den Strand

Andrea Gentile

3 Sterne

Gelesen als eBook im Mai 2017.
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (20. März 2017). Die italienische Originalausgabe erschien unter dem Titel: "La scienza sotto l'ombrellone".

Die Autorin beantwortet Fragen rund ums Meer und den Strand, wie zum Beispiel „Kann es bei uns einen Tsunami geben?, Wieso schwimmen wir oben?"... Sie erklärt auch, wie Wellen entstehen, die Physik hinterm Surfbrett, die Meeresströmungen und vieles mehr.

Es ist nett gemeint diese Phänomene rund ums Meer in einem Buch zusammenzufassen. Aber nach meinem Geschmack hat die Autorin nicht das größte Talent dies für den Leser interessant darzustellen. Einiges finde ich zu oberflächlich beschrieben und einiges viel zu ausführlich und langatmig. Ich war froh, als ich das Buch endlich geschafft hatte. Ich werde mir von der Autorin sicher kein Buch mehr kaufen.

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Mord im 4. Haus

Mord im 4. Haus

Nika Lubitsch

3 Sterne

Gelesen als eBook im Mai 2017.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (1. Juli 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Vater und Mutter wurden ermordet im Haus aufgefunden. Der unter Down-Syndrom leidende 18-jährige Sohn überlebte den Mordanschlag. Der Nachbar wurde zu der Tat verurteilt. Die Ehefrau glaubt an seine Unschuld und bittet die, für das Cosmos-Magazin arbeitende Gerichtsreporterin Sybille um Hilfe. Schon bald kommen Sybille Zweifel an der Schuld des Mannes. Bei ihren Recherchen gerät sie zwischen Satanisten, Russenmafia, Kinderschändern und Nazis und bringt sich damit in höchste Gefahr.

Der Krimi ist nach meinem Geschmack wieder von Anfang bis Ende recht spannend geschrieben und unterhaltsam, aber Satanskult, Kinderschändung, Russenmafia und Nazis sind ein bisschen zu dick aufgetragen nach meinem Geschmack. Vielleicht sollte ich einfach mal eine Nika Lubitsch Pause einlegen.

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Meine zuletzt gelesenen Bücher

Mord auf Seite 3

Mord auf Seite 3

Nika Lubitsch

3 Sterne

Gelesen als eBook im April 2017.
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (19. Mai 2016).

Wieder wird ein kleines Mädchen als Engel drapiert tot in einem Berliner Waldstück aufgefunden. Der „Engelmörder“ hat wieder zugeschlagen. Die Journalistin Jessica soll darüber auf Seite 3 einer Zeitung berichten. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, Jessicas Tante Angela wird erdrosselt in ihrem Haus aufgefunden. War es der als Serienmörder bekannte „Mark-Mörder“? Jessica erbt das Landhaus ihrer Tante und zieht ein, da sie sich von ihrem Freund trennen will. Bei der Recherche, wer ihre Tante überhaupt war und warum sie ermordet wurde, gerät sie selber in Gefahr.

Zwar finde ich dieses Buch der Autorin auch wieder recht spannend und nett geschrieben, aber die Handlung wird mir hier ein bisschen zu dick aufgetragen. So hat man es nicht nur mit zwei Serienmördern zu tun, die beide Jessica nach dem Leben trachten, sondern es häufen sich die unmöglichsten "zufälligen" Verwicklungen und Verbindungen.

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Extremtrip: 4000 Tage grenzenloses Reiseabenteuer

