Madeira

Zwei Wochen Madeira im August/September 2018

Allgemeines zu unserer Reise

Anfang des Jahres starteten wir unsere Urlaubsplanung für September. Auch wenn wir vor zwei Jahren zuletzt auf Madeira waren, wir wollten einfach wieder hin. Die Insel bietet genau das, was uns gefällt. Sie ist bergig, hat hunderte von Kilometern gut ausgeschilderte Wanderwege, das Klima ist äußerst angenehm, ist das Wetter auf der einen Inselseite schlecht, fährt man auf die andere Seite, da ist es dann meistens sonnig. Hinzu kommt, dass ich bei nur zwei Wochen Urlaub, zu mühsam abgestimmten Zeiten mit meinen Kolleginnen, nicht groß Neues planen kann. Das verschiebe ich auf meine arbeitsfreie Zeit ab 2020 :-). Die Planung konnte also beginnen.

An- und Abreiseplanung

Vor zwei Jahren flogen wir noch mit der Sardinenbüchse Air Berlin, diese Strecke wurde nun durch Lufthansa abgelöst - zum Glück! Eine andere Möglichkeit mit Direktflügen von München nach Funchal und zurück zu fliegen, wären die Donnerstagsfüge mit Condor gewesen, in dem Fall hätte ich aber mehr Urlaubstage benötigt, darum buchte ich Lufthansa mit Direktflügen am Samstag.

Unterkunft

Per Mail kontaktierte ich unsere damaligen Unterkunftsvermieter. Denn wir wollten gerne dieselbe Wohnung buchen, wie im letzten Madeira-Urlaub, oberhalb von Porto da Cruz gelegen. Leider kam die Mail als unzustellbar zurück und auch im Portal wurde die Wohnung nicht mehr angeboten. Ich ging erstmal in Google Maps auf die Suche, ob sich in der Umgebung Ferienwohnungen befinden würden und wurde tatsächlich fündig. Bei booking.com buchte ich sie: Pereira's house - Mountain & Sea.

Mietwagen:

Den Mietwagen buchte Manfred. Da wir einen Automatik wollten, der nicht so schwachbrüstig ist, wie der Wagen des letzten Vermieters SIXT, mit dem wir kaum die Berge hochkamen, wurde Manfred bei Magoscar fündig. Diese Firma ist auf Madeira ansässig und vor allem man muss weder in einer Schlange am Schalter stehen, noch wird man mit vielen Reisenden gesammelt zum Vermieter transportiert, sondern es steht ein Mitarbeiter der Firma wartend am Flughafen und übergibt den Kunden das Auto, welches auf einem Flughafenparkplatz bereitsteht. Außerdem kann man mit Magoscar auf deutsch korrespondieren, ein weiterer großer Pluspunkt.

Flughafentransfer:

Den buchten wir, wie in den letzten Jahren auch, bei Bavaria Flughafen Transfer. Auch diesmal waren wir mit diesem Anbieter äußerst zufrieden.

Aneise nach Madeira

Samstag, der 25.8.2018

Um 4:20 Uhr sagte mein Wecker, dass es Zeit zum Aufstehen wäre. Er hatte wohl Recht. Wir machten uns fertig und um 5:15 Uhr, 5 Minuten vor der verabredeten Zeit stand unser Flughafen Transfer bereits wartend vor unserer Haustür. Er kutschierte uns in einer Stunde zum Terminal 2 des Münchner Flughafens. Leider musste man am Automaten sein Gepäck selber einchecken. Das funktionierte zwar, nachdem ich mir gestern vorsichtshalber ein YouTube Video darüber angesehen hatte, aber nach uns sammelte sich schon eine Schlange, denn am Nachbarautomaten standen auch Neulinge, verwickelt in Endlosdiskussionen.

Nun weiter zum Sicherheitscheck, hier warteten wir auch gute 5 Minuten bis wir durch waren, dann begaben wir uns zum Gate G08, so wie es auf der Bordkarte ausgewiesen war. Wir tranken hier gemütlich einen überteuerten Kaffee, bis ich feststellte, dass wir eigentlich am anderen Ende, am neuen Gate K07 borden müssten. Als Wegezeit waren 19 Minuten angegeben. Die Zeit benötigten wir tatsächlich, denn man musste mit einer Zubringerbahn zum Gate K fahren. Gut wir erreichten das Gate K um 7:45 Uhr und um 8:30 Uhr ging der Flieger. Also alles noch im grünen Bereich. Auf meinem Handy stellte ich später fest, dass Lufthansa mir eine Mitteilung geschickt hatte zum Gatewechsel. Ok dann habe ich das wohl selber verschwitzt.

