Singapur - Australien

27. Juli bis 27. August 2000

 


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Singapur: 3 Tage

Sydney: 10 Tage

Tasmanien: 7 Tage

Westaustralien: 11 Tage



Wie sollte es anders sein, unsere Reise führte uns auch in diesem Jahr nach Australien. Wir, dass sind unsere 12 Jahre alte Tochter Ingrid und ihre Eltern Manfred und Sabine (ich). Einen zwei Tage dauernden Zwischenstopp legten wir in Singapur ein. Weiter flogen wir nach Sydney, wo wir für 10 Tage festes Quartier in Manly, einem Badevorort der Stadt, bezogen. Unser nächster Stopp hieß Tasmanien. Obwohl es nicht besonders warm war zu dieser Jahreszeit (2°C bis 18°C), konnte ich mir diesen Besuch nicht verkneifen. Diese Insel stand schon lange auf unserer Wunschliste und wir wollte nicht warten, bis wir nicht mehr von den Schulferien abhängig sind und im australischen Sommer reisen können. Hier blieben wir acht Tage und umrundeten die Insel. Trotz Schneegestöbers in den Bergen und Regenwetters an der Westküste lohnte es sich auf alle Fälle. Unsere letzte Reiseetappe verbrachten wir in Westaustralien, wo wir von Perth aus starteten und in 10 Tagen Richtung Norden bis zur Shark Bay fuhren und zurück. Die Entfernungen in Westaustralien sind enorm. Von Perth ging es dann schnurstracks wieder heim.
Unser Reisebüro, mit dem wir optimal zufrieden waren und bei dem wir dieses Jahr zum ersten Mal buchten hieß Panther Reisen. Die Fluggesellschaft, auch mit der flogen wir zum ersten Mal, war die Singapore Airlines. Die beste bisher!

Das Gegenteil von einer Empfehlung, aber Manfred meint, das müsste einfach auch mal gesagt werden: Etwas, was uns dieses Mal besonders unangenehm auffiel in Australien war der Häuserbau! Dies ist eins der Dinge, wo man merkt, wie verwöhnt man in Deutschland ist. Die australischen Häuser waren außen und innen oft wunderschön anzusehen, aber es gab kaum eins, wo es nicht zog. Oft konnte man zwischen Wand und Fenster oder zwischen Klimaanlage und Wand aus dem Haus sehen. Dichtungsmasse ist hier, glaube ich, vollständig unbekannt, ebenso Zentralheizungen. Waren es draußen 12°C, waren es das im Haus in kürzester Zeit auch. Oft zog es so stark, dass sogar innen die Türen wackelten und wir aufstanden, um die Fenster zu schließen, die aber schon geschlossen waren. Zwar wird in Westaustralien mehr mit Ziegeln gebaut als im Ostteil, trotzdem merkte man nur wenig Unterschied bei der Wärmeisolierung. Vielleicht ändert sich das, wenn die Energiekosten eines Tages ansteigen sollten, denn mit Strom zu heizen ist auf Dauer ganz schön kostspielig, besonders wenn man die Umgebung mit heizen muss. Urlauber, die mit Campern durch die Gegend fahren merken so etwas wahrscheinlich nie. Sollte man sich ein Haus in Australien kaufen, unbedingt im australischen Winter vorher besichtigen! Trotzdem ist und bleibt natürlich Australien unser aller Traumland. 

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