Südtirol

Allgemeines zu unserer Reise

Kleines Vorwort:

Im letzten Jahr besuchten wir nur eine Woche Südtirol, das war zwar sehr schön, aber die Zeit verging viel zu schnell, wir wanderten unsere Stammwanderungen, weil sie so schön sind und schon war die Woche vorbei. Zu neuen Wanderungen kamen wir kaum oder gar nicht. Dieses Jahr hatten wir mehr Zeit und so planten wir zwei Wochen Südtirol. Ich wollte dieses Mal etwas Neues zum Altbewährten testen. Altbewährtes sind für uns die Gebiete Vinschgau und Ritten. Es sollte eine Ferienwohnung sein und kein Hotel- oder Pensionszimmer, damit man außerhalb der Aktivitäten ein bisschen Platz hat. Also schaute ich bei FeWo-direkt unter Südtirol und gab meine weiteren Wünsche ein (Reisedatum, Zimmer-, Personenzahl, maximale Kosten), um die Ferienwohnungen einzugrenzen. So kam ich auf das Grödnertal, das wir noch nicht kannten. Hier auch der direkte Link zu unserer tollen Ferienwohnung im Grödnertal Chalet Regina. Wie schrieb ein Gast in der Bewertung so nett: "Luxus auch für Familien möglich" - stimmt!

Als zweites Domizil buchten wir unser altbewährtes in Naturns im Vinschgau den Fallrohrhof.


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Samstag, der 1.6.2013

Heute starteten wir also nach Wolkenstein. Unsere Hinfahrt führte uns über Garmisch Partenkirchen, Zirler Berg, Brenner, Klausen und dann ins Grödnertal. Für die österreichischen Autobahnen besorgte Manfred eine 10-Tages Vignette für 8,50 Euro. Die Fahrt über die Brennerautobahn kostete auch noch mal 8 Euro. Die Kosten auf italienischer Seite sind vernachlässigbar.

Fahrt nach Wolkenstein Auf der Fahrt nach Wolkenstein

In etwas weniger als 2 Stunden erreichten wir in Scharnitz die Grenze nach Österreich. In Innsbruck fuhren wir kurz zum Tanken von der Autobahn runter (1,39 Euro/Liter Super). Vor Sterzing bei der Mautstelle ging es nur noch im Schritttempo voran, wo man sich vor dem Befahren der italienischen Autobahn einen Zettel ziehen muss. Kurz hinter Sterzing löste sich der Stau auf, der Navi zeigte noch eine Stunde Fahrzeit an, darum rief ich wie ausgemacht, bei unserem Vermieter in Wolkenstein an. Die freundliche Putzfrau erwartete uns bereits in St. Christina. Unser Vermieter musste noch auf einem von ihm organisierten Schachturnier verweilen.

Hier mal eine kurze Erklärung, warum ich immer Wolkenstein und St. Christina durcheinanderwerfe:
Offiziell befindet sich unsere Ferienwohnung in Wolkenstein, aber der Ortskern von St. Christina liegt unserer Ferienwohnung bedeutend näher als der Ortskern von Wolkenstein. Darum spreche ich lieber von St Christina, wenn es um unsere Wohnung geht. 

Auf der Fahrt nach Wolkenstein In St. Christina

Die Putzfrau fragte uns, ob wir die gebuchte Wohnung im Erdgeschoss tauschen möchten gegen eine gleich große Wohnung im Dachgeschoss, da man dort oben etwas weniger von der benachbarten Baustelle mitbekäme. Natürlich, wollten wir! Man hatte oben einen traumhaften überdachten Balkon mit Blick auf die Dolomiten. Die Wohnung war überhaupt sehr großzügig eingerichtet, es war inklusive Internetkabel, volleingerichteter Küche, Infrarot-Sauna, Handtücher mehr als genug, alles da.

Wir packten aus, tranken unseren mitgebrachten Kaffee und bummelten ins Dorf zum Einkaufen, denn wir brauchten Frühstück für die nächsten Tage. Leider tröpfelte es etwas, aber was sollen wir da sagen, gegen Augsburg, wo es im Moment schüttete laut Aussagen unserer Tochter? Vom Einkaufen zurück, besuchte uns unser netter Vermieter, um die Formalitäten zu erledigen.

Im Chalet Regina Im Chalet Regina

Bilder oben und unten:
Unsere tolle Ferienwohnung mit 2 Schlafzimmern, 2 Balkonen, Wohn- Esszimmer, Küche, 2 Badezimmer, davon eine mit Infrarotsauna.

Im Chalet Regina Im Chalet Regina

Abends bummelten wir in das Dorf St. Christina hinunter und entdeckten eine geöffnete Pizzeria, das Restaurant Plaza. Hier schmausten wir Pizza, tranken leckeren südtiroler Wein, aßen Eis und tranken daraufhin einen Grappa. Der Ober, Sohn des Hauses, war sehr aufmerksam, konnte gut beraten und fotografierte uns.

Im Chalet Regina Im Chalet Regina

Zuhause angekommen schauten wir noch ein bisschen Fußball, gegen Mitternacht schliefen wir dann.

Fahrzeiten:
Abfahrt: 9:30 Uhr
Scharnitz, Grenze nach Österreich: 11:25 Uhr
Mautstaion für Brennerautobahn: 12:05 Uhr (8,50 Euro)
Brenner, Grenze nach Italien: 12:25 Uhr
Abfahrt Autobahn, Ausfahrt Gröden/Klausen: 13:15 Uhr
Ankunft St. Christina im Grödnertal: 14 Uhr


2. Tag - --->

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