Extremtrip: 4000 Tage grenzenloses Reiseabenteuer

Dagmar Schaper-Schulz

Gelesen als eBook im April 2017
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Nach der vorzeitigen Beendigung des Arbeitslebens der Autorin und ihres Mannes Dieter, erfüllen sich die beiden einen Lebenstraum und reisen mit einem umgebauten Unimog in 4000 Tagen um die Welt. Das erste halbe Jahr werden sie von zwei Freunden begleitet. Sie starten gemeinsam in Hannover, reisen durch Russland, die Mongolei und China. Dann trennen sich ihre Wege, sie fahren alleine weiter, über Laos, Thailand nach Malaysia. Dort passiert ein Unglück, ihr Unimog fällt beim Verladen aufs Schiff nach Australien aus drei Meter Höhe und erleidet fast Totalschaden. Sie legen deshalb in Malaysia einen unfreiwilligen 7-monatigen Aufenthalt ein bis der Unimog repariert ist. Dann geht es weiter nach Australien, wo die beiden auch noch eine zeitlang umherreisen. Wieder wird der Unimog verladen, denn es geht weiter nach Amerika. Von Nordamerika reisen die beiden von Alaska bis nach Südamerika.

Mein Mann hat mir von dem TV Auftritt der Autorin bei Lanz erzählt, was meine Neugier auf das Buch weckte. Ich kaufte es mir zum Glück, wie sich später herausstellte, nur als eBook, so dass „nur“ 9,99 Euro und kostbare Lesezeit vergeudet wurden. Ziemlich emotionslos, wenn es um Land, Leute und Natur ging, berichtete die Autorin über ihre Reise. Sie fuhren von A nach B, dann nach D, etwas später erreichen sie E und im Ort F übernachten sie. Zwischendurch wurden immer wieder Dieters Fahrkünste gelobt, dann wurde ein Reifenwechsel hier, ein Tachowellenwechsel da beschrieben, zwischendurch meckerte sie über zu teures Benzin, über Abzocke an manchen Grenzen. Ich wollte das Buch nicht zu früh aufgeben, sondern ich hegte die Hoffnung, dass ich in Malaysia, wo sich die beiden ohne Unimog aufhielten, mehr vom Leben in dem Land erfahre. Dem war aber leider nicht so. Alles was ich von Malaysia erfuhr war, dass Dieter seine Zeit von morgens bis abends in der Werkstatt verbrachte, um die Reparatur des Unimogs zu beaufsichtigen. Ich fragte mich, was die Autorin denn in der Wartezeit unternahm, während ihr Mann in der Werkstatt stand? Keine Silbe davon. Ich freute mich auf den Australien Teil. Aber auch hier erfuhr ich nur welche Orte sie passierten, aber kaum etwas von Land, Leuten und Natur. Ich merkte, dass ich beim Lesen immer weniger bei der Sache war, weil es mich soooo langweilte. Darum habe ich hier das Buch aufgegeben. Schade eigentlich, denn die Autorin und ihr Mann haben so viel erlebt, aber leider kann sie dies dem Leser, nach meinem Geschmack, nicht interessant rüberbringen. Ich will aber nicht ungerecht sein, dieser 1 Stern sagt nur etwas über meinen Geschmack aus. Unimog-Fans denken vielleicht völlig anders über das Buch.

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Das zweite Gesicht

Das zweite Gesicht

Nika Lubitsch

4 Sterne

Gelesen als eBook im April 2017
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l..

Thriller: Auf einer Lesereise verliebt sich Julia in den weltberühmten Thrillerautor George Ostermann. Sie heiraten überstürzt und ziehen nach Florida. Hier lebt Julia alleine, ohne Kontakte zu anderen Menschen in einem luxuriösen, überwachten Anwesen, während ihr Mann vorgibt in einer Strandhütte Tag und Nacht zu schreiben. Dann tauchen in den Everglades plötzlich Leichenteile auf, deren Verstümmelungen Julia an Georges Bücher erinnern. Wer ist dieser Mann wirklich, den sie geheiratet hat und was macht er Tag und Nacht in seinem ominösen Strandhaus? Als Julias Freundin sie in Florida besucht, versuchen sie hinter sein Geheimnis zu kommen.

Dieses Buch finde ist ebenso spannend wie die drei anderen Bücher dieser Reihe, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Den nächsten Band habe ich mir bereits bestellt. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, als "Schön, dass es Krimiautorinnen gibt, auf deren Spannung ich mich verlassen kann.

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Wanna Waki

Wanna Waki - Mein Leben bei den Lakota

Isabel Stadnick

5 Sterne

Gelesen als eBook im März 2017.
Kindle Edition: Wörterseh Verlag (1. Juli 2016).

