Madeira 2018

Levada do Castelejo

Sonntag, der 26.8.2018

Gegen 4 Uhr wachte ich in der Nacht kurz auf, es war ganz ruhig nur leises Grillenzirpen war zu hören. Ich schlummerte wieder ein, um dann um 7 Uhr endgültig aufzuwachen. Im Bett schrieb ich mein Reisetagebuch, mit dem ich im Rückstand lag. Um 7:45 Uhr machte ich mich schließlich fertig in dem modern eingerichteten Bad. Wir genossen übrigens den Luxus von 2 Bädern, mussten uns also nicht drängeln im Bad :-).

Wir frühstückten in der Küche bei herrlichem Ausblick mit den leckeren Früchten aus dem Garten und unseren Einkäufen von gestern.

Heute wanderten wir direkt von der Haustür aus los, rechts die Straße hinauf zum Einstig in die Levada do Castelejo, die wir heute in die andere Richtung als gestern wanderten.

Unsere Wanderung auf der Levada do Castelejo

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Wanderstart Levada do Castelejo

Die dahin plätschernde Levada führte zuerst an Häuschen und Feldern vorbei. Es wurde alles mögliche angebaut, von Wein bis Zuckerrohr.

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Eindrücke auf der Levada do Castelejo

Weiter führte uns die Levada in eine Schlucht mit Blick auf den Pico Areiro und dessen benachbarten Berge. Es wurde immer grüner und immer wieder gab es neue schöne Ausblicke in die Tiefe der Schlucht oder auf einen Wasserfall gegenüber.

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Auf der Levada do Castelejo

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Links: Erdbeere? / Rechts: Trichterwinde

Nach 1 Stunde und 25 Minuten erreichten wir das Ende der Levada. Die Levada führt ab hier in einen kleinen, nicht begehbaren Tunnel. Wir überquerten eine Hängebrücke und wanderten auf der anderen Talseite der Schlucht noch 20 Minuten steil bergauf und bergab, bis Manfred schließlich meinte, dass wir doch lieber unsere Fahrgestelle am ersten Tag schonen und umkehren sollten. Das war mir auch lieber, denn ich wollte doch auch noch ein bisschen wandern in den nächsten Tagen.

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Am Ende der Schlucht geht es über die Hängebrücke zur anderen, steilen Seite

Zurück war der Weg auch noch mal sehr schön, aber es zog etwas zu, die Berge hüllten sich in Wolken. Gegen 12:45 Uhr erreichten wir wieder unser Haus. Wir tranken Kaffee und relaxten.

Abends fuhren wir nach Porto da Cruz und setzten uns in unser übliches Restaurante Praça do Engenho, das am heutigen Sonntag recht gut besucht war. Nachdem ich mir einen Poncha mit Eis bestellt hatte, wollte Manfred sich einen Ramazotti bestellen. Die Bedienung kannte es nicht und empfahl Manfred einen Mojito. Der schmeckte wirklich sehr lecker. Hinterher drehten wir unsere obligatorische Runde um den Felsen herum. Das Wasser wurde gerade zum Reinigen aus dem großen Pool herausgelassen.

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Im Restaurante Praça do Engenho genossen wir bei einem Cocktail den Blick auf Sao Lorenco"

Den Abend ließen wir auf der Terrasse ausklingen.



3. Tag --->

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