Grafenau im Bayerischen Wald 2020

Tierfreigelände im Nationalparkzentrum Falkenstein

Sonntag, der 16. Februar 2020

Heute Nacht schliefen wir sehr gut. Um 7:45 Uhr machten wir uns hintereinander fertig. Als wir gegen 8:45 Uhr den Frühstücksraum betraten, waren alle Frühstücksgäste bereits da. Wir erhielten einen kleinen Katzentisch, da ansonsten alles belegt war. Neben uns saß eine große Gruppe mit einem lauten Dauerquasseler, der sich vorkam wie Graf Hochwohlgeboren. Aber die Gruppe reiste zum Glück heute ab.

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Blick am Morgen aus dem Schlafzimmerfenster und unser Balkon.

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Eingang zum Frühstücksraum von außen und unser Frühstücksbuffet von innen

Nach dem Frühstück fuhren wir die 35 km zum Nationalparkzentrum Falkenstein bei Ludwigsthal. Der Parkplatz war schon ganz gut gefüllt, so kannten wir ihn bisher nicht. Wir wanderten zuerst an der Steinzeithöhle vorbei, weiter zwischen dem riesigen Gelände der Auerochsen und der Przewalski-Pferde hindurch. Bisher hatten wir die Tiere noch nie ohne Schnee gesehen, heute war alles grün.

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Links: Start beim Nationalparkzentrum Falkenstein / Rechts: Auerochsen

Weiter ging es zu den Wölfen. Erst sahen wir keine, dann entdeckte Manfred zwei in der Ferne. Leider etwas zu weit weg für meine Kamera.

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Przewalski-Pferde und auf dem Weg zum Haus zur Wildnis

Im Haus der Wildnis erfrischten wir uns. Manfred mit Liwanzen und Powidel, ich mit Milchrahm-Apfelstrudel und Vanillesauce. Beides sehr lecker, Manfreds etwas zu sättigend.

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Im Haus zur Wildnis testet Manfred Böhmische Liwanzen mit Powidel und Sahne

Einen Luchs konnten wir schön beobachten, er putzte sich gerade ausgiebig in der Sonne. Zum Auto gingen wir anfangs denselben Weg zurück, dann mit einem kleinen Schlenker oberhalb der Auerochsen mit Blick auf den Arber und auf viele, viele Ameisenhaufen.

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Links: Luchs putzt sich / Rechts: Am Besucherzentrum Blick auf den Arber

Am Parkplatz angekommen fuhren wir nach Grafenau. Hier stellte Manfred das Auto nahe der Brauerei Bucher ab, da wir das zugehörige Gasthaus erkunden wollten. Es sah nicht so einladend aus, es gab eher deftige Sachen, wenn es überhaupt etwas gab, denn draußen stand ein Schild „Heute nur Getränke“. Wir drehten eine Runde durch Grafenau und stellten fest, dass wieder ein paar Läden geschlossen wurden, aber ein neues Technologiezentrum entstanden war.

Auf meinen Wunsch fuhren wir noch zu dem alten Feriendorf in der Hoffnung auf schöne Aussicht.

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Blick vom Schwaimberg auf die Orte Einberg und Rosenau?

Das alte Feriendorf, errichtet 1964 von Berlinern war im Abriss begriffen. Traurig, wahrscheinlich war es wohl nicht mehr Stand der Technik. Die Aussicht war natürlich trotzdem schön.

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Links: Man kann sogar bis zum Turm des Baumwipfelpfads blicken / Rechts: Feriendorf im Abriss

Zuhause angekommen erhielten wir von Frau Scheichenzuber den Schlüssel zu unserer Garage, die heute frei wurde (Nummer 4). Von hier aus konnten wir direkt in unsere Wohnung hinaufgehen. Manfred meldete bei der Gelegenheit auch, dass der Abfluss der Dusche verstopft war. Kaum saßen wir in unserer Wohnung, kam schon die Putzfrau vorbei, die den Abfluss reinigte und außerdem noch den Flur und das Bad putzte. Das war ein prompter Service!

Gegen 17:30 Uhr gingen wir hinüber zum Essen. Manfred schmauste Sauerbraten, ich Rösti mit überbackenem Gemüse.

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Abendessen in der Kleblmühle

Nach dem Essen schauten wir noch einen Schmalzfilm an, war aber unterhaltsam.

Wetter:

Teils wolkig mit sonnigen Abschnitten. Morgens etwas über 0°C, tagsüber 12°C.



3. Tag - --->

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