Als 32-jährige reist die schweizer Autorin mit einer kleinen Reisegruppe 1989 nach Süd-Dakota, um das Leben der dort ansässigen Lakota kennenzulernen. Denn seit ihrer Jugend interessierte sie sich schon für die Ureinwohner Nordamerikas. Was sie vorher natürlich nicht geahnt hat, dass sie im Pine-Ridge-Indianerreservat, Bob Stadnick, die Liebe ihres Lebens kennenlernt. Sie entschließt sich bei Bob und seinen vier Kindern zu bleiben. Ebenso wie die anderen Reservatsbewohner lebt sie dort in den ärmlichsten Verhältnissen, in einer 2-Raum Erdwohnung. Eines Tages baut Bob ihnen ein neues Haus mit Garten zur Selbstversorgung, denn von der Sozialhilfe, die Bob erhält, kann die Familie nicht ernährt werden. Im Reservat lernt Frau Stadnick die Gegensätze dieses Lebens kennen. Auf der einen Seite das reiche kulturelle Erbe der Lakota und die Weite der Prärie, auf der anderen Seite die Hoffnungslosigkeit des vertriebenen Volkes, das um die eigene Identität ringt. Kinder und Jugendliche haben kaum eine Chance auf einen Job, entsprechend oft rutschen sie in die Kriminalität und den Alkoholkonsum ab und landen im Gefängnis.

Im Gegensatz zu vielen Büchern dieser Art, Frau heiratet Mann aus anderem Kulturkreis, wird hier nichts beschönigt. Isabel Stadnick schreibt aufrichtig über das Leben der Lakota in den Reservaten, über deren traurige Geschichte seit Ankunft der ersten Einwanderer. Sie beschreibt, wie sie früher und auch jetzt noch von der US-Regierung behandelt werden. Ich hatte zum Beispiel nicht gewusst, dass die Regierung, ihre Ureinwohner genauso grausam behandelten und behandeln, wie die Australier ihre Aborigines. Auch in den USA entriss man, vor nicht allzu langer Zeit den Eltern ihre Kinder, um sie in katholischen Schulen erziehen zu lassen. Dieses Buch hat mir ein bisschen weiter die Augen geöffnet zum Thema Leben der Ureinwohner Nordamerikas.

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Wo bitte geht's zum Meer?

Wo bitte geht's zum Meer?
Was es wirklich heißt, eine Kreuzfahrt zu machen

Bettina Querfurth

3 Sterne

Gelesen als eBook im März 2017.
Diana Verlag (9. Januar 2017).

Bettina Querfurth versucht in ihrem Buch die Frage zu klären warum Menschen sich in Scharen auf ein Schiff begeben, das mehr Menschen unterbringt, als eine Kleinstadt Einwohner hat, wie es im Klappentext so schön heißt. Sie gibt Tipps zu Themen, wie man sich das richtige Schiff aussucht, wie man anreist, eincheckt, was man vorbuchen muss, klärt Fragen zum Dresscode, wie man ein Katastrophen-Small-Talk bei Tisch managed, was zur Bespaßung an Bord alles angeboten wird, uvm. Diese ganzen Tipps garniert sie mit Erzählungen aus ihrem eigenen, langjährigen Kreuzfahrt-Erfahrungsschatz.

Das Buch habe ich mir gekauft, weil ich mal wissen wollte, was Menschen an Kreuzfahrten so interessant finden, denn in meinem Umfeld schwärmen immer häufiger Bekannte und Freunde für diese Art des Reisens. Für mich bisher völlig unverständlich. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, habe ich für mich die Antwort gefunden: Kreuzfahrten auf Monsterschiffe wären der reinste Horror für mich, man müsste mich schon auf so ein Schiff prügeln. Bettina Querfurths Erzählstil kommt bei mir zwar locker und lustig rüber, aber manchmal ist sie mir etwas zu selbstgefällig und überheblich. Eine Charakterzug den ich persönlich unangenehm finde.

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