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Urlaub in Südtirol

Allgemeines zu unserer Reise

Kleines Vorwort:

Da wir in diesem Jahr keine Fernreise geplant hatten, blieben uns sogar 2 Wochen Zeit für Südtirol. Nun ging es um die Frage wohin eigentlich und wie lange an jedem Ort? Einerseits gefiel uns Naturns mit dem Fallrohrhof als Stützpunkt immer wieder sehr gut, andererseits konnten wir bei zwei Wochen auch wieder mal etwas Neues für eine Woche erkunden. Nachdem wir uns für ein zweites Ziel entschlossen hatten, man kann nicht gerade behaupten, dass es nun wirklich neu für uns war, schwebte uns der Ritten als das zweite Reiseziel vor. Unsere bisherigen Unterkünfte auf dem Ritten gefielen uns nicht so besonders, deshalb suchte ich eine neue. Es sollte eine Ferienwohnung sein, mit oder ohne Frühstück egal, am besten in Klobenstein oder Oberbozen gelegen, von dort ist die Verkehrsanbindung am besten und man hat abends Auswahl beim Essengehen, ohne dass man Autofahren muss. Ich wurde im Internet fündig und kann im Nachhinein nicht mal mehr sagen, wo ich diese Unterkunft gefunden habe. Und zwar wurde es der Lanerhof in Oberbozen. Die zeitliche Reihenfolge machte ich vom Fallrohrhof abhängig, da er meistens recht früh ausgebucht war. Und so starteten wir mit der ersten Woche in Oberbozen.

Wir reisten übrigens zusammen mit meiner Schwester auf den Ritten, wanderten dort eine Woche zusammen, im Anschluss fuhren wir nach Naturns und meine Schwester nach Mals.

So nun geht's aber endlich los :-)

Samstag, der 6.6.2015

Wie immer standen wir gegen 7:45 Uhr auf, frühstückten mit von Manfred gekauften frischen Semmeln, packten unsere letzten sieben Sachen und trafen die letzten Vorbereitungen: nicht benötigte Stecker vom Netz, Fenster schließen, Fischautomat programmieren, Müll raus, Pflanzen gießen, Zettel für die Pflanzen- und Fischsitter hinterlassen.

Um 9:25 Uhr waren wir startklar und brausten bei herrlichem Wetter und schon 21°C Richtung Südtirol. Wegen des morgen beginnenden G7-Gipfels in Elmau wählten wir einen großen Bogen um Garmisch herum, da einige Straßen gesperrt wurden in der Gegend. Wir fuhren über Füssen/Reutte und den Reschenpass.

Die Fahrt nach Füssen verlief gemütlich und ereignislos. An der Grenze nach Österreich passierten wir viele Polizeiautos, die die Einreisenden nach Deutschland kontrollierten. Richtung Fernpass wurde der Gegenverkehr immer dichter, die Rückreise der Pfingstferienurlauber rollte nach Deutschland zurück. In Tarrenz tankten wir. Der Sprit (Super) in Österreich ist etwa 20 Cent billiger als bei uns und 30 Cent billiger als in Italien (Stand Juni 2015).

Kurz vor der Kajetansbrücke, wo es zum Reschenpass hinauf geht, bogen wir Richtung St. Moritz ab und fuhren die gemütliche Alternative am schweizer Ort Martina vorbei, nach Nauders hinauf. Gut, dass wir schon in Tarrenz getankt hatten, denn in der ursprünglich geplanten Tankstelle kurz vor der italienischen Grenze warteten lange Autoschlangen vor den Zapfsäulen.

Nun passierten wir die italienische Grenze und vorbei ging es am Reschensee, wo uns die ersten gewittrigen Regentropfen trafen. Durch das Vinschgau hindurch war es wieder trocken und schwülheiß. Von Meran fuhren wir auf der Schnellstraße nach Bozen und hier den Verkehrsschildern (nicht dem Navi) folgend, den Ritten hinauf nach Wolfsgruben. Am Wolfsgrubener See legten wir eine Eispause ein. Eine Gruppe Motorradfahrer am Nebentisch tauschten endlose Stories über ihre Fahrten mit ihren "Mopeds" aus. Das Eis war sehr lecker!

Nun brachten wir Bärbel nach Klobenstein, sie hatte hier ihr Domiziel bei Residenz Eva. Dass Bärbel in einem anderen Ort als wir untergebracht war, war buchungstechnisch bedingt. Bei inzwischen strömenden Regen wuchteten Bärbel und Manfred Bärbels Gepäck ins Haus, dann fuhren wir nach Oberbozen und bezogen unser Domiziel im Laner Hof. Hier regnete es inzwischen nicht mehr. Die nette Wirtiin empfing uns freundlich, zeigte uns das große 3-Zimmer Apartment mit tollem Ausblick auf die Dolomiten.

Der Laner Hof in Oberbozen Blick vom Balkon unseres Apartments

Das Foto des Laner Hofs links oben ist an einem anderen Tag entstanden, denn heute hingen dichte Wolken über Südtirol wie auf dem Foto links, unser Blick vom Balkon.

Wir plauderten ein Weilchen mit der netten Wirtin, als sie uns die Rittencard brachte und das Formelle mit uns erledigte. Um 18:30 Uhr holten wir Bärbel zum Abendessen aus Klobenstein ab. Wir fuhren in  die Pizzeria Bürgerstube im Industriegebiet Klobensteins. Wir kannten sie von früheren Besuchen, man sitzt dort gut und das Essen ist auch sehr lecker. Manfred und ich aßen Pizzas, Bärbel frischen Salat. 

 In der Pizzeria Bürgerstube in Klobenstein Spaziergang nach Oberbozen

Oben links: In der Bürgerstube von Klobenstein, oben rechts: der Laner Hof. Der oberste Balkon ist unserer.

Nachdem wir Bärbel nach Hause gebracht hatten und in Oberbozen angekommen waren, spazierten wir noch von unserem Apartment aus, unterhalb des Hofs entlang, in die Stadtmitte von Oberbozen. Der Weg dauerte etwa 25 Minuten. Auf der Terrasse des Hotels Post genossen wir bei einem Bierchen den Sonnenuntergang und bummelten wieder zum Apartment zurück. 

Auf der Terrasse des Hotels Post in Oberbozen Blick vom Hotel Post auf die Seilbahn und die Dolomiten

Fotos auf der Terrasse des Hotels Post und Blick Richtung Seilbahn und Dolomiten

Fahrtdaten:
Augsburg ab: 9:25 Uhr - 0 km
Grenze nach Österreich: 10:40 Uhr (1h15) - 101 km
Grenze Nauders nach Italien: 13:15 Uhr (3h50) - 238 km
Cafe Wolfsgruben (fast Oberbozen): 15:20 Uhr (5h55) - 365 km.
Gesamtfahrzeit: 5 Stunden 55 Minuten bei 365 Kilometern.



2. Tag - --->

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