Da ich Notausgangsplätzte gebucht hatte, wegen der größeren Beinfreiheit und der schlechten Erfahrung bei Air Berlin, wurden wir beim Borden nochmals gefragt, ob wir im Notfall bereit wären den anderen Passagieren zu helfen. Die Beinfreiheit war übrigens tatsächlich grandios.

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Unser Flieger nach Madeira

Der Abflug verzögerte sich um 10 Minuten, da das Gepäck eines nicht erschienenden Passagiers entfernt werden musste. Trotzdem erreichten wir pünktlich nach vier Stunden Flug, um 11:50 Uhr Madeira. Der Flug verlief sehr angenehm in einer nicht ausgebuchten Maschine mit freundlicher Crew und genug kostenlosen Getränken und warmen Essen.

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Unsere Plätze am Notausgang mit viel Beinfreiheit

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Bordverpflegung

In Madeira angekommen nahmen wir unser Gepäck vom Band und wanderten zu dem verabredeten Treffpunkt mit Mogascar. Zusammen mit einem anderen Paar mit Baby führte uns die Mitarbeiterin zu den Autos. Wir erhielten einen Seat Ibiza Automatik. Nach einer etwas verwirrenden Ausfahrtssuche fuhren wir nach Machico zum Einkaufen ins Kaufhaus "Continente". Man muss dazu am Continente vorbei fahren und rechts in die kostenlose Tiefgarage einbiegen. Manfred stellte nach dem Einkaufen in der Tiefgarage fest, dass ein Abblendlicht nicht funktionierte und das ein Ölwechsel fällig war.

Gegen 14 Uhr erreichten wir unsere FeWo in Porto da Cruz, unsere Vermieter Sohn Amandio und seine Mutter erwarteten uns bereits. Amandio zeigte uns die Wohnung, da er mit uns in Englisch kommunizieren konnte, seine Mutter sprach portugiesisch und spanisch, was wir leider beide nicht können. Die Wohnung ist riesig und blitzsauber.

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Unsere große, saubere FeWo: Pereira's house - Mountain & Sea

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Zur Begrüßung standen Bananen, Tomaten und Passionsfrüchte aus eigenem Garten auf dem Küchentisch. Die Aussicht von der Terrasse und aus dem Küchenfenster sind grandios, hier werden wir sicher oft und viel verweilen.

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Unsere Küche mit frischem Obst und Tomaten und herrlichem Blick zum Meer

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Blick von unserer Terrasse

Wir wanderten gleich noch zwei Stündchen auf der sich über uns befindlichen Levada, wo wir schon viele schöne Bilder schossen. Nun waren wir wirklich auf Madeira angekommen, die Luft, die tolle Aussicht, die Blumen... das ist Madeira!

Oben sind Flughafen, Supermarkt, FeWo, die heutige Wanderung und unser Abendessenslokal auf der Karte markiert

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Auf der Levada do Castelejo

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Links: Der schwarze Pfeil weist auf die FeWo, in der wir letztesmal wohnten / Rechts: Trocknender Mais vor dem Adlerfelsen

Abends fuhren wir in "unser" Restaurante Praça do Engenho, das so schön am Meer liegt (Ich habe deshalb auf Tripadvisor verwiesen, da sich die eigene Webseite auf Facebook befindet und auf Facebook verweise ich grundsätzlich nicht). Manfred schmauste portugiesisches Steak, ich Degenfisch mit Banane.

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Links: Blick vom Restaurant Richtung Pool / Rechts: Blick vom Restaurant nach Sao Lorenco

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Leckere Speisen im Restaurante Praça do Engenho

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Wir drehten nach dem Essen unsere übliche Runde um den Felsen in Porto da Cruz

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Auf unserer Terrasse ließen wir den Abend ausklingen.



2. Tag --->

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